Herrscher
Graf von Bogen und Windberg
Vogt von Oberaltaich und Windberg
Vogt von Oberaltaich und Windberg
Eltern
Kinder
Keine Kinder erfasst
Albert IV. von Bogen markiert das Ende der männlichen Linie der Grafen von Bogen, einer einflussreichen Dynastie im hochmittelalterlichen Bayern. Als Sohn von Graf Albert III. und Ludmilla von Böhmen stand er im Zentrum bedeutender machtpolitischer Verschiebungen seiner Zeit. Da seine Ehe mit Richhild von Dillingen ohne Nachkommen blieb, erlosch mit ihm das Geschlecht im Mannesstamm, was eine tiefgreifende territoriale und heraldische Zäsur für das Herzogtum Bayern bedeutete.
Die historische Tragweite seiner Person liegt primär in der Nachfolgeregelung begründet. Seine Mutter Ludmilla war in zweiter Ehe mit dem bayerischen Herzog Ludwig I. vermählt, weshalb das Erbe der Bogener – einschließlich ihrer strategisch wichtigen Besitzungen an der Donau und im Bayerischen Wald – an seinen Halbbruder, Herzog Otto II., überging. Dieser Erbgang ermöglichte den Wittelsbachern eine massive Expansion ihres Herrschaftsbereichs und die Integration des Bogener Wappens in ihre eigene Symbolik.
Die charakteristischen weiß-blauen Rauten, die ursprünglich das exklusive Kennzeichen der Grafen von Bogen waren, wurden infolge dieses Erbfalls zum dauerhaften Bestandteil der bayerischen Landesheraldik. Somit fungiert Albert IV. als die entscheidende genealogische Schnittstelle, an der eine regionale Adelsmacht in das werdende bayerische Staatswesen aufging.
Die historische Tragweite seiner Person liegt primär in der Nachfolgeregelung begründet. Seine Mutter Ludmilla war in zweiter Ehe mit dem bayerischen Herzog Ludwig I. vermählt, weshalb das Erbe der Bogener – einschließlich ihrer strategisch wichtigen Besitzungen an der Donau und im Bayerischen Wald – an seinen Halbbruder, Herzog Otto II., überging. Dieser Erbgang ermöglichte den Wittelsbachern eine massive Expansion ihres Herrschaftsbereichs und die Integration des Bogener Wappens in ihre eigene Symbolik.
Die charakteristischen weiß-blauen Rauten, die ursprünglich das exklusive Kennzeichen der Grafen von Bogen waren, wurden infolge dieses Erbfalls zum dauerhaften Bestandteil der bayerischen Landesheraldik. Somit fungiert Albert IV. als die entscheidende genealogische Schnittstelle, an der eine regionale Adelsmacht in das werdende bayerische Staatswesen aufging.