Marie Gabriele in Bayern, Kronprinzessin
Haus: Wittelsbach
* 09.10.1878 (Tegernsee) – † 24.10.1912 (Sorrent) · Theatinerkirche
Kinder
Kinder mit Rupprecht von Bayern
Marie Gabriele in Bayern war eine bayerische Prinzessin, die durch ihre Heirat mit dem letzten bayerischen Kronprinzen Rupprecht zur Schlüsselfigur an der Schwelle vom Königreich zum Freistaat wurde. Als Tochter von Herzog Karl Theodor in Bayern (dem berühmten Augenarzt) und der Infantin Maria Josepha von Portugal wuchs sie in einem sehr kunstsinnigen und wissenschaftlich orientierten Umfeld auf. Sie war zudem eine Nichte der Kaiserin Elisabeth („Sisi“) von Österreich.
Ihre Hochzeit mit ihrem Cousin Kronprinz Rupprecht von Bayern im Jahr 1900 in München war ein glanzvolles Ereignis, das die beiden Linien des Hauses Wittelsbach – das königliche Haus und die herzogliche Linie – erneut eng miteinander verband. Marie Gabriele galt als eine der schönsten und charmantesten Prinzessinnen ihrer Zeit. Sie war beim bayerischen Volk außerordentlich beliebt, was nicht zuletzt an ihrer natürlichen Art und ihrem sozialen Engagement lag.
Am Münchner Hof und in der Residenz war sie eine geschätzte Gastgeberin. Sie teilte mit Rupprecht ein tiefes Interesse an Kunst und Geschichte und begleitete ihn auf zahlreichen Reisen, unter anderem in den Orient. Diese Reisen prägten das kulturelle Verständnis des Paares und führten zu bedeutenden Kunstankäufen, die heute Teil der Sammlungen des Hauses Wittelsbach sind.
Ihr Leben war jedoch auch von schweren Schicksalsschlägen gezeichnet. Von ihren fünf Kindern erreichten nur zwei das Erwachsenenalter, und drei ihrer Söhne verstarben bereits im Kindesalter. Diese persönlichen Tragödien sowie ihre angeschlagene Gesundheit überschatteten ihre Jahre als Kronprinzessin. Besonders tragisch ist, dass sie bereits im Jahr 1912 im Alter von nur 34 Jahren in Sorrento verstarb – nur wenige Jahre bevor ihr Mann durch den Tod seines Vaters Ludwig III. zum Chef des Hauses wurde und die Monarchie in Bayern 1918 endete.
Marie Gabriele wurde in der Theatinerkirche in München beigesetzt. Obwohl sie nie Königin wurde, blieb sie als die „geliebte Kronprinzessin“ in der Erinnerung der Münchner lebendig. Ihr Sohn Albrecht von Bayern wurde nach dem Tod Rupprechts Chef des Hauses Wittelsbach und führte die Tradition der Familie bis in die Moderne fort.
Ihre Hochzeit mit ihrem Cousin Kronprinz Rupprecht von Bayern im Jahr 1900 in München war ein glanzvolles Ereignis, das die beiden Linien des Hauses Wittelsbach – das königliche Haus und die herzogliche Linie – erneut eng miteinander verband. Marie Gabriele galt als eine der schönsten und charmantesten Prinzessinnen ihrer Zeit. Sie war beim bayerischen Volk außerordentlich beliebt, was nicht zuletzt an ihrer natürlichen Art und ihrem sozialen Engagement lag.
Am Münchner Hof und in der Residenz war sie eine geschätzte Gastgeberin. Sie teilte mit Rupprecht ein tiefes Interesse an Kunst und Geschichte und begleitete ihn auf zahlreichen Reisen, unter anderem in den Orient. Diese Reisen prägten das kulturelle Verständnis des Paares und führten zu bedeutenden Kunstankäufen, die heute Teil der Sammlungen des Hauses Wittelsbach sind.
Ihr Leben war jedoch auch von schweren Schicksalsschlägen gezeichnet. Von ihren fünf Kindern erreichten nur zwei das Erwachsenenalter, und drei ihrer Söhne verstarben bereits im Kindesalter. Diese persönlichen Tragödien sowie ihre angeschlagene Gesundheit überschatteten ihre Jahre als Kronprinzessin. Besonders tragisch ist, dass sie bereits im Jahr 1912 im Alter von nur 34 Jahren in Sorrento verstarb – nur wenige Jahre bevor ihr Mann durch den Tod seines Vaters Ludwig III. zum Chef des Hauses wurde und die Monarchie in Bayern 1918 endete.
Marie Gabriele wurde in der Theatinerkirche in München beigesetzt. Obwohl sie nie Königin wurde, blieb sie als die „geliebte Kronprinzessin“ in der Erinnerung der Münchner lebendig. Ihr Sohn Albrecht von Bayern wurde nach dem Tod Rupprechts Chef des Hauses Wittelsbach und führte die Tradition der Familie bis in die Moderne fort.