Renata von Lothringen, Herzogin
Haus: Lothringen
* 20.04.1544 (Nancy) – † 22.05.1602 (München) · St. Michael
Eltern
Keine Eltern erfasst
Kinder
Kinder mit Wilhelm V.
Renata von Lothringen war eine zentrale Figur der Gegenreformation in Bayern und als Ehefrau von Herzog Wilhelm V. maßgeblich an der religiösen und kulturellen Umgestaltung des Landes beteiligt. Sie wurde 1544 in Nancy als Tochter von Herzog Franz I. von Lothringen und Christina von Dänemark geboren. Ihre Herkunft verband sie mit den großen Herrschaftshäusern Europas, was sie zu einer idealen Partie für den bayerischen Thronfolger machte.
Die Hochzeit mit Wilhelm V. im Jahr 1568 in München war eines der prächtigsten Feste der Renaissance und wurde als „Münchner Fürstenhochzeit“ berühmt. Diese Verbindung festigte das Bündnis zwischen Bayern und Lothringen, den beiden wichtigsten katholischen Bastionen im Heiligen Römischen Reich. Renata brachte einen tiefen, fast asketischen Katholizismus an den Münchner Hof, der die Regierungszeit ihres Mannes und das Leben ihrer Kinder nachhaltig prägte.
In München war Renata für ihre außergewöhnliche Wohltätigkeit bekannt. Sie widmete sich persönlich der Pflege von Kranken und Armen, gründete Spitäler und unterstützte die Jesuiten bei ihrer Bildungsarbeit. Gemeinsam mit ihrem Mann förderte sie den Bau der Michaelskirche und der dazugehörigen Kollegien, die zum geistigen Zentrum der bayerischen Gegenreformation wurden. Ihr Einfluss sorgte dafür, dass München den Beinamen „deutsches Rom“ erhielt.
Das Paar hatte zehn Kinder, von denen ihr ältester Sohn, der spätere Kurfürst Maximilian I., die Politik seines Vaters mit noch größerer Entschlossenheit fortführte. Renata zog sich in ihren späteren Jahren immer mehr aus dem höfischen Leben zurück und lebte ein Leben des Gebets und der Nächstenliebe im Herzog-Max-Burg-Komplex.
Sie verstarb im Jahr 1602 in München. Ihr Leichnam wurde in der von ihr so sehr geförderten Michaelskirche beigesetzt, die bis heute die wichtigste Grablege der bayerischen Wittelsbacher nach dem Mittelalter ist. Renata von Lothringen wird in der bayerischen Geschichte als eine gütige Herzogin erinnert, die durch ihren Glauben und ihr soziales Engagement das Fundament für das katholische Selbstverständnis Bayerns legte.
Die Hochzeit mit Wilhelm V. im Jahr 1568 in München war eines der prächtigsten Feste der Renaissance und wurde als „Münchner Fürstenhochzeit“ berühmt. Diese Verbindung festigte das Bündnis zwischen Bayern und Lothringen, den beiden wichtigsten katholischen Bastionen im Heiligen Römischen Reich. Renata brachte einen tiefen, fast asketischen Katholizismus an den Münchner Hof, der die Regierungszeit ihres Mannes und das Leben ihrer Kinder nachhaltig prägte.
In München war Renata für ihre außergewöhnliche Wohltätigkeit bekannt. Sie widmete sich persönlich der Pflege von Kranken und Armen, gründete Spitäler und unterstützte die Jesuiten bei ihrer Bildungsarbeit. Gemeinsam mit ihrem Mann förderte sie den Bau der Michaelskirche und der dazugehörigen Kollegien, die zum geistigen Zentrum der bayerischen Gegenreformation wurden. Ihr Einfluss sorgte dafür, dass München den Beinamen „deutsches Rom“ erhielt.
Das Paar hatte zehn Kinder, von denen ihr ältester Sohn, der spätere Kurfürst Maximilian I., die Politik seines Vaters mit noch größerer Entschlossenheit fortführte. Renata zog sich in ihren späteren Jahren immer mehr aus dem höfischen Leben zurück und lebte ein Leben des Gebets und der Nächstenliebe im Herzog-Max-Burg-Komplex.
Sie verstarb im Jahr 1602 in München. Ihr Leichnam wurde in der von ihr so sehr geförderten Michaelskirche beigesetzt, die bis heute die wichtigste Grablege der bayerischen Wittelsbacher nach dem Mittelalter ist. Renata von Lothringen wird in der bayerischen Geschichte als eine gütige Herzogin erinnert, die durch ihren Glauben und ihr soziales Engagement das Fundament für das katholische Selbstverständnis Bayerns legte.
Quelle
https://de.wikipedia.org/wiki/Renata_von_Lothringen