Kinder
Keine Kinder erfasst
Elisabeth Charlotte von der Pfalz, weltweit bekannt als „Liselotte von der Pfalz“, ist zweifellos eine der markantesten und populärsten Gestalten im wittelsbachischen Stammbaum auf „stadtgeschichte-muenchen.de“. Als Tochter des Kurfürsten Karl I. Ludwig wurde sie durch ihre Heirat mit dem Herzog von Orléans, dem Bruder des „Sonnenkönigs“ Ludwig XIV., zur ranghöchsten Frau am französischen Hof von Versailles. Doch trotz ihrer prunkvollen Umgebung blieb sie im Herzen stets eine stolze Pfälzerin, was sie in ihren tausenden, heute weltberühmten Briefen mit beispielloser Offenheit dokumentierte.
Innerhalb der dynastischen Aufzeichnungen repräsentiert sie die schmerzhafte Zerreißprobe zwischen familiärer Loyalität und politischer Realität. Ihr Schicksal wurde tragisch, als ihr Schwager Ludwig XIV. unter Berufung auf ihr Erbe den Pfälzischen Erbfolgekrieg entfachte, der ihre geliebte Heimat in Schutt und Asche legte. Ihre Korrespondenz ist heute eine der wichtigsten Quellen für die Kulturgeschichte des Barock und bietet einen ungeschönten Einblick in das Leben bei Hofe, fernab von offizieller Etikette.
Liselottes Erbe verbindet München und die Pfalz auf direktem Weg mit der europäischen Weltbühne. Durch ihre Nachkommen wurde sie zur Ahnfrau zahlreicher europäischer Königshäuser, darunter das Haus Orléans und die späteren Kaiser von Österreich. In der Münchner Stadtgeschichte bleibt sie als eine Frau in Erinnerung, die durch ihren scharfen Verstand, ihren Humor und ihre unerschütterliche Bodenständigkeit die Grenzen ihrer Zeit sprengte und dem Haus Wittelsbach ein literarisches Denkmal setzte.
Innerhalb der dynastischen Aufzeichnungen repräsentiert sie die schmerzhafte Zerreißprobe zwischen familiärer Loyalität und politischer Realität. Ihr Schicksal wurde tragisch, als ihr Schwager Ludwig XIV. unter Berufung auf ihr Erbe den Pfälzischen Erbfolgekrieg entfachte, der ihre geliebte Heimat in Schutt und Asche legte. Ihre Korrespondenz ist heute eine der wichtigsten Quellen für die Kulturgeschichte des Barock und bietet einen ungeschönten Einblick in das Leben bei Hofe, fernab von offizieller Etikette.
Liselottes Erbe verbindet München und die Pfalz auf direktem Weg mit der europäischen Weltbühne. Durch ihre Nachkommen wurde sie zur Ahnfrau zahlreicher europäischer Königshäuser, darunter das Haus Orléans und die späteren Kaiser von Österreich. In der Münchner Stadtgeschichte bleibt sie als eine Frau in Erinnerung, die durch ihren scharfen Verstand, ihren Humor und ihre unerschütterliche Bodenständigkeit die Grenzen ihrer Zeit sprengte und dem Haus Wittelsbach ein literarisches Denkmal setzte.