Ludovika Wilhelmine, Herzogin von Bayern
Haus: Wittelsbach
* 30.08.1808 (München) – † 26.01.1892 (München (Herzog-Max-Palais)) · St. Quirin
Kinder
Kinder mit Maximilian Joseph in Bayern
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Ludwig Wilhelm Herzog in Bayern
(1831–1920)
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Wilhelm Karl Herzog in Bayern
(1832–1833)
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Helene in Bayern Erbprinzessin von Thurn und Taxis
(1834–1890)
-
Elisabeth Sisi Kaiserin von Österrreich
(1837–1898)
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Carl Theodor in Bayern Herzog in Bayern
(1839–1909)
-
Marie Sophie Amalie Herzogin in Bayern Königin beider Sizilien
(1841–1925)
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Mathilde Ludovika Herzog in Bayern Prinzessin von Bourbon-Sizilien
(1843–1925)
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Maximilian
(1845–1845)
-
Sophie Charlotte Auguste Herzogin von Alençon
(1847–1897)
-
Max Emanuel in Bayern
(1849–1893)
Ludovika Wilhelmine von Bayern wuchs als Tochter des bayerischen Königs in München auf und gehört zu einer der prägenden Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts am bayerischen Hof. Als Mitglied des Hauses Wittelsbach war sie von Kindesbeinen an in das höfische Leben eingebunden und erhielt eine umfassende Bildung, die von Sprache über Literatur bis zu höfischen Etiketten reichte. Schon früh gehörten Theaterbesuche und mehrsprachiger Unterricht zu ihrem Alltag, was die Verbindung von Tradition und geistiger Neugier in ihrer Familie widerspiegelt. 
Nach ihrer Heirat mit Herzog Maximilian Joseph in Bayern lebte Ludovika weitgehend in München und Umgebung. Diese dynastische Verbindung brachte ihr eine Stellung ein, die sie nicht nur formal ausfüllte, sondern auch aktiv durch das Alltagsleben am Hof und die Erziehung ihrer Kinder prägte. Aus dieser Ehe gingen mehrere Tochter und Söhne hervor, darunter auch jene Kinder, die über ihre eigenen dynastischen Allianzen weit über die Grenzen Bayerns bekannt wurden. Besonders hervorzuheben ist ihre Rolle als Mutter einer Tochter, die später als eine der prominentesten europäischen Herrscherinnen in Wien berühmt wurde. 
Im München des 19. Jahrhunderts gehörte Ludovika zu den Persönlichkeiten, die das gesellschaftliche Leben des Hofes maßgeblich mitbestimmten. Auch wenn die Ehe mit ihrem Mann nicht frei von Herausforderungen war, widmete sie sich pflichtbewusst der Erziehung ihrer zahlreichen Kinder und dem familiären Leben. Mehrere dieser Kinder knüpften über ihre Heiraten Verbindungen zu anderen europäischen Fürstenhäusern, was die Rolle Ludovikas als familiäre Mittlerin und Dynastin unterstreicht. 
In der Erinnerung an München trägt sie bis heute Spuren, etwa durch die Benennung von Straßen und Institutionen, die an ihren Namen und ihr Wirken im gesellschaftlichen Kontext erinnern. 
Nach ihrer Heirat mit Herzog Maximilian Joseph in Bayern lebte Ludovika weitgehend in München und Umgebung. Diese dynastische Verbindung brachte ihr eine Stellung ein, die sie nicht nur formal ausfüllte, sondern auch aktiv durch das Alltagsleben am Hof und die Erziehung ihrer Kinder prägte. Aus dieser Ehe gingen mehrere Tochter und Söhne hervor, darunter auch jene Kinder, die über ihre eigenen dynastischen Allianzen weit über die Grenzen Bayerns bekannt wurden. Besonders hervorzuheben ist ihre Rolle als Mutter einer Tochter, die später als eine der prominentesten europäischen Herrscherinnen in Wien berühmt wurde. 
Im München des 19. Jahrhunderts gehörte Ludovika zu den Persönlichkeiten, die das gesellschaftliche Leben des Hofes maßgeblich mitbestimmten. Auch wenn die Ehe mit ihrem Mann nicht frei von Herausforderungen war, widmete sie sich pflichtbewusst der Erziehung ihrer zahlreichen Kinder und dem familiären Leben. Mehrere dieser Kinder knüpften über ihre Heiraten Verbindungen zu anderen europäischen Fürstenhäusern, was die Rolle Ludovikas als familiäre Mittlerin und Dynastin unterstreicht. 
In der Erinnerung an München trägt sie bis heute Spuren, etwa durch die Benennung von Straßen und Institutionen, die an ihren Namen und ihr Wirken im gesellschaftlichen Kontext erinnern.