Herrscher
1814–1841 Théodelinde Louise Eugénie Auguste Napoléone de Beauharnais
1814–1814 Prinzessin von Italien
1814–1814 Prinzessin von Frankreich
1817–1841 Prinzessin von Leuchtenberg, mit der Anrede Ihre königliche Hoheit
1817–1841 Prinzessin von Eichstätt
1841–1857 Gräfin von Württemberg
1814–1814 Prinzessin von Italien
1814–1814 Prinzessin von Frankreich
1817–1841 Prinzessin von Leuchtenberg, mit der Anrede Ihre königliche Hoheit
1817–1841 Prinzessin von Eichstätt
1841–1857 Gräfin von Württemberg
Eltern
Kinder
Keine Kinder erfasst
Théodelinde de Beauharnais, eine Prinzessin von Leuchtenberg, war eine Tochter des Vizekönigs Eugène de Beauharnais und der bayerischen Prinzessin Auguste Amalie. Inmitten der politischen Umbrüche des Jahres 1814 geboren, verbrachte sie ihre Jugendjahre in München, wo sie im prachtvollen Palais Leuchtenberg an der Ludwigstraße aufwuchs. Als Enkelin des ersten bayerischen Königs Max I. Joseph war sie eng in das Leben der bayerischen Landeshauptstadt eingebunden und genoss eine standesgemäße Erziehung im Herzen der Residenzstadt.
Ihr Lebensweg war gezeichnet von einer frühen gesundheitlichen Belastung durch ein Lungenleiden, das sie zeitlebens zu langen Aufenthalten im milderen Klima Italiens und am Bodensee zwang. Dennoch nahm sie aktiv am gesellschaftlichen Leben teil und heiratete in München den späteren Herzog von Urach, Graf Wilhelm von Württemberg. Durch diese Verbindung wurde sie zu einem wichtigen Bindeglied zwischen dem bayerischen Königshaus und dem Haus Württemberg. Gemeinsam mit ihrem Ehemann teilte sie ein ausgeprägtes Interesse für Kunst und Geschichte, was sich unter anderem in der Bautätigkeit auf Burg Lichtenstein und dem Erwerb der Villa Leuchtenberg in Lindau widerspiegelte.
Trotz ihrer späteren Lebensmittelpunkte in Stuttgart und am Bodensee blieb Théodelinde München stets im Herzen verbunden. In der Münchner Stadtgeschichte wird sie als jene Leuchtenbergerin erinnert, die mit Mut und Gelassenheit ihrem Schicksal entgegentrat und durch ihre familiären Bindungen den Geist der Leuchtenberger bis nach Württemberg trug. Ihre tiefe Verwurzelung in München zeigt sich nicht zuletzt darin, dass ihr Herz, wie es der Tradition ihrer Familie entsprach, nach ihrem frühen Tod in die Hauskapelle des Münchner Palais Leuchtenberg überführt wurde, um dort seine letzte Ruhe zu finden. Ihr Erbe lebt in der Geschichte der bayerisch-württembergischen Beziehungen und in den Bauwerken fort, die sie und ihre Familie mitgestaltet haben.
Ihr Lebensweg war gezeichnet von einer frühen gesundheitlichen Belastung durch ein Lungenleiden, das sie zeitlebens zu langen Aufenthalten im milderen Klima Italiens und am Bodensee zwang. Dennoch nahm sie aktiv am gesellschaftlichen Leben teil und heiratete in München den späteren Herzog von Urach, Graf Wilhelm von Württemberg. Durch diese Verbindung wurde sie zu einem wichtigen Bindeglied zwischen dem bayerischen Königshaus und dem Haus Württemberg. Gemeinsam mit ihrem Ehemann teilte sie ein ausgeprägtes Interesse für Kunst und Geschichte, was sich unter anderem in der Bautätigkeit auf Burg Lichtenstein und dem Erwerb der Villa Leuchtenberg in Lindau widerspiegelte.
Trotz ihrer späteren Lebensmittelpunkte in Stuttgart und am Bodensee blieb Théodelinde München stets im Herzen verbunden. In der Münchner Stadtgeschichte wird sie als jene Leuchtenbergerin erinnert, die mit Mut und Gelassenheit ihrem Schicksal entgegentrat und durch ihre familiären Bindungen den Geist der Leuchtenberger bis nach Württemberg trug. Ihre tiefe Verwurzelung in München zeigt sich nicht zuletzt darin, dass ihr Herz, wie es der Tradition ihrer Familie entsprach, nach ihrem frühen Tod in die Hauskapelle des Münchner Palais Leuchtenberg überführt wurde, um dort seine letzte Ruhe zu finden. Ihr Erbe lebt in der Geschichte der bayerisch-württembergischen Beziehungen und in den Bauwerken fort, die sie und ihre Familie mitgestaltet haben.