Marie Eleonore von Hessen-Rotenburg, Pfalzgräfin
Haus: Hessen Linie: Rotenburg
* 15.09.1675 (Burg Rheinfels) – † 27.01.1720 (Sulzbach)
Eltern
Keine Eltern erfasst
Kinder
Kinder mit Theodor Eustach von Pfalz-Sulzbach
-
Maria Anna Amalia Auguste von Pfalz-Sulzbach Prinzessin
(1693–1762)
-
Joseph Karl von Pfalz-Sulzbach Erbprinz
(1694–1729)
-
Franziska Christine von Pfalz-Sulzbach Fürstäbtissin
(1696–1776)
-
Ernestine Theodora von Pfalz-Sulzbach Herzogin
(1697–1775)
-
Johann Wilhelm von Pfalz-Sulzbach
(1698–1699)
-
Johann Christian Joseph von Pfalz-Sulzbach Pfalzgraf-Herzog
(1700–1733)
-
Elisabeth Eleonore
(1702–1704)
-
Anna Christine Luise von Sulzbach Pfalzgräfin
(1704–1723)
-
Johann Wilhelm August
(1706–1708)
Marie Eleonore von Hessen-Rotenburg war eine hessische Prinzessin, deren Schicksal eng mit der Pfälzer Linie des Hauses Wittelsbach verwoben war. Als Tochter von Landgraf Ernst Leopold von Hessen-Rotenburg und Eleonore Maria von Löwenstein-Wertheim-Rochefort gehörte sie einem katholischen Zweig des Hauses Hessen an, was sie zu einer idealen Heiratskandidatin für die katholischen Wittelsbacher machte.
Ihre Heirat mit dem Pfalzgrafen Theodor Eustach von Pfalz-Sulzbach im Jahr 1692 in Frankfurt am Main war von großer dynastischer Bedeutung. Durch diese Verbindung wurde sie zur Stammmutter der Linie Pfalz-Sulzbach, die später, nach dem Erlöschen der Neuburger Linie, die Kurwürde in der Pfalz und schließlich auch in Bayern übernehmen sollte. Marie Eleonore brachte durch ihre Herkunft wichtige politische Kontakte zum kaiserlichen Hof in Wien und zu anderen rheinischen Fürstenhäusern in die Ehe ein.
Am Hof in Sulzbach führte sie ein Leben, das von barocker Frömmigkeit und der Sorge um den Fortbestand ihrer kinderreichen Familie geprägt war. Sie schenkte ihrem Mann insgesamt neun Kinder, darunter den Erbprinzen Joseph Karl und den späteren Pfalzgrafen Johann Christian. Damit sicherte sie das Überleben des Hauses Sulzbach in einer Zeit, in der viele andere Zweige der Wittelsbacher ohne männliche Erben blieben. Ihr Sohn Johann Christian wurde später der Vater des Kurfürsten Karl Theodor.
Obwohl sie meist im Schatten ihres Mannes agierte, galt Marie Eleonore als kluge Verwalterin des familiären Zusammenhalts. Sie pflegte intensive Beziehungen zu ihren Verwandten in ganz Europa und sorgte für eine standesgemäße Ausbildung ihrer Söhne und vorteilhafte Ehen für ihre Töchter. Ihr Wirken legte das Fundament für den späteren Aufstieg der Sulzbacher zur kurfürstlichen Macht in Mannheim und München.
Marie Eleonore verstarb im Jahr 1717 in Sulzbach und wurde in der dortigen Salesianerinnenkirche beigesetzt. In der bayerischen und pfälzischen Geschichte bleibt sie als die Frau in Erinnerung, die durch ihre Fruchtbarkeit und ihre dynastische Loyalität den Weg für die Vereinigung der wittelsbachischen Lande unter ihrem Enkel Karl Theodor ebnete.
Ihre Heirat mit dem Pfalzgrafen Theodor Eustach von Pfalz-Sulzbach im Jahr 1692 in Frankfurt am Main war von großer dynastischer Bedeutung. Durch diese Verbindung wurde sie zur Stammmutter der Linie Pfalz-Sulzbach, die später, nach dem Erlöschen der Neuburger Linie, die Kurwürde in der Pfalz und schließlich auch in Bayern übernehmen sollte. Marie Eleonore brachte durch ihre Herkunft wichtige politische Kontakte zum kaiserlichen Hof in Wien und zu anderen rheinischen Fürstenhäusern in die Ehe ein.
Am Hof in Sulzbach führte sie ein Leben, das von barocker Frömmigkeit und der Sorge um den Fortbestand ihrer kinderreichen Familie geprägt war. Sie schenkte ihrem Mann insgesamt neun Kinder, darunter den Erbprinzen Joseph Karl und den späteren Pfalzgrafen Johann Christian. Damit sicherte sie das Überleben des Hauses Sulzbach in einer Zeit, in der viele andere Zweige der Wittelsbacher ohne männliche Erben blieben. Ihr Sohn Johann Christian wurde später der Vater des Kurfürsten Karl Theodor.
Obwohl sie meist im Schatten ihres Mannes agierte, galt Marie Eleonore als kluge Verwalterin des familiären Zusammenhalts. Sie pflegte intensive Beziehungen zu ihren Verwandten in ganz Europa und sorgte für eine standesgemäße Ausbildung ihrer Söhne und vorteilhafte Ehen für ihre Töchter. Ihr Wirken legte das Fundament für den späteren Aufstieg der Sulzbacher zur kurfürstlichen Macht in Mannheim und München.
Marie Eleonore verstarb im Jahr 1717 in Sulzbach und wurde in der dortigen Salesianerinnenkirche beigesetzt. In der bayerischen und pfälzischen Geschichte bleibt sie als die Frau in Erinnerung, die durch ihre Fruchtbarkeit und ihre dynastische Loyalität den Weg für die Vereinigung der wittelsbachischen Lande unter ihrem Enkel Karl Theodor ebnete.