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Kunigunde von Polen, auch bekannt als Kunigunde von Beuthen, war eine zentrale Figur für die dynastische Verbindung zwischen den Wittelsbachern und dem osteuropäischen Hochadel im 14. Jahrhundert. Als Tochter des polnischen Königs Władysław I. Ellenlang und der Hedwig von Kalisch wurde sie Teil einer weitreichenden Bündnispolitik, die das Haus Wittelsbach auf europäischer Ebene stärken sollte.
Im Jahr 1320 wurde sie mit dem römisch-deutschen König und späteren Kaiser Ludwig dem Bayern verheiratet. Diese Ehe war von hoher politischer Symbolik, da sie Ludwig dem Bayern eine Allianz mit dem aufstrebenden Königreich Polen sicherte und seine Position im Osten des Reiches gegenüber den Luxemburgern und den Habsburgern festigte. In München, das unter Ludwig dem Bayern zur kaiserlichen Residenzstadt aufstieg, nahm Kunigunde eine herausgehobene Rolle ein und trug zum internationalen Glanz des Münchner Hofes bei.
Aus dieser Ehe gingen wichtige Nachkommen hervor, darunter Stephan II. mit der Hafte, der später das Herzogtum Bayern-Landshut regierte. Über diese Linie blieb Kunigundes Erbe tief in der bayerischen Geschichte verwurzelt. Ihre Anwesenheit in München markierte eine Phase, in der die Stadt zum diplomatischen Zentrum zwischen West- und Osteuropa wurde.
Trotz der Kürze ihrer Zeit als Königin – sie verstarb bereits im Jahr 1331 – hinterließ sie Spuren in der kirchlichen Förderung der Stadt. Ihr früher Tod führte dazu, dass Ludwig der Bayern in zweiter Ehe Margarethe von Holland heiratete, was die politische Ausrichtung des Kaisertums wieder stärker nach Westen verschob.
Kunigunde von Polen wurde in der damaligen Franziskanerkirche in München beigesetzt. Sie bleibt in der Stadtgeschichte als die polnische Königstochter in Erinnerung, die den Wittelsbachern den Weg zu einem europäischen Kaisertum ebnete und Münchens Status als kaiserliche Metropole mitbegründete.
Im Jahr 1320 wurde sie mit dem römisch-deutschen König und späteren Kaiser Ludwig dem Bayern verheiratet. Diese Ehe war von hoher politischer Symbolik, da sie Ludwig dem Bayern eine Allianz mit dem aufstrebenden Königreich Polen sicherte und seine Position im Osten des Reiches gegenüber den Luxemburgern und den Habsburgern festigte. In München, das unter Ludwig dem Bayern zur kaiserlichen Residenzstadt aufstieg, nahm Kunigunde eine herausgehobene Rolle ein und trug zum internationalen Glanz des Münchner Hofes bei.
Aus dieser Ehe gingen wichtige Nachkommen hervor, darunter Stephan II. mit der Hafte, der später das Herzogtum Bayern-Landshut regierte. Über diese Linie blieb Kunigundes Erbe tief in der bayerischen Geschichte verwurzelt. Ihre Anwesenheit in München markierte eine Phase, in der die Stadt zum diplomatischen Zentrum zwischen West- und Osteuropa wurde.
Trotz der Kürze ihrer Zeit als Königin – sie verstarb bereits im Jahr 1331 – hinterließ sie Spuren in der kirchlichen Förderung der Stadt. Ihr früher Tod führte dazu, dass Ludwig der Bayern in zweiter Ehe Margarethe von Holland heiratete, was die politische Ausrichtung des Kaisertums wieder stärker nach Westen verschob.
Kunigunde von Polen wurde in der damaligen Franziskanerkirche in München beigesetzt. Sie bleibt in der Stadtgeschichte als die polnische Königstochter in Erinnerung, die den Wittelsbachern den Weg zu einem europäischen Kaisertum ebnete und Münchens Status als kaiserliche Metropole mitbegründete.
Quelle
https://de.wikipedia.org/wiki/Kunigunde_von_Polen