Kinder
Keine Kinder erfasst
Maximilian de Beauharnais, der dritte Herzog von Leuchtenberg, war eine schillernde Gestalt, in der sich bayerische Herkunft und die Weiten des russischen Zarenreiches vereinten. Als Sohn von Eugène de Beauharnais und der bayerischen Prinzessin Auguste Amalie in München geboren, stand er von Geburt an im Spannungsfeld europäischer Mächte. Durch seine Mutter war er ein Enkel des ersten bayerischen Königs Maximilian I. Joseph, was ihm in München eine privilegierte Erziehung und einen festen Platz im Herzen der bayerischen Hauptstadt sicherte.
Sein Lebensweg nahm eine dramatische Wendung, als er die Großfürstin Maria Nikolajewna, die älteste Tochter des russischen Zaren Nikolaus I., heiratete. Diese Verbindung machte ihn nicht nur zum Fürsten Romanowsky, sondern verlagerte seinen Lebensmittelpunkt nach Sankt Petersburg. Dort bekleidete er höchste Ämter, war Präsident der kaiserlichen Akademie der Künste und engagierte sich leidenschaftlich in den Naturwissenschaften. Sein Forscherdrang führte ihn sogar auf geologische Reisen bis in den Ural.
Trotz seiner Karriere in Russland blieb die Bindung zu München bestehen. In der Münchner Stadtgeschichte ist er vor allem als Kunstmäzen und Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften präsent. Sein Erbe ist in der bayerischen Landeshauptstadt auch physisch greifbar: Während sein Körper in Sankt Petersburg bestattet wurde, kehrte sein Herz nach München zurück. Es ruht heute in der Fürstengruft der Kirche St. Michael, an der Seite seiner Mutter. Maximilian de Beauharnais verkörperte jene Generation der Leuchtenberger, die den Namen ihrer Familie und den Geist ihrer bayerischen Heimat in die höchsten Kreise der europäischen Aristokratie trugen und als kulturelle Vermittler zwischen West und Ost fungierten.
Sein Lebensweg nahm eine dramatische Wendung, als er die Großfürstin Maria Nikolajewna, die älteste Tochter des russischen Zaren Nikolaus I., heiratete. Diese Verbindung machte ihn nicht nur zum Fürsten Romanowsky, sondern verlagerte seinen Lebensmittelpunkt nach Sankt Petersburg. Dort bekleidete er höchste Ämter, war Präsident der kaiserlichen Akademie der Künste und engagierte sich leidenschaftlich in den Naturwissenschaften. Sein Forscherdrang führte ihn sogar auf geologische Reisen bis in den Ural.
Trotz seiner Karriere in Russland blieb die Bindung zu München bestehen. In der Münchner Stadtgeschichte ist er vor allem als Kunstmäzen und Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften präsent. Sein Erbe ist in der bayerischen Landeshauptstadt auch physisch greifbar: Während sein Körper in Sankt Petersburg bestattet wurde, kehrte sein Herz nach München zurück. Es ruht heute in der Fürstengruft der Kirche St. Michael, an der Seite seiner Mutter. Maximilian de Beauharnais verkörperte jene Generation der Leuchtenberger, die den Namen ihrer Familie und den Geist ihrer bayerischen Heimat in die höchsten Kreise der europäischen Aristokratie trugen und als kulturelle Vermittler zwischen West und Ost fungierten.