Wilhelm I., König von Württemberg
Haus: Württemberg
* 27.09.1781 (Lüben (Schlesien)) – † 25.06.1864 (Cannstatt) · Grabkapelle
Ehen:
1. 08.06.1808 in München, Grünen Galerie der Münchner Residenz · mit Karoline Auguste von Bayern
1. 08.06.1808 in München, Grünen Galerie der Münchner Residenz · mit Karoline Auguste von Bayern
Eltern
Keine Eltern erfasst
Kinder
Keine Kinder erfasst
Wilhelm I. von Württemberg war eine prägende Herrschergestalt des 19. Jahrhunderts, dessen Leben durch seine erste Ehe eng mit dem bayerischen Königshaus verknüpft war. Als Sohn von König Friedrich I. von Württemberg trat er in einer Zeit politischer Umbrüche die Nachfolge an und entwickelte sich zu einem Monarchen, der sein Land grundlegend modernisierte.
Seine Verbindung zu den Wittelsbachern wurde durch die Heirat mit Prinzessin Charlotte Auguste von Bayern, der Tochter König Maximilians I. Joseph, besiegelt. Diese rein politisch motivierte Verbindung wurde jedoch nach dem Ende der napoleonischen Ära einvernehmlich wieder aufgelöst, woraufhin er in zweiter Ehe seine russische Cousine Katharina Pawlowna heiratete.
In seiner Regierungszeit erwarb sich Wilhelm den Ruf eines „Bauernkönigs“. Er gründete das landwirtschaftliche Institut in Hohenheim und das Cannstatter Volksfest, um die wirtschaftliche Not nach den Hungerjahren zu lindern. Zudem gab er Württemberg eine konstitutionelle Verfassung. In der Stadtgeschichte Münchens bleibt er vor allem als Schwiegersohn des ersten bayerischen Königs in Erinnerung, dessen Regierungsstil den Übergang vom Absolutismus zum modernen Verfassungsstaat markierte.
Seine Verbindung zu den Wittelsbachern wurde durch die Heirat mit Prinzessin Charlotte Auguste von Bayern, der Tochter König Maximilians I. Joseph, besiegelt. Diese rein politisch motivierte Verbindung wurde jedoch nach dem Ende der napoleonischen Ära einvernehmlich wieder aufgelöst, woraufhin er in zweiter Ehe seine russische Cousine Katharina Pawlowna heiratete.
In seiner Regierungszeit erwarb sich Wilhelm den Ruf eines „Bauernkönigs“. Er gründete das landwirtschaftliche Institut in Hohenheim und das Cannstatter Volksfest, um die wirtschaftliche Not nach den Hungerjahren zu lindern. Zudem gab er Württemberg eine konstitutionelle Verfassung. In der Stadtgeschichte Münchens bleibt er vor allem als Schwiegersohn des ersten bayerischen Königs in Erinnerung, dessen Regierungsstil den Übergang vom Absolutismus zum modernen Verfassungsstaat markierte.