Ludwig VI. der Römer, Kurfürst von Brandenburg
Haus: Wittelsbach Linie: Bayern
* 07.05.1328 (Rom) – † 27.11.1365 · Graues Kloster
Herrscher
1347 bis 1351 Herzog von (Ober-)Bayern
1351 Markgraf von Brandenburg (als Ludwig II.)
1356 Kurfürst und Erzkämmerer des Heiligen Römischen Reiches
1351 Markgraf von Brandenburg (als Ludwig II.)
1356 Kurfürst und Erzkämmerer des Heiligen Römischen Reiches
Eltern
Kinder
Keine Kinder erfasst
Ludwig VI., in zeitgenössischen Quellen oft „der Römer“ genannt, war ein Sohn Kaiser Ludwigs IV. aus dem Haus der Wittelsbacher und stand als Mitglied dieser mächtigen Dynastie früh im Zentrum der politischen Auseinandersetzungen des 14. Jahrhunderts. Sein Beiname weist auf die frühen Lebensjahre hin, die er im Umfeld der Kaiserkrönung seines Vaters in Rom verbrachte. 
Nach dem Tod seines Vaters trat Ludwig gemeinsam mit seinen Brüdern die Nachfolge im Herzogtum Bayern an. In der komplexen Herrschaftsstruktur der Wittelsbacher teilten sie sich die Macht; später wurde Ludwig der Römer in der Teilung des Hauses auch als Markgraf von Brandenburg eingesetzt und machte diesen Nordosten des Reichs zu einem zentralen Wirkungsgebiet seiner politischen Laufbahn. 
In Brandenburg bemühte sich Ludwig um die Konsolidierung der markgräflichen Herrschaft, musste aber mit wirtschaftlichen Belastungen, rechtsunsicheren Verhältnissen und dem Widerstand mächtiger Adelskreise kämpfen. In dieser Phase erreichte er zudem den Rang eines Kurfürsten, was seine Stellung im Heiligen Römischen Reich formal stärkte und ihm eine Stimme bei der Wahl des Königs sicherte. 
Ludwig war zweimal verheiratet: zunächst mit Kunigunde von Polen, später mit Ingeborg von Mecklenburg. Trotz dieser dynastischen Verbindungen hinterließ er keine eigenen Nachkommen, weshalb er in den letzten Jahren seiner Herrschaft zunehmend in familiäre Auseinandersetzungen mit seinen Brüdern verwickelt war. Auch innerdynastische Streitigkeiten um Erbe und Einfluss prägten seinen Lebensweg. 
Charakteristisch für Ludwig VI. waren seine Versuche, in einer Zeit großer politischer Unsicherheit und territorialer Rivalitäten seine Position zu behaupten und zugleich die wittelsbachischen Interessen im Reich zu wahren. Seine Regierungszeit spiegelt die Herausforderungen einer Epoche wider, in der dynastische Netzwerke, territoriale Macht und inneradlige Spannungen eng miteinander verwoben waren. 
Nach dem Tod seines Vaters trat Ludwig gemeinsam mit seinen Brüdern die Nachfolge im Herzogtum Bayern an. In der komplexen Herrschaftsstruktur der Wittelsbacher teilten sie sich die Macht; später wurde Ludwig der Römer in der Teilung des Hauses auch als Markgraf von Brandenburg eingesetzt und machte diesen Nordosten des Reichs zu einem zentralen Wirkungsgebiet seiner politischen Laufbahn. 
In Brandenburg bemühte sich Ludwig um die Konsolidierung der markgräflichen Herrschaft, musste aber mit wirtschaftlichen Belastungen, rechtsunsicheren Verhältnissen und dem Widerstand mächtiger Adelskreise kämpfen. In dieser Phase erreichte er zudem den Rang eines Kurfürsten, was seine Stellung im Heiligen Römischen Reich formal stärkte und ihm eine Stimme bei der Wahl des Königs sicherte. 
Ludwig war zweimal verheiratet: zunächst mit Kunigunde von Polen, später mit Ingeborg von Mecklenburg. Trotz dieser dynastischen Verbindungen hinterließ er keine eigenen Nachkommen, weshalb er in den letzten Jahren seiner Herrschaft zunehmend in familiäre Auseinandersetzungen mit seinen Brüdern verwickelt war. Auch innerdynastische Streitigkeiten um Erbe und Einfluss prägten seinen Lebensweg. 
Charakteristisch für Ludwig VI. waren seine Versuche, in einer Zeit großer politischer Unsicherheit und territorialer Rivalitäten seine Position zu behaupten und zugleich die wittelsbachischen Interessen im Reich zu wahren. Seine Regierungszeit spiegelt die Herausforderungen einer Epoche wider, in der dynastische Netzwerke, territoriale Macht und inneradlige Spannungen eng miteinander verwoben waren.