Geschichte


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  • Gründungsdatum der Stadt Karthago, nach Timaios
  • Gründungsdatum der Stadt Rom
  • Athen: Stiftung der Panathenäen

    Die Stiftung der Panathenäen markierte die offizielle Einführung eines der bedeutendsten Feste in Athen, das zu Ehren der Stadtgöttin Athene gefeiert wurde. Dieses Fest, das jährlich stattfand, war eine Feier der athenischen Identität und vereinte religiöse, sportliche und kulturelle Elemente. Höhepunkt war die Großen Panathenäen, die alle vier Jahre stattfanden und mit Prozessionen, sportlichen Wettkämpfen und künstlerischen Darbietungen die besondere Beziehung Athens zu seiner Schutzgöttin Athene würdigten.

  • Athen: Sturz der Thyrannen

    Der Sturz der Tyrannen in Athen markierte das Ende der Herrschaft der Peisistratiden. Hippias, der letzte Tyrann Athens, wurde durch das Eingreifen der Spartaner unter König Kleomenes I. gestürzt. Die zunehmende Unbeliebtheit seiner repressiven Herrschaft nach der Ermordung seines Bruders Hipparchos sowie der Widerstand einflussreicher Athener führten zum Zusammenbruch der Tyrannis. Nach dem Sturz der Tyrannen begann eine neue Ära, die den Weg für die Entwicklung der athenischen Demokratie ebnete.

  • Sturz des Königtums
  • Athen: Entmachtung des Areopags

    Die Entmachtung des Areopags markierte einen wichtigen Schritt in der Entwicklung der athenischen Demokratie. Der Areopag, ursprünglich ein mächtiger Rat, der von ehemaligen Archonten gebildet wurde, verlor durch Reformen, die auf Initiative des Politikers Ephialtes zurückgingen, einen Großteil seiner politischen Macht. Diese Reformen übertrugen viele seiner Befugnisse, insbesondere in juristischen und administrativen Fragen, auf demokratischere Institutionen wie die Volksversammlung (Ekklesia) und den Rat der 500 (Bule). Die Entmachtung des Areopags stärkte die demokratischen Strukturen Athens und verringerte den Einfluss der Aristokratie.

  • Athen: Umsturz in Athen

    Der Umsturz in Athen führte zur zeitweiligen Ablösung der Demokratie durch eine oligarchische Regierung. Eine Gruppe von Aristokraten, unzufrieden mit der militärischen Lage nach der Niederlage in Sizilien, setzte das Regime der Vierhundert ein, das eine autoritäre Herrschaft etablieren wollte. Diese Regierung erwies sich jedoch als instabil und stand unter Druck durch die athenische Flotte, die die Demokratie unterstützte. Nach kurzer Zeit wurde die Oligarchie gestürzt, und die demokratische Ordnung in Athen wiederhergestellt.

  • Athen: Kapitulation Athens

    Im Jahr 404 v. Chr. kapitulierte Athen nach fast 30 Jahren Krieg gegen Sparta im Peloponnesischen Krieg. Durch die spartanische Belagerung und den Verlust der Flotte war Athen militärisch und wirtschaftlich geschwächt. Die Kapitulationsbedingungen waren hart: Athen musste seine Flotte bis auf zwölf Schiffe abgeben, die Stadtmauern wurden geschleift, und Athen verlor seine Vormachtstellung im Delisch-Attischen Seebund. Sparta übernahm die Vorherrschaft in Griechenland, und die Blütezeit Athens endete damit.

  • Einrichtung Siziliens, Sardiniens, Korsikas als Provinzen Roms
  • Einrichtung Spaniens als Provinz

    Endgültige Unterwerfung aber frühestens 133 v. Chr.

  • Diktatur Sullas in Rom
  • Diktatur Caesars
  • Konstituierung des Prinzipates
  • Verleihung des Namens Augustus an Octavian
  • Stilicho verlegt Prätorianerpräfektur für Gallien von Trier nach Arles
  • Ravenna?: Hinrichtung Stilichos
  • Absetzung des letzten weströmischen Kaisers Romulus Augustulus

    Absetzung des letzten weströmischen Kaisers Romulus Augustulus durch den Germanen Okoaker

  • Odoaker setzt Romulus (Augustulus) ab: Ende des Weströmischen Reiches,
  • Ausschreitungen der Franken gegen Westgoten und Burgunder
  • Augustin gründet Erzbistum Canterbury
  • Augustin landet in Kent, Taufe König Ethelberts, Errichtung des Bistums in Canterbury
  • Edictum Chlotarii: der König verpflichtet sich, die Grafen aus den Grundbesitzern der Grafs
  • Edictus Rothari: Rothari lässt das langobardische Volksrecht kodifizieren
  • Gründung des Bistums Utrecht und des Klosters Echternach
  • Konstantinopel: Quinisextum (Konzil)
  • Liudprand König der Langobarden, Einigung aller langobardischen Herzogtümer
  • Aufstand in Alamannien wird unterdrückt, Beseitigung des alamannischen Herzogtums.
  • Aistulf König der Langobarden
  • Aistulf erobert Ravenna
  • Pippin zieht gegen Aistulf
  • Pippin zieht gegen Aistulf und erzwingt die Herausgabe des Exarchats und der Pentapolis
  • Capitulatio de partibus Saxoniae

    Die Capitulatio de partibus Saxoniae war ein Edikt von Karl dem Großen, das die Unterwerfung und Christianisierung der Sachsen regelte. Es legte harte Strafen für heidnische Praktiken und Aufstände fest und zwang die Sachsen zur Annahme des Christentums. Dieses Gesetz war Teil der Bemühungen, die Kontrolle über die eroberten sächsischen Gebiete zu sichern und die Integration in das Frankenreich zu fördern.

  • Tag von Verden/Aller: Hinrichtung von 4500 Sachsen

    Im Jahr 782 fand der sogenannte Tag von Verden an der Aller statt, bei dem Karl der Große die Hinrichtung von 4.500 Sachsen anordnete. Diese Maßnahme war eine Reaktion auf den anhaltenden Widerstand und die Aufstände der Sachsen gegen die fränkische Herrschaft und die erzwungene Christianisierung. Die Massenhinrichtung sollte als Abschreckung dienen und die Autorität Karls des Großen festigen. Dieses Ereignis markierte einen Höhepunkt in den gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen den Franken und den Sachsen und führte zu weiterer Verbitterung und Feindseligkeit zwischen den beiden Gruppen.

  • Capitulare Saxonicum
  • Salzburg zum Erzbistum erhoben
  • Nikolaus I. fordert Vorrangstellung des Papsttums gegenüber allen weltlichen Herrschern
  • Constitutio Romana, Treueeid des Papstes für Lothar
  • Hamburg: Gründung des Bistums, Ansgar zum 1. Erzbischof v.Hamburg geweiht
  • Wikinger erobern Stützpunkt in Irland und gründen dort Dublin als Sklavenmarkt
  • Kapitular von Quierzy: Erblichkeit der Lehen für mitziehende Vasallen Karls II.
  • Hinrichtung Adalberts v.Babenberg
  • Hinrichtung von Erchanger v.Schwaben und Berthold
  • Einrichtung des Althing auf Island
  • Gründung der Bistümer Brandenburg, Havelberg, Oldenburg
  • Gründung der dänischen Bistümer Ripen, Aarhus und Schleswig
  • Kaiser nennt sich `Imperator Augustus',
  • Einrichtung der Lögretta durch die Goden auf Island
  • Mieszko I. tritt zum Christentum über
  • Synode zu Ravenna: Gründung des Erzbistums Magdeburg und der Bistümer Meissen, Mersebu
  • Gründung des Bistums Prag
  • Gründung des Bistums Olmütz
  • Kärnten selbständiges Herzogtum
  • Kaiser nennt sich `Imperator Romanorum Augustus'
  • Sven Treskaeg stürzt seinen Vater Harald Blatand, Sven König von Dänemark
  • Otto III. in Gnesen: Gründung des Erzbistums Gnesen
  • Einführung des Christentums in Island
  • Gründung des Erzbistums Gran
  • Heinrich II. auch von Lothringern als König gehuldigt und auf den Stuhl Karls des Grossen e
  • Hermann II. v.Schwaben und Konrad I. v.Kärnten erstürmen Strassburg
  • Gründung des Bistums Bamberg
  • Abtretung der Mark Schleswig an Knut
  • Abtretung des Gebiets zwischen Fischa und Leitha an Ungarn
  • Constitutio de feudis: Gesetz über die Erblichkeit der Lehen Konrad II. für Italien
  • Verkündung des Gottesfriedens im Erzbistum Bourges
  • Gottfried d.Bärtige heiratet heimlich Beatrix v.Tuscien
  • Beatrix v.Tuscien u. Mathilde verhaftet und nach Norden geführt
  • Frieden von Gerstungen: Heinrich zur Zerstörung seiner Burgen verpflichtet
  • Fastensynode: Verbot der Laieninvestitur
  • Dictatus Papae: Papst Richter aller, unumschränkter Herr der Kirche, steht über dem Ka
  • Errichtung des Sultanats von Rum
  • Welf v.Baiern heiratet Mathilde v.Tuscien
  • Synode von Clermont: Verbot der Laieninvestitur, Verbot des Lehnseides durch Geistliche an Weltl
  • Henri de Bourgogne mit Portugal belehnt
  • Verlesung des Vertrags von Sutri in der Peterskirche zu Rom: Tumulte und Ablehnung durch Episkop
  • Friede von Ponte Mammolo: Papst bestätigt Heinrich V. das Investiturrecht
  • Vertrag von Sutri: Heinrich V. verzichtet auf die Investitur, die Kirche auf das seit Karl d.Gr.
  • Teresia Regentin von Portugal
  • Mathilde v.Tuscien stirbt
  • Guido v.Burgund wird Papst Calixtus II.
  • Wormser Konkordat: Verzicht des Königs auf Investitur mit Ring und Stab, Trennung von kanon
  • Afonso I. Rey de Portugal
  • Schlacht bei Ourique: Affonso I. de Portugal besiegt Sarazenen
  • Decretum Gratiani: Sammlung des Kirchenrechts
  • Regelung der Marktrechte im Bistum Freising vor 1158
    König Konrad III. verleiht dem Freisinger Bischof das alleinige Münzrecht in seinem Bistum, verbietet die Errichtung neuer Märkte in diesem ohne königliche Legitimation und gewährt der Stadt Freising einen Jahrmarkt.
  • Papst Lucius bestätigt Königstitel Affonsos I. de Portugal
  • Welf VI. mit Tuscien und Spoleto belehnt
  • Österreich zum Herzogtum erhoben
  • Einführung der Primogenitur in Böhmen

    1158 führte König Vladislav II. die Primogenitur in Böhmen ein, ein Erbfolgesystem, bei dem das gesamte Erbe an den erstgeborenen Sohn übergeht. Diese Regelung stabilisierte die Thronfolge und verhinderte die Zersplitterung von Land und Macht. Die Einführung der Primogenitur stärkte die Zentralgewalt und trug zur politischen Stabilität Böhmens bei.

  • Schlacht bei Tusculum: Rainald v.Dassel siegt
  • Der Stadtstatus wird gewährt und die erste Befestigungsanlage errichtet
  • Herzog Heinrich verliert seine Herzogtümer Bayern und Sachsen

    Da Herzog Heinrich dem Kaiser Freidrich I. Barbarossa die Gefolgschaft im Kampf gegen die lombardischen Städte verweigerte, verlor er auf dem Reichstag zu Würzburg seine Herzogtümer Bayern und Sachsen. Zudem wurde über ihn die Reichsacht verhängt und mußte nach England fliehen

  • Steiermark zum Herzogtum erhoben
  • Papst anerkennt Portugal als Königreich
  • Regensburger Akten - mit der Behauptung Heinrich habe den Streit begonnen
    In den Regensburger Akten wird  
  • München: Nach dem Sturz Heinrichs des Löwen, fällt München an den Bischof von Freising.
  • Otto von Wittelsbach erhält das Herzogtum Bayern als Lehen
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    Otto von Wittelsbach wurde mit dem Herzogtum Bayern belehnt, nachdem Heinrich der Löwe seine Herzogswürden verloren hatte. Dies markierte den Beginn der fast 800-jährigen Herrschaft des Hauses Wittelsbach über Bayern. Otto von Wittelsbach war der erste Herzog von Bayern aus dieser Dynastie. Seine Herrschaft dauerte bis zu seinem Tod im Jahr 1183, als er plötzlich auf der Rückkehr vom Frieden von Konstanz starb. Sein Nachfolger wurde sein noch minderjähriger Sohn Ludwig​.

  • Friede von Konstanz: Friedrich I. erkennt den Lombardischen Bund an, Investitur der Stadtbeamten
  • Innozenz III. besetzt Reichsgut: Spoleto, Ancona, Tuscien (Rekuperationen)

    Papst Innozenz III. setzte seinen Anspruch auf verschiedene Gebiete des Reichsguts durch, darunter Spoleto, Ancona und Tuscien. Diese Aktionen, als Rekuperationen bekannt, zielten darauf ab, das päpstliche Territorium zu erweitern und die weltliche Macht des Papsttums zu stärken. Durch die Besetzung dieser strategisch wichtigen Gebiete sicherte Innozenz III. die päpstliche Kontrolle und festigte seine Position sowohl gegenüber den weltlichen Herrschern als auch innerhalb der Kirche. Diese Maßnahmen trugen maßgeblich zur territorialen Konsolidierung des Kirchenstaates bei und beeinflussten die politische Landschaft Italiens nachhaltig.

  • Vorbereitung des 4.Kreuzzuges
  • König Otto IV. verleiht Ludwig I. dem Kelheimer die Erblichkeit des bayerischen Herzogstums
  • Konstitutionen von Melfi: Zusammenfassung der Gesetze für Sizilien
  • Hoftag von Worms: Statutum in favorem principum durch Heinrich (VII.)
  • Friedrich II. erkennt Statut an
  • Empörung Heinrich (VII.) gegen Friedrich II., Verhaftung, Verbannung nach Apulien
  • Sieg Batu-Chans gegen die Kama-Bulgaren
  • Batu-Chan erobert Kiew
  • Schlacht bei Liegnitz: Batu-Chan besiegt das deutsch-polnische Ritterheer, Abzug der Mongolen
  • portugiesischer Klerus erreicht Absetzung Sanchos II. durch Papst Innocenz IV.
  • Neuhausen als Stiftung an Freising beurkundet
  • München: Teilung des Herzogtum Bayerns und München wird Residenzstadt für das Teilherzogtum Oberbayern.

    Im Jahr 1255 fand die Bayerische Landesteilung statt, bei der das Herzogtum Bayern zwischen den Söhnen Herzog Ottos II., Ludwig II. und Heinrich XIII., aufgeteilt wurde. Ludwig II. erhielt das Herzogtum Oberbayern sowie die Pfalzgrafschaft, während Heinrich XIII. das Herzogtum Niederbayern zugesprochen wurde. Ludwig II. wählte München als seinen Amtssitz, wodurch die Stadt nicht mehr nur ein Handelsplatz, sondern auch eine politische Zentrale wurde. Heinrich XIII. hingegen etablierte Landshut als die Hauptstadt von Niederbayern. Diese Aufteilung war signifikant, da Reichsfürstentümer zu dieser Zeit eigentlich als unteilbar galten, aber die Brüder sich dennoch zur Teilung entschlossen. Die beiden Herzogtümer wurden später, im Jahr 1340, unter Ludwigs Sohn Ludwig IV., der sowohl Herzog von Oberbayern als auch römisch-deutscher Kaiser war, wieder vereinigt​

  • Hinrichtung Konradins in Neapel
  • Louis IX. fährt im 7. Kreuzzug nach Tunis
  • Verbreitung des Spinnrades
  • Restituierung der rheinischen Kurfürsten
  • 4.Concordia in Portugal schränkt kirchlichen Grundbesitz ein
  • Heinrich VII. restituiert die Visconti ( Matteo) in Mailand
  • Errichtung der zweiten Stadtmauer

    Ludwig der Bayer erteilte der Stadt den Befehl, die äußere Ringmauer in einem kriegsmäßigen Zustand zu versetzen.

    Um für den bevorstehenden Kampf gegen den Gegenkönig Friedrich dem Schönen gerüstet zu sein, erließ Ludwig der Bayer von dem Feldlager in Donauwörth den Befehl die äißere Ringmauer zu verstärken.

  • Weihedatum der Lorenzokapelle
    Weihedatum der Margarethen- bzw. Lorenzokapelle
  • Pommern erbt Rügen und das Herzogtum Barth
  • Seeschlacht von Sluis: Vernichtung der französischen Flotte

    Die Seeschlacht von Sluis markierte einen Wendepunkt im Hundertjährigen Krieg, als die englische Flotte unter König Eduard III. die französische Flotte vernichtend schlug. Dieser Sieg etablierte Englands Vorherrschaft auf See, entscheidend für die Kontrolle der Handelsrouten und militärische Operationen. Die Schlacht unterstrich die zunehmende Bedeutung der Seemacht und leitete eine Ära englischer Dominanz auf den Weltmeeren ein.

  • Kanarische Inseln: Entdeckung der Kanarischen Inseln durch Portugiesen

    Die Kanarischen Inseln wurden von einer portugiesischen Expedition entdeckt, die vom portugiesischen König in Auftrag gegeben und von dem genuesischen Seefahrer Lancelotto Malocello angeführt wurde. Diese Entdeckung markierte den Beginn der europäischen Erkundung und Kolonisation der Inselgruppe im Atlantischen Ozean. Die Kanarischen Inseln wurden schnell zu einem wichtigen Stützpunkt für die weiteren Entdeckungsreisen und den Handel der Portugiesen und später auch der Spanier.

  • Erste Turmuhren
  • Statute of Provisors: Verbot päpstlicher Pfründenvergabe und Berufungsklagen bei der K
  • Statute of Praemunire
  • Eroberung von Gallipoli durch die Türken unter Sultan Urchan
  • Schlacht bei Maupertuis: Schwarzer Prinz siegt und nimmt Jean de France gefangen
  • Eroberung von Adrianopel durch Türken unter Sultan Murad I.
  • Bauernaufstand von Wat Tyler und John Ball; Sturm auf London
  • Schlacht bei Aljubarrota: Portugal unter Joao I. besiegt Kastilien
  • Amsefeld: Schlacht auf dem Amselfeld (Kosowo): Türken besiegen Serbien

    Die Schlacht auf dem Amselfeld (Kosovo) fand am 28. Juni 1389 statt und endete mit einem Sieg der osmanischen Truppen über die serbischen Streitkräfte. Die Schlacht wurde zwischen der Armee des serbischen Fürsten Lazar Hrebeljanović und den Invasoren unter dem Kommando von Sultan Murad I. ausgetragen. Beide Anführer kamen in der Schlacht ums Leben. Diese Auseinandersetzung markierte einen entscheidenden Moment in der Geschichte der Region, da sie den Beginn der osmanischen Vorherrschaft auf dem Balkan einleitete und die serbische Macht erheblich schwächte.

  • Eroberung Tirnowos durch die Türken
  • München: Wachstum und Organisation der jüdischen Gemeinde

    Die jüdische Gemeinde vergrößerte sich rasch und zählte bereits 23 Familien. Ihre wachsende Bedeutung spiegelt sich in der belegten Existenz eines Gemeindevorstehers wider: Wenige Jahre später wird ein Mann namens Fink als Vorsteher der Gemeinde genannt.

  • Schlacht bei Nikopolis: Türken besiegen Sigismund (Scheitern des Türkenkreuzzugs)
  • München: Drei Ratsherrn werden enthauptet

    Drei Ratsherren werden am Marienplatz wegen Fürstentreue enthauptet. Viele Partizier fliehen aus der aufständischen Stadt. Die in München herrschende Partei aber ließ die Bürger Thomas Haidvolk, Konrad Triener und Ulrich Strohmayer wegen Verschwörung gegen den Stadtfrieden hinrichten.

  • Schlacht bei Angora: Mongolen unter Timur besiegen Türken
  • München: Isarbrücke eingestürzt
  • Hinrichtung Störtebeckers
  • München: Einsturz der Jakobskirche
  • Auszug der deutschen Professoren und Studenten aus Prag
  • Konzil zu Konstanz betraut Polen mit der Ausbreitung des katholischen Glaubens im Osten
  • Eroberung von Ceuta durch Joao I. de Portugal
  • München: Erlaubnis zur Einrichtung eines jüdischen Friedhofs

    Ein Privileg der Herzöge Ernst und Wilhelm gestattete der jüdischen Gemeinde in München die Einrichtung eines eigenen Friedhofs. Diese Genehmigung war von großer Bedeutung, da jüdische Bestattungsriten eine ewige Ruhestätte ohne Störung vorschreiben.

  • Fenstersturz zu Prag
  • Portugiesen erreichen Madeira
  • Konstantinopel: Belagerung Konstantinopels durch die Türken

    Im Jahr 1422 belagerten die Osmanen unter der Führung von Sultan Murad II. Konstantinopel. Diese Belagerung war ein Teil der osmanischen Bemühungen, das Byzantinische Reich weiter zu schwächen und seine Hauptstadt einzunehmen. Trotz der intensiven Angriffe und der Belagerung konnte Konstantinopel dank seiner starken Befestigungen und der Verteidigungsanstrengungen der Byzantiner standhalten. Die Belagerung wurde letztendlich aufgehoben, aber sie markierte einen weiteren Schritt in den anhaltenden Konflikten zwischen den Osmanen und dem Byzantinischen Reich, der schließlich 1453 zur Eroberung Konstantinopels führte.

  • Sigismund belehnt Friedrich v.Meissen mit dem Kurfürstentum Sachsen-Wittenberg
  • Portugal verliert Ceuta
  • Portugiesen erreichen Azoren
  • Schlacht bei Warna: Türken besiegen Kreuzfahrerheer unter Johann Hunyadi
  • Portugiesen erreichen Kap Verde
  • Ordonnanzen de Reyo Affonso V. de Portugal
  • Tommaso Parentucelli (v.Sarzana) wird Papst Nicolaus V.
  • Amselfeld: Schlacht auf dem Amselfeld, Türken besiegen Ungarn

    Die zweite Schlacht auf dem Amselfeld fand zwischen einer ungarisch geführten Kreuzfahrerarmee unter Johann Hunyadi und den osmanischen Truppen unter Sultan Murad II. statt. Die Osmanen siegten entscheidend und beendeten damit die letzten großen Bemühungen der christlichen Kreuzfahrer, die Balkanregion von der osmanischen Herrschaft zu befreien. Diese Niederlage der Ungarn führte dazu, dass die Osmanen ihre Kontrolle über die Balkanstaaten festigten und den Weg für die spätere Belagerung von Konstantinopel ebneteN.

  • Konstantinopel: Eroberung Konstantinopels durch die Türken

    Die Eroberung Konstantinopels durch die Osmanen fand nach einer mehrwöchigen Belagerung statt. Unter dem Kommando von Sultan Mehmed II. gelang es den osmanischen Truppen, die mächtigen Theodosianischen Mauern der Stadt zu durchbrechen und die Hauptstadt des Byzantinischen Reiches einzunehmen. Diese Eroberung markierte das Ende des Byzantinischen Reiches und den Beginn der osmanischen Vorherrschaft in der Region. Der Einsatz von Kanonen spielte eine entscheidende Rolle und stellte die Effektivität mittelalterlicher Stadtbefestigungen infrage. Der Fall Konstantinopels gilt als Wendepunkt in der Militärgeschichte.

  • Alonso de Borja (Borgia) wird Papst Calixtus III.
  • Schlacht bei Belgrad: Ungarn unter Hunyadi besiegen Türken
  • München: Älteste Erwähnung der Straßenbeleuchtung

    Ein Schreiben dokumentiert die Abgabe von Unschitt (Hautfett von Rindern und Schafen) durch die Metzger, dessen Talg in gußeisernen Körben zum Erleuchten gebracht wurden.

  • Antitürken-Kongress in Mantua
  • München: Der Rathausturm brennt ab
  • Eroberung von Trapezunt durch die Türken
  • Karl der Kühne erwirbt das Erzbistum Lüttich
  • Euböa: Eubböa von Türken erobert

    Im Jahr 1470 eroberten die Osmanen Euböa, beendeten die venezianische Herrschaft und etablierten eine türkische Präsenz bis 1830, als Euböa im Zuge des griechischen Unabhängigkeitskriegs zu Griechenland zurückkehrte.

  • München: Herzog Christoph wird gefangengenommen

    Herzog Albrecht III. läßt seinen Bruder im Türlbad festnehmen in der Neuveste im Turm (Christophturm) gefangenhalten.

  • Francesco de la Rovere wird Papst Sixtus IV.

    1471 wurde Francesco de la Rovere zum Papst Sixtus IV. gewählt. Er ist bekannt für seine Förderung der Künste und Wissenschaften sowie für den Bau der Sixtinischen Kapelle. Seine Amtszeit war jedoch auch von politischen Intrigen und der Förderung seiner Familie geprägt, was zur Ausbreitung von Nepotismus im Vatikan führte.

  • Brunkeberg: Schlacht am Brunkeberg: Schweden unter Sten Sture besiegen Dänemark

    In der Schlacht am Brunkeberg 1471 besiegten schwedische Kräfte unter der Führung von Sten Sture dem Älteren das dänische Heer. Diese Schlacht war ein entscheidender Moment in den schwedisch-dänischen Auseinandersetzungen des 15. Jahrhunderts. Sie stärkte die schwedische Unabhängigkeitsbewegung gegen die dänische Herrschaft und markierte einen wichtigen Wendepunkt in der schwedischen Geschichte, indem sie den Einfluss der Kalmarer Union schwächte und zur Festigung der nationalen schwedischen Identität beitrug.

  • Vertrag von Nancy: Karl d.K. zwingt Rene II. v.Lothringen zur Herausgabe der wichtigsten Festung
  • Ewige Richtung: Vertrag der Eidgenossen mit Sigismund v.Österreich in Konstanz
  • Karl d.K. versucht die Eroberung des Erzbistums Köln. Belagerung von Neuss
  • München: Die Schweinehaltung in der Innenstadt wird verboten

    Eine Ausnahme bildete das "Antonuisschwein", das mit einer Glocke versehen herumlaufen durfte.

  • Schlacht bei Toro: Kastilien schlägt Portugal
  • Maria v.Burgund wird zum Grossen Privileg gezwungen: Beseitigung der zentralen Institutionen
  • Portugiesen erreichen Kongo-Mündung
  • Entdeckung Angolas durch Portugiesen
  • Türken fallen in Krain, Kärnten und Steiermark ein
  • Villach: Maximilian schlägt Türken nach Bosnien zurück
  • Lisboa: Colon erreicht Portugal
  • Colon erreicht Portugal
  • Schlacht bei Cozmin: Litauen-Polen unterliegt den Türken
  • Augsburg: Reichstag zu Augsburg: Einrichtung eines ständischen Reichsregiments

    Im Jahr 1500 fand ein bedeutender Reichstag in Augsburg statt, auf dem die Einrichtung eines ständischen Reichsregiments beschlossen wurde. Dieses Reichsregiment war ein wichtiger Schritt in der politischen Entwicklung des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation. Es stellte einen Versuch dar, eine zentralere, effektivere Regierungsform zu etablieren, die über die territorialen Grenzen der einzelnen Reichsstände hinausging.

    Das ständische Reichsregiment bestand aus Vertretern der verschiedenen Reichsstände, also des Hochadels, des niederen Adels, der Geistlichkeit und der freien Städte. Diese Form der Regierung sollte dazu beitragen, die Macht des Kaisers zu balancieren und die Interessen der unterschiedlichen Reichsteile besser zu vertreten.

    Die Einrichtung des Reichsregiments war ein Ausdruck des wachsenden Bedürfnisses nach einer zentralisierten Verwaltung und Rechtssprechung im Reich, um die zahlreichen internen Konflikte und Probleme effektiver zu handhaben. Allerdings war das Reichsregiment in der Praxis oft durch politische Rivalitäten und den starken Einfluss mächtiger Territorialherren eingeschränkt, was seine Effektivität und Lebensdauer begrenzte. Nichtsdestotrotz bleibt der Reichstag von Augsburg 1500 ein wichtiges Ereignis in der Geschichte des Heiligen Römischen Reiches, da es den Versuch darstellte, eine neue Form der politischen Organisation und Kooperation innerhalb des Reiches zu etablieren.

  • Colon erreicht mit 2 seeuntüchtigen Schiffen Jamaica
  • München: München wird nach der Wiedervereinigung der Herzogtümer alleinige Hauptstadt Bayerns
  • München: Albrecht IV. der Weise erläßt das Primogeniturgesetz

    Im Jahr 1506 erließ Albrecht IV., Herzog von Bayern, das Primogeniturgesetz in München. Dieses Gesetz legte fest, dass künftig nur der erstgeborene männliche Nachkomme das Herzogtum erben sollte. Ziel war es, die Zersplitterung des Herrschaftsgebiets zu verhindern und die territoriale Einheit Bayerns zu sichern. Das Primogeniturgesetz stärkte die politische Stabilität und die Kontinuität der Herrschaft im Hause Wittelsbach.

  • München: München wird alleinige Hauptstadt des Herzogtums Bayern
    München wird nach dem Landshuter Erbfolgekrieg, durch den „Kölner Spruch“ des Kaisers Maximilian, der die Teilung Bayerns in mehrere Teilherzogtümer beendete, alleinige Hauptstadt des Herzogtums Bayern.
  • Schlacht bei Flodden: Vernichtung des schottischen Heeres
  • Eroberung von Belgrad durch die Türken
  • Kapitulation der Johanniter auf Rhodos
  • Franz von Sickingen ergibt sich auf seiner Feste Landstuhl
  • Aufruf der Stadtverwaltung zur Rattenjagd

    Da die Ratten mit der Seuchenplage in Verbindung gebracht werden, setzt die Stadtverwaltung eine Prämie von einem Pfennig pro toter Ratte aus. Der Aufruf führte zu einer Ausbeute von 7.560 Ratten.

    Die Seuchen werden mit den Rattenplagen in Zusammenhang gebracht. Zur Bekämpfung der Nager setzt die Stadtverwaltung regelmäßig Prämien aus. Im Jahr 1525 führt ein Aufruf zu einer Ausbeute von 7.560 toten Ratten, die anschließende in die Isar geworfen werden. Die Stadt zahlt den Rattenfängern hierfür pro Ratte 1 Pfennig, insgesamt 36 Gulden.

  • Hochmeister Albrecht v.Hohenzollern wandelt Ordensstaat in weltliches Herzogtum um
  • Zürich: Offizielles Gründungsdatum der Täuferbewegung

    Das Jahr 1525 gilt als das offizielle Gründungsdatum der Täuferbewegung. Diese entstand in der Schweiz, insbesondere in Zürich, als Teil der radikalen Reformation. Am 21. Januar 1525 vollzogen Anhänger um Konrad Grebel, Felix Manz und Georg Blaurock die erste Gläubigentaufe, bei der Erwachsene aufgrund ihres Glaubensbekenntnisses getauft wurden. Dies stand im Gegensatz zur Kindertaufe, die von der katholischen Kirche und den Reformatoren wie Martin Luther und Ulrich Zwingli befürwortet wurde. Die Täuferbewegung entwickelte sich zu einem bedeutenden Zweig der Reformation, trotz massiver Verfolgung durch katholische und protestantische Obrigkeiten.

  • Schlacht bei Mohacs: Türken besiegen Ungarn
  • 1. Belagerung Wiens durch die Türken
  • Türken rücken vor Wien
  • Errichtung des Gottesreiches in Münster
  • Karl V. zieht gegen Tunis
  • Münster fällt durch Verrat; Hinrichtungen, Bestrafungen, Restauration
  • Calvin: Institutio religionis christianae
  • Frankfurt/Oder: Frankfurt/Oder: Wiedereinrichtung der Universität und Einführung der Reformation
  • Ostungarn osmanische Provinz
  • Karl V. schliesst Waffenstillstand mit Türken
  • Wittenberger Kapitulation
  • Common Prayer Book: anglikanische Liturgie
  • Friedrich II. v.Dänemark kauft die Bistümer Ösel und Kurland für Magnus v.Ho
  • Uniformitätsakte: Wiedereinführung der anglikanischen Liturgie
  • Henri II. beim Turnier getötet
  • Einrichtung des Index librorum prohibitorum
  • Eroberung der Festung Sziget durch die Türken
  • Augsburg: Aufstellung einer deutschen Streitmacht gegen die Türken
  • Errichtung einer Militärdiktatur in den Niederlanden unter Alba mit Sondergerichten
  • Hinrichtung Egmonts und Hoorns
  • Maria Stuart flieht nach England
  • Seeschlacht bei Lepanto: Flotte der Heiligen Liga unter Juan d'Austria schlägt türkisc
  • München: ständige Nuntiatur in München, Wien, Köln
  • Konkordienformel Andreaes zum Ausgleich zwischen den protestantischen Richtungen
  • Schlacht bei Alcassar: Vernichtende Niederlage Portugals gegen die Mauren, Rey Sebastian fä
  • München: Margarethe Schilcher wird wegen Hexerei verbrannt

    Das ist der erste Prozeß wegen Hexerei in Bayern der zu einer Hinrichtung führte.

  • Alba erobert Portugal für Felipe II. de Espana
  • Vereinigung Portugals mit Spanien
  • Cortes erkennen Felipe II, als Rey de Portugal an
  • Kölner Bistumskrieg
  • Felipe II. verlässt Portugal, Kardinal Erzherzog Albrecht zum Statthalter in Portugal ernan
  • Felice Peretti von Montalto wird Papst Sixtus VI.
  • Papst Sixtus V. exkommuniziert Henri de Navarra und bezeichnet ihn als unwürdig, die Krone
  • Hinrichtung Maria Stuarts

    Maria Stuart, Königin von Schottland, wurde wegen ihrer Verwicklung in Verschwörungen gegen die englische Königin Elisabeth I. hingerichtet. Ihre Exekution unterstrich die tiefen religiösen und politischen Spannungen dieser Ära und die erbitterten dynastischen Rivalitäten.

  • Vernichtung der Grossen Armada
  • München: Der Turm der Michaelskirche stürzt ein
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    Beim Einsturz des Tumes wurde auch der Chor beschädigt.

  • Mayenne kapituliert vor Henri IV.
  • de Guise kapituliert vor Henri IV.
  • James Stuart King of England, Scotland and Ireland

    James VI. und I., geboren am 19. Juni 1566, war König von Schottland (als James VI.) ab 1567 und König von England und Irland (als James I.) ab 1603 nach dem Tod seiner Cousine Elisabeth I. Seine Herrschaft markiert die erste Vereinigung der Kronen Schottlands, Englands und Irlands. Bekannt für die Förderung der Kunst und Kultur, initiierte er die Übersetzung der Bibel in die englische Sprache, die als King James Version bekannt ist. Seine Regierungszeit endete mit seinem Tod im Jahr 1625.

  • Johann Sigismund v.Brandenburg erbt das Herzogtum Cleve, die Grafschaften Ravensberg und Mark so
  • Kaiser Rudolf II. verweigert Anerkennung der Okkupation der niederrheinsichen Herzogtümer d
  • Frankfurt: Mandatum poenale restitutorium

    Das "Mandatum poenale restitutorium" des Kaisers ermöglichte im Kontext des Purim Vinz in Frankfurt die Rückkehr der Juden nach Vertreibungen. Dieser kaiserliche Erlass war ein rechtliches Mittel zur Wiederansiedlung der jüdischen Gemeinde in der Stadt. Solche Erlasse spielten eine entscheidende Rolle in der Geschichte des Judentums in Frankfurt, insbesondere bei der Bewältigung von Konflikten und Spannungen mit der christlichen Bevölkerung. Sie waren oft mit spezifischen Bedingungen und Strafen für Nichteinhaltung verbunden.

  • Prager Fenstersturz

    Der Prager Fenstersturz von 1618 war ein Schlüsselereignis, das den Dreißigjährigen Krieg auslöste. Katholische Regierungsvertreter wurden von protestantischen Adeligen aus einem Fenster der Prager Burg gestoßen, als Protest gegen die katholische Unterdrückung im Heiligen Römischen Reich. Dieser Akt symbolisierte die eskalierenden religiösen und politischen Spannungen in Böhmen und markierte einen entscheidenden Wendepunkt. Der Vorfall führte zu weiteren Auseinandersetzungen und trug maßgeblich zum Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges bei, der Europa tiefgreifend prägte.

  • Prag: In Böhmen wird ein Landtag einberufen, der eine Regierung von 30 Direktoren einsetzt.

    Nach dem Prager Fenstersturz 1618 berief Böhmen einen Landtag ein, der eine außergewöhnliche Regierung von 30 Direktoren einsetzte. Diese Direktorenregierung, gebildet in Reaktion auf die politische und religiöse Krise, repräsentierte die protestantischen Stände und stellte sich gegen die kaiserliche Macht. Diese Maßnahme markierte einen entscheidenden Moment im eskalierenden Konflikt zwischen den böhmischen Protestanten und der katholischen Kaiserherrschaft, der tiefgreifende Auswirkungen auf den Verlauf des Dreißigjährigen Krieges hatte. Sie symbolisierte den Höhepunkt des böhmischen Widerstands.

  • Hinrichtung Olenbarnevelts (Ratspensionär)
  • Friede von Chotin zwischen Polen und Türken
  • Erneuerte Landesordnung für Böhmen: Umgestaltung der Ständeverfassung in absoluti
  • München: Die erste Münchner Zeitung erscheint
  • Restitutionsedikt: Declaratio Ferdinandea ungültig, von Protestanten eingezogene geistliche
  • Restitutionsedikt
    Das Restitutionsedikt beschloß die Rückgabe aller, seit dem Passauer Vertrag von 1552 und dem Augsburger Religionsfrieden von 1555, Kirchengüter der Protestanten.
  • Frankfurt/Oder: Gustav Adolf v.Schweden erstürmt die Stadt
  • München: Erste Erwähnung von einem Einsturz der Isarbrücke

    Erste Erwähnung eines Brückeneisturzes in München im Tuntenhausener Mirakelbuch

    »Bei dem theilweisen Einsturze der Isarbrücke zu München am 5. August 1633 kam Jakob Oefele, Zimmermann von der Au, in große Todesgefahr, indem er mit noch 50 Personen ins Wasser fiel, nach gemachten Gelöbnis wurde er erettet«

  • Tulpenmanie

    Die Tulpenmanie war eine Spekulationsblase in den Niederlanden (1634-1637), bei der die Preise für Tulpenzwiebeln astronomische Höhen erreichten und dann abrupt fielen. Sie symbolisiert die erste große Wirtschaftsblase der Geschichte, in der Tulpenzwiebeln zeitweise als Währung dienten und ihr Wertverlust enorme finanzielle Verluste für Spekulanten nach sich zog.

  • Friede zu Prag zwischen Kaiser und Kur-Sachsen: Kaiser verzichtet auf Restitutionsedikt und erhÃ
  • München: Dem Bürgermeister und Rat wird die Errichtung der Mariensäule mitgeteilt

    Die Mariensäule auf dem Münchner Marienplatz wurde errichtet, um der Stadt München Schutz und Dankbarkeit auszudrücken. Kurfürst Maximilian I. ließ die Säule 1638 als Zeichen des Dankes und der Verehrung der Muttergottes errichten, nachdem München weitgehend vor den Zerstörungen des Dreißigjährigen Krieges verschont geblieben war.

  • München: Errichtung der Mariensäule
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    Die feierliche Einweihung der Mariensäule auf dem Münchner Marktplatz war ein großes Ereignis. Kurfürst Maximilian I., begleitet von Hof, Adel und Landständen, wurde auf dem Marktplatz von Fürstbischof Vitus Adam von Freising und der Geistlichkeit empfangen. Nach der Segnung überreichte Maximilian eine silberne Kapsel mit Reliquien, darunter ein Dorn der Dornenkrone Christi, sowie Reliquien mehrerer Heiliger. Diese wurden unter die Krone der vergoldeten Marienfigur gelegt. Nach der Aufstellung kniete der Kurfürst vor der Säule nieder und sprach ein Gebet für den Schutz Bayerns durch die Jungfrau Maria.

    Die Madonna schuf Hubert Gerhart 1594 ursprünglich für das Grabmal Wilhelm V.

  • Abfall von Portugal und Kataloniens von Spanien
  • Joao de Braganca zum Rey de Portugal ausgerufen
  • Joao de Braganca als Joao IV. de Portugal gekrönt
  • Hinrichtung Straffords in London
  • Schlacht bei Tuttlingen: Sieg über Frankreich
  • Sieg über die Franzosen bei Tuttlingen mit kaiserlicher und spanischer Unterstützung
  • Hinrichtung Lauds in London
  • Schlacht bei Alerheim: Sieg der Franzosen unter Turenne
  • Baiern unter Mercy besiegen Turenne
  • Hinrichtung Charles I. in London
  • Schlacht bei Elvas. Portugal besiegt Spanien
  • Schlacht bei Mogersdorf(/Raab?): Graf Montecuccoli siegt über die Türken
  • 1. polnische Zeitung erscheint: Merkuriusz Polski
  • Schlacht bei St.Gotthard/Raab: Graf Montecuccoli siegt über die Türken
  • Wien: Einrichtung des Reichshofrats in Wien

    Der Reichshofrat in Wien wird umfassend reformiert und gestärkt. Diese Neuorganisation zielte darauf ab, die Effizienz und Autorität des zentralen Gerichts des Heiligen Römischen Reiches zu erhöhen. Der Reichshofrat, der seit 1497 bestand, spielte eine entscheidende Rolle bei der Rechtsprechung und der Bearbeitung von Streitigkeiten zwischen Reichsständen sowie in Fragen des öffentlichen Rechts. Die Reform von 1664 trug zur Stabilisierung und Stärkung der kaiserlichen Verwaltung und Gerichtsbarkeit bei.

  • Schlacht bei Montes Claros und Villa Vicosa: Portugal besiegt Spanien
  • München: Hinrichtung des Zauberers Simon Altsee
  • Frieden von Lissabon: Anerkennung der Selbständigkeit Portugals, Ceuta an Spanien
  • Frieden zwischen Portugal und Holland
  • Tököly ruft Türken zur Hilfe gegen Habsburg
  • Frieden von Budziek: Sultan Mohammed IV. zwingt Michal Krol Polski, Podolien an die Türkei,
  • Schlacht bei Chocim: J.Sobieski besiegt Türken
  • München: Enrico Zuccali übernimmt die Bauleitung der Theatinerkirche

    Nach der Entlassung des Baumeisters Agostino Barelli übernimmt Enrico Zuccali die Bauleitung

  • Frankfurt/Main: Fürstenkongress zur Beratung von Massnahmen gegen Frankreich kommt wegen Ra
  • Wien: Max Emanuel beteiligt sich an der Befreiung Wiens von den Türken
  • Belagerung Wiens durch die Türken: Verteidigung unter Ernst Rüdiger Graf v.Starhemberg
  • Kahlenberg: Schlacht am Kahlenberg: Jan Sobieski und Karl v.Lothringen besiegen Türken
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    In der Schlacht am Kahlenberg besiegten König Jan Sobieski von Polen und Karl von Lothringen die osmanischen Truppen, die Wien belagerten. Die vereinten christlichen Streitkräfte, bestehend aus polnischen, kaiserlichen und deutschen Truppen, griffen die Osmanen an und fügten ihnen eine vernichtende Niederlage zu. Diese Schlacht beendete die Belagerung Wiens, zwang die Osmanen zum Rückzug und markierte einen Wendepunkt in den Kriegen gegen das Osmanische Reich, was zur Befreiung weiter Teile Osteuropas führte.

  • Gründung der heiligen Liga zum Kampf gegen die Türken, Protektorat des Papstes
  • Befreiung von Buda (Ofen) von türkischer Herrschaft
  • Schlacht bei Mohacs: Sieg Ludwigs v.Baden gegen die Türken
  • ungarischer Reichstag von Pressburg: Anerkennung der Erblichkeit des Königtums der Habsburg
  • Belgrad: Befreiung Belgrads von den Türken

    Belgrad wird von den Truppen des Heiligen Römischen Reiches von der osmanischen Herrschaft befreit. Dies geschieht im Rahmen des Großen Türkenkrieges, bei dem christliche Mächte gegen das Osmanische Reich kämpfen. Die Befreiung der Stadt stellt einen bedeutenden militärischen Erfolg dar und stärkt die habsburgische Position in Südosteuropa. Der Sieg markiert einen Wendepunkt im Kampf gegen die osmanische Expansion.

  • Belgrad von den Türken zurückerobert
  • Schlacht bei Nisch: Türken besiegt
  • Schlacht bei Slankamen: Österreich siegt über Türken
  • Kapitulation der Jakobiten bei Limerick
  • Apaffy Mihaly wird zur Entsagung vom Fürstentum Siebenbürgen gezwungen
  • Schlacht bei Zenta: Prinz Eugen siegt gegen die Türken
  • Prinz Eugen Oberbefehlshaber gegen die Türken
  • Krontraktat zwischen Kaiser und Friedrich III. v.Brandenburg: Kaiser stimmt Königtum in Pre
  • Aufstand in Portugal
  • Friedrich I. v.Preussen erbt das Fürstentum Mörs und die Grafschaft Lingen
  • Methuen-Vertrag zwischen England, Niederlande, Österreich, Preussen, Hannover und Portugal
  • Pedro II. de Portugal wird zum Bündnis mit England gezwungen
  • Methuen-Handelsvertrag zwischen Portugal und England liefert Portugal an England aus: England er
  • München: Mit 40 Pechpfannen werden Plätze beleuchtet

    Der Schrannenpaltz, Rindermarkt, Roßgasse und das Sendlinger Tor werden mit Pechpfannen beleuchetet.

  • Schlacht bei Turin
  • Carlos III. zieht mit englischen und portugiesischen Verbündeten in Madrid ein
  • Turin: Prinz Eugen besiegt Franzosen entscheidend
  • Hinrichtung der Hoch- und Landesverräter
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    Hingerichtet wurden

    • Johann Georg Kidler (Weinwirt im Tal)
    • Johann Sebastian Senser (Eisenhändler)
    • Johann Clanze (Gardeoberleutnant)
    • Johann Georg Aberle (Adjutant)
  • München: Hinrichtung der Hoch- und Landesverräter

    Hingerichtet wurden

    • Johann Jäger (Wirt)
  • Generalkapitulation Frankreichs in Italien: Louis XIV. verzichtet auf Italien mit Ausnahme Napol
  • die Ständevertretung des zugewandten eidgenössischen Orts Neufchatel wählt den K&
  • Einrichtung der Geheimen Konferenz in Wien
  • Schlacht bei Poltawa, Kapitulation bei Perewolotschina
  • Friede von Szathmar: Verwaltung Ungarns nach eigenen Gesetzen
  • Türkisches Heer umzingelt russisches Heer am Pruth
  • Utrecht: Frieden zwischen Frankreich, England, Niederlande, Savoyen, Portugal und Preussen
  • Eroberung von Morea durch Türken
  • 3. Türkenkrieg
  • Schlacht bei Peterwardein: Prinz Eugen schlägt Türken vollständig
  • Belgrad: Prinz Eugen schlägt das Entsatzheer der Türken
  • Gründung der Wiener Porzellanmanufaktur
  • München: Antijüdische Ausschreitungen in München

    In München entladen sich Spannungen zwischen der jüdischen Gemeinde und der Bevölkerung in gewalttätigen Ausschreitungen. Die wachsende Präsenz jüdischer Finanziers am Hof sorgt für Missgunst, verstärkt durch wirtschaftliche Konkurrenz und religiöse Vorurteile.

  • München: Das Illuminationsamt wird gegründet

    Die Resolution des „Geheimen Rats" des Kurfürsten Karl-Albrecht von Bayern beglaubigt eine Laternenprobe in München. Das Illuminationsamt wird gegründet. Schon ein Jahr später sind 717 Unschlittlaternen im Einsatz.

  • Berlin: Fluchtvorbereitungen des Kronprinzen werden entdeckt
  • Küstrin: Enthauptung des Fluchthelfers Hans Hermann Katte
  • Danzig kapituliert vor Münnich
  • 4. Türkenkrieg
  • Geheimvertrag Preussen-Frankreich, der Preussen das Herzogtum Berg und Ravenstein (ohne Düs
  • Schlacht bei Chotusitz: Friedrich II. besiegt Österreich
  • München: Gründung der Porzellanmanufaktur in Neudeck

    Die Porzellanmanufaktur wurde 1761 nach Nymphenburg verlegt

  • Verwaltungsreform in Österreich unter Graf Haugwitz
  • Gründung der Porzellanmanufaktur
    Nach ihrer Verlegung nach "Nymphenburger Porzellanmanufaktur" genannt.
  • Ausbruch der sächsischen Truppen über die Elbe, Kapitulaion, der s

    Zu Beginn des Siebenjährigen Krieges, kam es in der Sächsischen Schweiz zu einem entscheidenden Moment, als die sächsischen Truppen versuchten, über die Elbe auszubrechen, um der preußischen Belagerung zu entkommen. Diese Bemühungen endeten jedoch in ihrer Kapitulation. Die Niederlage führte zur Besetzung Sachsens durch Preußen, was die militärische und politische Landschaft Mittel-Europas tiefgreifend beeinflusste.

  • Stiftung des Maria-Theresia-Ordens
  • französische Truppen unter Duc de Richelieu dringen in Preussen (Fürstentum Halberstad
  • Attentat auf König Josef v.Portugal
  • Verbannung des Jesuitenordens aus Portugal

    Die Verbannung des Jesuitenordens aus Portugal resultierte aus politischen Spannungen zwischen dem Orden und der portugiesischen Krone. Unter der Führung des Marquis von Pombal, dem Premierminister Portugals, wurden die Jesuiten beschuldigt, eine Bedrohung für die staatliche Autorität und Unabhängigkeit darzustellen. Diese Aktion war Teil einer umfassenderen europäischen Bewegung gegen den Orden, die seine Macht und seinen Einfluss in Bildung und Politik einschränken wollte. Die Ausweisung führte zur Beschlagnahme von Jesuiteneigentum und hatte langfristige Auswirkungen auf die Bildung in Portugal.

  • Maxen: 12500 preussische Soldaten kapitulieren bei Maxen

    Bei der Schlacht von Maxen mussten rund 12.500 preußische Soldaten gegenüber österreichischen Streitkräften kapitulieren. Diese Niederlage stellte einen signifikanten Rückschlag für Preußen im Siebenjährigen Krieg dar, wobei ein bedeutender Teil seiner Armee gefangen genommen wurde.

  • Selbstverwaltung der Landgemeinden in Baden
  • preussische Ausraubung des Jagdschlosses Hubertusburg
  • Die Porzellanmanufaktur wird nach Nymphenburg verlegt
  • Portugal schlägt spanische Angriffe zurück
  • München: Private Betstube im Haus Wertheimer

    In der Wohnung von Simon Wolf Wertheimer in der Tal 13 befindet sich eine private Betstube, die über 50 Männern Platz bietet. Sie dient als wichtiger religiöser Treffpunkt für die jüdische Gemeinschaft Münchens, da eine offizielle Synagoge nicht existiert.

  • Hubertusburg: Friede von Hubertusburg: Preussen bleibt im Besitz von Schlesien

    Der Frieden von Hubertusburg beendet 1763 den Siebenjährigen Krieg zwischen Preußen, Österreich und ihren jeweiligen Verbündeten. Der Vertrag bestätigt den preußischen Besitz von Schlesien, womit sich Friedrich II. endgültig gegen Maria Theresia durchsetzt. Trotz hoher Verluste behauptet sich Preußen als europäische Großmacht. Österreich verzichtet auf weitere Ansprüche, während Sachsen schwer geschwächt wird. Der Frieden markiert das Ende eines langen Machtkampfes zwischen Habsburgern und Hohenzollern und festigt Preußens Stellung in Mitteleuropa.

  • Hinrichtung Struensees in Dänemark
  • Deutscher Fürstenbund zur Erhaltung des Westfälischen Friedens
  • Cartwright: mechanischer Webstuhl
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    Edmund Cartwright entwickelte den mechanischen Webstuhl weiter, was die Weberei revolutionierte. Diese Erfindung ermöglichte eine deutliche Steigerung der Produktivität in der Textilindustrie, da sie die manuelle Arbeit ersetzte und den Webprozess mechanisierte. Cartwrights mechanischer Webstuhl trug wesentlich zur industriellen Revolution bei, indem er die Effizienz und Geschwindigkeit der Textilproduktion erhöhte. Dies führte zu einem Wachstum der Textilfabriken, zur Senkung der Produktionskosten und zur Verlagerung der Arbeit von häuslichen Werkstätten zu industriellen Fabriken, was weitreichende soziale und wirtschaftliche Veränderungen nach sich zog.

  • 2. Russisch-Türkischer Krieg
  • Österreichisch-Türkischer Krieg
  • Karl Theodor verbietet die Bestattung innerhalb der Stadtmauern
  • 3.Stand konstituiert sich als Nationalversammlung
  • Nationalversammlung bleibt gegen königliches Votum bei seinem Beschluss
  • Versailles: Sturm des Schlosses, Sitz des Königs und Nationalversammlung nach Paris verlegt
  • Erscheinen der Zeitung "Révolutions de Paris"
  • Erstürmung der Bastille; Tod des Marquis de Launay, Gouverneur der Bastille
  • Paris: Sturm auf die Bastille
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    Der Sturm auf die Bastille markierte den Beginn der Französischen Revolution. Pariser Bürger stürmten die Bastille, eine Festung und Gefängnis, als Symbol der königlichen Unterdrückung, um Waffen und Munition zu erbeuten. Der Fall der Bastille führte zur Freilassung der wenigen verbliebenen Gefangenen und zeigte die Macht des Volkes. Dieser Tag wird als französischer Nationalfeiertag gefeiert und symbolisiert den Kampf für Freiheit und gegen Tyrannei.

  • Bauernunruhen und Schlössersturm in der Franche-Comté
  • Erscheinen von Marats Zeitung "L'Ami du peuple"
  • Truppenbewegungen Richtung Versailles
  • Paris: Nationalversammlung beginnt mit den Beratungen der Verfassung
  • Verwaltungsreformen
  • Erscheinen der Zeitung "Ami du Roi"
  • Zivilkonstitution des Klerus
  • Erscheinen von Héberts Zeitung "Le Père Duchesne"
  • Mai-Konstituion in Polen
  • Paris: Die französische Verfassung tritt in Kraft. Frankreich wird konstitutionelle Monarch
  • Siebenbürgen: Mit dem Supplex libellus valachorum bitten das rumänische Bürgertum
  • Verbannung der Zivilkonstitution des Klerus durch Papst Pius VI.

    1791 verurteilte und verbannte Papst Pius VI. die Zivilkonstitution des Klerus. Diese französische Gesetzgebung zielte darauf ab, die katholische Kirche in Frankreich zu reformieren und unter staatliche Kontrolle zu bringen. Die Zivilkonstitution verlangte, dass Geistliche einen Eid auf die Verfassung ablegten, was zu einer tiefen Spaltung innerhalb der Kirche und zwischen der Kirche und dem Staat führte. Papst Pius VI. widersetzte sich entschieden dieser Reform, was zu einer weiteren Verschärfung der Konflikte während der Französischen Revolution führte.

  • Abspaltung der Feuillants vom Jakobiner-Club
  • Paris: Der neue Aussenminister Dumouriez fordert Österreich zur Abrüstung in Belgien a
  • Murdock: Gasbeleuchtung
  • Erste Verwendung der Guillotine bei einer Hinrichtung
  • Aufruhr in Paris, Eindringen in die Tuilerien
  • Sturm auf die Tuilerien; Inhaftierung der königlichen Familie
  • Beschluss zur Entfernung der Statuen französicher Könige
  • Kapitulation Verduns
  • Portugal tritt der ersten Koalition gegen Frankreich bei
  • Machtübernahme der Föderalisten in Lyon
  • Einrichtung des Revolutionstribunals
  • Entmachtung der Girondisten
  • Machtübernahme der Föderalisten in Toulon
  • Beschluss zur Einrichtung eines Musée national im Louvre
  • Beschluss zum Vernichtungskrieg gegen die Vendée
  • Hinrichtung Marie-Antoinettes
  • Hinrichtung der Girondisten-Führer (u.a. Brissot)
  • Erscheinen von Desmoulins' Zeitung "Vieux Cordelier"
  • Hinrichtung der Hébertisten

    Die Hinrichtung der Hébertisten markierte einen entscheidenden Moment der Französischen Revolution. Führende Mitglieder der radikalen politischen Gruppe, angeführt von Jacques Hébert, wurden aufgrund ihrer extremen Politik und antiklerikalen Maßnahmen als Bedrohung angesehen. Robespierre und die Jakobiner inszenierten einen Schauprozess, der zur Verurteilung und Hinrichtung durch die Guillotine führte. Dieser Akt symbolisierte die inneren Säuberungen während der Schreckensherrschaft und zeigte die Spannungen zwischen verschiedenen revolutionären Fraktionen.

  • Hinrichtung der Dantonisten
  • 9. Thermidor: Staatsstreich und Sturz der Robespierreisten
  • Paris: Hinrichtung Robespierres

    Die Hinrichtung Robespierres markierte das Ende der Schreckensherrschaft. Maximilien Robespierre, einer der Hauptakteure der Französischen Revolution, wurde verhaftet und ohne Gerichtsverfahren zum Tode verurteilt. Am 28. Juli 1794 wurde er zusammen mit 21 Anhängern durch die Guillotine hingerichtet, was den politischen Umschwung und das Ende der radikalen Phase der Revolution einleitete.

  • Landung der Emigranten in Quiberon mit Unterstützung Englands
  • Napoleon erobert die Lombardei, belagert Mantua
  • Verhaftung Babeufs
  • München: Der Rote Turm wird in Brand geschossen und zerstört
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    Bei den Auseinandersetungen der österreichen und französischen Truppen vor den Toren Münchens wird der Rote Turm in Brand geschossen und zerstört.

  • Hinrichtung Babeufs
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    Gracchus Babeuf, ein französischer Revolutionär, wurde wegen seiner Beteiligung an der "Verschwörung der Gleichen" hingerichtet. Babeuf setzte sich für eine soziale Revolution und die Abschaffung des Privateigentums ein. Er plante einen Aufstand gegen das Direktorium, die damals herrschende Regierung in Frankreich. Nach der Entdeckung der Verschwörung wurden Babeuf und seine Mitstreiter verhaftet. Nach einem Prozess wurde er zum Tode verurteilt und durch die Guillotine hingerichtet. Babeufs Ideen beeinflussten später sozialistische und kommunistische Bewegungen.

  • Mantua: Napoleon nimmt Mantua ein, dringt in die Ostalpen vor
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    Napoleon eroberte Mantua nach intensiver Belagerung und sicherte die Stadt für Frankreich. Dieser Sieg ermöglichte ihm, in die Ostalpen vorzudringen und die österreichischen Truppen zurückzudrängen. Durch die Kontrolle über die Alpenpässe stärkte Napoleon seine Position in Norditalien und zwang die Habsburger zu Verhandlungen. Der erfolgreiche Vorstoß führte zu einem entscheidenden Friedensvertrag, der die französischen Eroberungen anerkannte und die europäischen Grenzen zugunsten Frankreichs neu zog.

  • Errichtung der Helvetischen Republik
  • Errichtung der Römischen Republik
  • Schlacht bei Aboukir; Vernichtung der frz. Flotte durch die Briten unter Nelson
  • München: Eine öffentliche Beleuchtung ist noch nicht die Regel

    Bis zum Beginn des 18. Jahrhundert
    Eine öffentliche Beleuchtung der Stadt ist bei weitem noch nicht die Regel. Lediglich 40 Pechpfannen beleuchten im Jahre 1705 an besonderen Fest- und Feiertagen wenige Straßen und Plätze in München. Bürgerinnen bringen in Eigeninitiative Pechpfannen vor ihren Gebäuden an.

  • Bündnis von England, Russland, Österreich, Portugal, Neapel und Türkei gegen Fran
  • Napoleon stürzt das Direktorium und löst den Rat der 500 Abgeordneten auf. Er installi
  • Verwaltungsreform in Frankreich: Regierung ernennt Präfekten als Verwaltungschefs der Depar
  • der helvetische Verwaltungsausschuss löst den gesetzgebenden Rat auf und erstetzt ihn durch
  • Kapitulation der Spanier in Santo Domingo
  • Verhaftung Donatien Alphonse Francois Marquis de Sade
  • Pomeranzenkrieg der Spanier gegen Portugal
  • Francois Dominique Toussaint Louverture verkündet republikanische Verfassung für Saint
  • Frieden von Badajoz: Portugal muss Olivenca an Spanien abtreten und 25 Mill.Franc an Frankreich
  • Gründung des inoffiziellen Komitees durch Zar Alexander I. zur Beratung von Reformprojekten
  • Konkordat Frankreichs mit dem Heiligen Stuhl: Kirchenstaat teilweise wiederhergestellt
  • Kapitulation der französischen Truppen in Ägypten
  • Sturz des Verwaltungsrats durch die Föderalisten in der Schweiz
  • Friedrich Kleist marschiert mit 24000 Mann in das Kurfürstentum Hannover ein
  • Hinrichtung von vier radikalen Jakobinern

    Vier radikale Jakobiner wurden ohne Gerichtsverhandlung und Urteil hingerichtet. Diese extralegalen Hinrichtungen spiegelten die politischen Spannungen und die Maßnahmen der Regierung wider, radikale Elemente zu unterdrücken und die Kontrolle zu festigen. Die Taten verdeutlichten die anhaltende Instabilität und die brutalen Methoden, die nach der Französischen Revolution angewandt wurden, um politische Gegner zu eliminieren und die neue Ordnung zu sichern.

  • Stiftung der Legion d'honneur durch Napoleon
  • Alexander I. bestätigt estnische Bauernverordnung über Eigentum der Bauern
  • Beschlagnahme von 1200 französischen Schiffen, da Ultimatum nicht beachtet
  • Edict zur Religionsfreiheit in den kurfürstlich (baierisch)en Herzogtümern Franken und
  • Salzburg zum Kurfürstentum erhoben und an Habsburg,
  • Abtretung von West-Louisiana an die USA für 60 Millio. Francs
  • Baden wird Kurfürstentum
  • Ultimatum Gross Britanniens an Frankreich: Räumung der Niederlande
  • Serbien: Aufstand der Serben unter Karadjordje gegen die Türken
  • Errichtung einer zweiten Brücke über die Isar

    Die spätere Max-Joseph-Brücke

  • Friedrich Sertürner und die Entdeckung des Morphiums
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    Der deutsche Apotheker Friedrich Sertürner isoliert erstmals den Wirkstoff Morphium aus Opium und legt damit den Grundstein für die moderne Schmerzmedizin. Seine Entdeckung revolutioniert die Pharmazie, da Morphium als erstes reines Alkaloid identifiziert wird und eine gezielte Dosierung ermöglicht. Ursprünglich als Schlaf- und Beruhigungsmittel getestet, erkennt Sertürner bald die stark schmerzlindernden Eigenschaften der Substanz. Trotz medizinischer Erfolge wird später auch das hohe Abhängigkeitspotenzial des Morphiums deutlich, was zur Entwicklung weiterer Opiate führt.

  • München: Abbruch des Jungfernturmes
  • München: Ausbreitung der Hofjuden und Ernennung von Aron Elias Seligmann

    Seit dem frühen 18. Jahrhundert breitet sich das System der Hofjuden über ganz Bayern aus. Auch am Münchner Hof spielen jüdische Finanziers eine bedeutende Rolle. Mit der Ernennung von Aron Elias Seligmann zum bayerischen Hofbankier gewinnt das jüdische Bankwesen weiter an Einfluss. Durch seine Finanzgeschäfte trägt Seligmann entscheidend zur wirtschaftlichen Stabilität des Hofes bei und fördert den Aufbau des Münchner Bankwesens.

    Eine sogenannte „Judenbeschreibung“ erfasst 98 jüdische Haushaltsvorstände, die in München ansässig sind. Gleichzeitig bringt eine Verordnung zur Verbesserung des jüdischen Schulunterrichts neue Bildungsmöglichkeiten: Jüdischen Schülern wird der Besuch aller höheren und niederen christlichen Lehranstalten erlaubt. Zudem erhalten jüdische Gemeinden die Möglichkeit, eigene Schulen auf eigene Kosten zu gründen.

  • Vincennes: Erschiessung des Duc d'Enghien

    Der Duc d’Enghien, ein Angehöriger des Hauses Bourbon, wird in Vincennes hingerichtet. Napoleon lässt ihn unter dem Verdacht einer Verschwörung gegen das Konsulat verhaften, ohne ein faires Gerichtsverfahren zu gewähren. Trotz fehlender Beweise wird er in einer Nacht-und-Nebel-Aktion standrechtlich erschossen. Die Hinrichtung sorgt europaweit für Empörung und gilt als eine der umstrittensten Entscheidungen Napoleons, da sie das Exil der Bourbonen weiter verschärft und ihn selbst als kompromisslosen Machthaber etabliert.

  • fordert Napoleon, dass Portugal England den Krieg erklären müsse
  • Karlsruhe: Kurfürst v.Württemberg fordert Königtum als Preis für Parteinahme
  • Ulm: österreichische Truppen werden in der Festung Ulm eingeschlossen
  • Ulm: österreichische Truppen kapitulieren
  • Walachei: Russland besetzt die Donaufürstentümer Moldau und Walachei
  • Walachei: Russisch-Türkischer Krieg
  • France: Französisch-Türkischer Friedensvertrag
  • Ultimatum Napoleons an Franz II.
  • Preussen fordert in Ultimatum (bis 8.10.) Rückzug französischer Truppen aus Deutschlan
  • Zurückweisung des preussischen Ultimatums durch Napoleon
  • Magdeburg: Kapitulation von 22000 Preussen
  • Glogau: Kapitulation der Festung
  • Braunau: Hinrichtung Johann Philipp Palms – Opfer der Zensur
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    Im Jahr 1806 wurde der deutsche Buchhändler Johann Philipp Palm von Napoleons Truppen hingerichtet, weil er das anonyme, regimekritische Pamphlet **"Deutschland in seiner tiefen Erniedrigung"** verbreitet hatte. Obwohl er nicht der Autor war, wurde er ohne ordentliches Verfahren zum Tode verurteilt und am 26. August 1806 in Braunau am Inn erschossen—a Symbol für Napoleons Unterdrückung der Meinungsfreiheit in besetzten Gebieten.

  • Erfurt: 15000 Preussen kapitulieren
  • Wittenberg: Napoleon weist Marschall Mortier an, das Kurfürstentum Hessen-Kassel zu besetze
  • Spandau: Spandau: die Festung kapituliert

    Die Festung Spandau kapitulierte während des Vierten Koalitionskrieges. Diese Kapitulation erfolgte, als Preußen gegen das napoleonische Frankreich kämpfte. Die Einnahme der Festung Spandau durch die französischen Truppen war ein bedeutender strategischer Erfolg und trug zur Niederlage Preußens und zur Festigung der französischen Kontrolle in der Region bei.

  • Prenzlau: Hohenlohe kapituliert mit 12000 Mann
  • Stettin: die Festung ergibt sich einem französischen Husaren-Regiment
  • Küstrin: Kapitulation von Küstrin

    Nach den verheerenden Niederlagen der preußischen Armee im Krieg gegen Napoleon ergibt sich die preußische Garnison von Küstrin kampflos den französischen Truppen. Rund 4.000 preußische Soldaten kapitulieren und geraten in Gefangenschaft. Die kampflose Übergabe der strategisch wichtigen Festung symbolisiert den rapiden Zusammenbruch der preußischen Verteidigung während des Feldzugs.

  • Ratekau: Kapitulation des Korps Blücher

    Nach schweren Kämpfen gegen die französische Armee sieht sich das Korps Blücher gezwungen, in Ratekau die Waffen zu strecken. General Gebhard Leberecht von Blücher, der sich mit seinen erschöpften Truppen nach Lübeck zurückgezogen hatte, kapituliert nach erbittertem Widerstand. Rund 9.000 preußische Soldaten geraten in französische Gefangenschaft. Die Kapitulation besiegelt das Scheitern der preußischen Feldzüge in Norddeutschland und markiert einen weiteren entscheidenden Sieg Napoleons über die preußische Armee.

  • Hameln: Kapitulation der Festung
  • Plassenburg: Kapitulation der Festung
  • Nienburg: Kapitulation der Festung
  • die 5 sächsischen Herzogtümer treten dem Rheinbund bei
  • Breslau: Kapitulation der Festung
  • Brieg: Kapitulation der Festung
  • Schweidnitz: Kapitulation der Festung
  • Danzig: Kapitulation der Festung
  • Neisse: Kapitulation der Festung
  • Stein wieder leitender Minister, Einleitung von Reformen in Preussen
  • Warszawa: Deklaration einer Verfassung für das Herzogtum Warszawa durch Napoleon.
  • Karl Freiherr v.Stein an die Spitze der Zivilverwaltung Preussens gestellt
  • Edikt über den erleichterten Besitz und den freien Gebrauch des Grundeigentums in Preussen
  • Junot besetzt Portugal
  • München: Der Schöne Turm wird abgebrochen
  • Der Viktualienmarkt entsteht
    König Max I. Joseph verfügte die Verlegung des Marktplatzes auf das ehemalige Geländes des Heiliggeistspitalas
  • Fontainebleau: Vertrag zwischen Frankreich und Spanien zur Teilung Portugals
  • Königsberg: Gründung der Gesellschaft zur Übung öffentlicher Tugenden

    Die Gesellschaft zur Übung öffentlicher Tugenden in Königsberg war eine philanthropische Organisation, die sich der Förderung von Bildung, moralischer Verbesserung und sozialen Reformen widmete. Sie reflektierte die aufklärerischen Ideale von Vernunft und Gemeinwohl und spielte eine wichtige Rolle in der kulturellen und sozialen Entwicklung der Stadt.

  • Erlass des preussischen Königs: Insassen von Domänen erhalten ihre Grundstücke al
  • Kapitulation von Cintra: Junot verpflichtet sich zur Räumung Portugals
  • Madrid: Napoleon verfügt die Ächtung des Freiherrn v.Stein
  • Konstitution für das Königreich Bayern
    Unter Max Joseph und seinem Minister Mongelais wurden umgreifende Reformen eingeführt, eine sogenannte "Revolution von oben".

    Das Königlich-Bairische Intelligenzblatt meldete am 21. Mai 1808:

    Seine königliche Majestät haben es für zweckmäßig befunden, dem Königreiche eine neue, allgemeine gleiche Konstitution zu geben, und statt der bisher nur in einigen Provinzen bestandenen besonderen landschaftlichen Verfassungen eine allgemeine Repräsendation einzuführen einzuführen. Diesen zur Folge wurden alle bisherigen landschaftlichen Korporationen aufgehoben, die Versammlung der landschaftlichen Depurtierten aufgelöst und befohlen den General-Landes-Kommisären alle landschaftlichen Archive, Registraturen und Gebäude übergeben.

    Dies bedeute einen tiefgreifende Neugestaltung der politisch-sozialen Ordnung.

  • Aufstand der Portugiesen gegen die Franzosen
  • Königsberg: in der Königsberger Zeitung werden lobende Gedichte über den Freiherr
  • preussische Städteordnung (Selbstverwaltung)
  • Verwaltungsreform in Preussen
  • Stralsund: Erstürmung durch holländische und dänische Truppen, Tod Schills
  • Halberstadt: Erstürmung durch Freikorps des Herzogs v.Braunschweig
  • Marechal Soult versucht Angriff auf Portugal
  • Königsberg: Friedrich Wilhelm III. verfügt die Auflösung des Tugendbundes
  • Paris/Frankfurt: Errichtung des Grossherzogtums Frankfurt
  • Mantua: Hinrichtung von Andreas Hofer
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    Andreas Hofer wurde in Mantua erschossen. Hofer, ein Tiroler Freiheitskämpfer, führte den Aufstand gegen die bayerische und französische Besatzung Tirols an. Nach seiner Gefangennahme durch französische Truppen wurde er zum Tode verurteilt und in der Festung Mantua hingerichtet. Hofer gilt als Volksheld und Symbol des Widerstands gegen Fremdherrschaft.

  • Massena rückt mit 4 Armeekorps in Portugal ein
  • Massena zieht sich aus Portugal nach Spanien zurück
  • Hardenberg kann keine konstitutionelle Verfassung für Preussen durchsetzen
  • Stiftung des Eisernen Kreuzes durch Friedrich Wilhelm III.
  • Kaliszer Proklamation Kutusows an die deutschen Fürsten
  • Wien: Ultimatum an Frankreich, von Napoleon abgelehnt
  • München: Einsturz der Ludwigsbrücke beim Hochwasser
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    Die Ludwigsbrücke in München stürzte beim Hochwasser ein. Die Fluten unterspülten die Pfeiler der Brücke, was zu ihrem Einsturz führte. Der Kollaps verursachte erhebliche Schäden und unterbrach die Verbindung über die Isar. 

  • Dresden: Kapitulation der französischen Besatzung (Saint-Cyr)
  • Stettin: Kapitulation der französischen Besatzung (Grandeau)
  • Danzig: Kapitulation der französischen Besatzung (Rapp)
  • Friedrichsort: Kapitulation der französischen Besatzung
  • Modlin: Kapitulation der französischen Besatzung (Daendels)
  • Torgau: Kapitulation der französischen Besatzung (Du Taillis)
  • Wittenberg: Kapitulation der französischen Besatzung
  • Küstrin: Kapitulation der französischen Besatzung
  • Fontainebleau: Abdankung Napoleons, ihm wird die Insel Elba als Fürstentum zugewiesen
  • Glogau: Kapitulation der französischen Besatzung
  • Antwerpen: Kapitulation der französischen Besatzung
  • Verwaltungsreform in Preussen (10 Provinzen, Regierungsbezirke und Kreise)
  • Magdeburg: Kapitulation der französischen Besatzung
  • Hamburg: Kapitulation der französischen Besatzung
  • Erfurt: Kapitulation der französischen Besatzung
  • Würzburg: Kapitulation der französischen Besatzung
  • Wesel: Kapitulation der französischen Besatzung
  • München: Gründung der Israelitischen Kultusgemeinde Münchens

    Die Israelitische Kultusgemeinde München wurde gegründet, um der jüdischen Bevölkerung eine offizielle Organisation zu bieten, durch die sie ihr religiöses und soziales Leben gestalten konnte. Diese Gründung war ein bedeutender Schritt nach der rechtlichen Gleichstellung der Juden in Bayern und ermöglichte der Gemeinde, sich weiterzuentwickeln.

  • Gross-Herzogtum Warszawa als Kongress-Polen in Personalunion an Zar von Russland
  • Gründung der Israelitischen Kultusgemeinde München

    In München wird die Israelitische Kultusgemeinde gegründet. Sie bildet die offizielle religiöse und organisatorische Vertretung der jüdischen Gemeinschaft in der Stadt und legt den Grundstein für das jüdische Gemeindeleben in Bayern.

  • Wien: Ächtung Napoleons durch die antinapoleonischen Herrscher
  • Wien: Gründung des Deutschen Bundes der deutschen Fürstentümer und Freien Stä
  • Lyon: Hinrichtung des Militärgouverneurs von Lyon (während der 100 Tage) Mouton-Duvern
  • Neuwahlen zum Parlament in Frankreich (150 Sitze an Konstitutionalisten, 100 an Ultraroyalisten
  • Abtretung des Grossherzogtums Fulda durch Preussen an das Kurfürstentum Hessen
  • Vertrag von Turin: Sardinien tritt savoyische Gemeinden an die Schweiz ab
  • Joao VI. Rey de Portugal
  • St.Petersburg: Statut über Branntweinabgabe errichtet ein Staatsmonopol für Branntwein
  • Stuttgart: Württembergische Stände lehnen Verfassungsentwurf König Wilhelms I. ab
  • Stuttgart: König Wilhelm I. löst Ständeversammlung auf.
  • Stuttgart: König Wilhelm I. erlaubt die Auswanderung aus Württemberg
  • Errichtung des Ministeriums für geistliche, Unterrichts- und Medizinalangelegenheiten (an A
  • Aufstand der Portugiesen gegen die Engländer
  • München: Gemeindeedikt für Baiern verkündet, das die Selbstverwaltung der Gemeinden
  • Verfassung für Baiern
  • München: Einsturz der Isarbrücke
  • München: Die Straßenbeleuchtung wird städtische Sache

    Das Beleuchtungsamt wurde vom kurfürstlichen Hof an die Stadt München übergeben. Seit seiner Gründung durch einen Erlass von Kurfürst Karl Albrecht beleuchtete das „Illuminationsamt“ die Innenstadt.

  • Berlin: die Preussische Staatszeitung berichtet über die Entdeckung einer Vereinigung zum S
  • Preussen: Juliverhaftungen von Oppositionellen
  • Berlin: Verordnung Friedrich Wilhelms III. zum Turnen erklärt das Turnen für staatsgef
  • Marseille: Gründung der Kunst- und Handelszeitung Phoceen
  • George IV. Augustus Frederick zum King of Great Britain and Ireland und König von Hanover p
  • Darmstadt: Grossherzog Ludwig I. erlässt eine Verfassung für das Grossherzogtum Hessen
  • Braunschweig: Landständische Verfassung für das Herzogtum Braunschweig
  • Porto: Militäraufstand gegen die britische Herrschaft in Portugal. Der Aufstand weitet sich
  • Berlin: Anklage gegen F.L.Jahn wegen Demagogentums

    Im Jahr 1820 wurde Friedrich Ludwig Jahn in Berlin wegen seiner nationalistischen und liberalen Aktivitäten angeklagt. Bekannt als „Turnvater Jahn“, war er ein prominenter Befürworter der deutschen Einheits- und Turnbewegung. Aufgrund seiner Kritik an den politischen Verhältnissen und seiner Teilnahme an demagogischen Aktionen, die als Bedrohung für die bestehende Ordnung angesehen wurden, wurde er verhaftet und unter Hausarrest gestellt. Trotz seiner Popularität unter den Turnern und Nationalisten war seine Verhaftung ein Zeichen der repressiven Maßnahmen gegen die liberale Bewegung in Deutschland zu jener Zeit.

  • Lissabon: Verkündung einer Verfassung für Portugal
  • Frankreich: Kammerwahlen. Ultraroyalisten und Konstitutionalisten erringen mehr als 4/5 der Sitz
  • München: München wird Sitz des Erzbistums München und Freising
  • Jassy, Moldau: A. Ypsilanti ruft die Griechen zum Freiheitskampf gegen die Türken auf.
  • Moldau: Bauernaufstand in der Moldau und Walachei unter Tudor Vladimirescu
  • Turin: Abdankung Re Vittorio Emanuele I. zugunsten Carlo Felices. f1821 Regent wird Carlo Albert
  • Rio de Janeiro: Joao VI. kehrt nach Portugal zurück. Er ernennt seinen Sohn Pedro zum Regen
  • Kloster Dragasani: Türkische Truppen schlagen die Heilige Schar des Fürsten Ypsilanti
  • Kassel: Wilhelm II. Kurfürst von Hessen-Kassel. Er nimmt Verwaltungsreformen vor.
  • Turin: Ausbruch der liberalen Revolution in Sardinien/Piemont
  • Hagia Laura, Griechenland: Metropolit Germanos v.Patras ruft zum Aufstand gegen die Türken
  • Rom: Zirkumskriptumbulle De salute animarum. Errichtung des Erzbistums Köln mit den Bist&uu
  • Rom: Auflösung des Bistums Konstanz und Errichtung des Erzbistums Freiburg.
  • Portugal anerkennt Unabhängigkeit Brasiliens, Brasilien übernimmt 50Mill.Mark der port
  • Lisboa: Joao VI. legt einen Eid auf die von den portugiesischen Cortes ausgearbeitete Verfassung
  • Missolunghi: Belagerung durch türkische Truppen.
  • Missolunghi: Missolunghi: Sturmangriff der türkischen Truppen von den Verteidigern unter Präsident

    Im Jahr 1823, während des Griechischen Unabhängigkeitskrieges, erlebte die Stadt Missolunghi einen entscheidenden Moment. Sie wurde von türkischen Truppen belagert, die darauf abzielten, die griechischen Aufständischen niederzuschlagen. Missolunghi, strategisch bedeutsam und symbolträchtig für den griechischen Widerstand, war unter der Führung des Präsidenten entschlossen verteidigt worden. Die Belagerung und die Verteidigung zeugten von großem Mut und Entschlossenheit der griechischen Verteidiger. Trotz Übermacht und wiederholten Angriffen hielten die Griechen stand, was Missolunghi zu einem Symbol des nationalen Freiheitskampfes machte. Diese Ereignisse trugen wesentlich zur Formung der griechischen nationalen Identität und zum weiteren Verlauf des Unabhängigkeitskrieges bei.

  • Missolunghi: Türkische Belagerer ziehen ab.
  • Berlin: Einrichtung von Provinziallandtagen in Preussen.
  • Karpenision: Schlacht zwischen Griechen und Türken. Die Türken werden zum Rückzug
  • Madrid: Hinrichtung des Obersten de Riego y Nunez
  • Stuttgart: König Wilhelm I. beruft seinen Gesandten Freiherr v.Wangenheim aus Frankfurt ab.
  • Missolunghi: Türkische Belagerungstruppen brechen 2.Belagerung ab.
  • St.Petersburg: Sturz des Unterrichtsministers Knjas Golizyn. Nachfolger wird Schischkow.
  • Sphagia: Ibrahim Pascha nimmt die Insel mit seinen ägyptischen Truppen im Sturm
  • Lisboa: Portugal anerkennt die Selbständigkeit von Brasilien.
  • St.Petersburg: Aufstand der Dekabristen gegen Nikolaj I. Nach wenigen Stunden ist der Aufstand n
  • Missolunghi: Der Rest der griechischen Besatzung sprengt sich und die in die Festung eingedrunge
  • Lisboa: Neue liberale Verfassung für Portugal. Aufständische fordern die Rückkehr
  • Aufstand der Absolutisten unter dem Marquez de Chaves in Portugal
  • Sturgeon: verbesserter Elektromagnet
  • Brasilien: Pedro I. tritt die portugiesische Krone an seine Tochter Maria da Gloria ab. f1826 Si
  • JK St.Petersburg: Bildung des Komitees des 6.Dezembers zur Vorbereitung von Staats- und Gesellsc
  • Turku (Finnland): Grossbrand zerstört die Stadt.
  • Dom Miguel zum Regenten von Portugal ernannt
  • Niederschlagung des Aufstandes der Absolutisten in Portugal mit Hilfe englischer Truppen
  • Athen: Die griechische Besatzung der Akropolis kapituliert vor den türkischen Truppen, die
  • München: München/Stuttgart: Zollvertrag zwischen Bayern und Württemberg.
  • Friede von Turkmantschai: Persien und Russland schliessen Frieden. Russland erhält Erewan u
  • Brasilien: Pedro I. ernennt Dom Miguel zum Regenten in Portugal.
  • Lisboa: Dom Miguel lässt sich zum Rey Miguel de Portugal ausrufen.
  • Lisboa: Vielbejubelte Rückkehr Dom Miguels nach Portugal.
  • Paris: Charles X. löst die Kammer auf. Die Presse fordert den Sturz des Roi.
  • Paris: Protest gegen die Juli-Ordonnanzen in den Zeitungen.
  • Paris: Ausweitung der Strassenkämpfe, Besetzung des Stadthauses. Truppen laufen zu den Aufs
  • Frankfurt am Main: Massregeln zur Herstellung und Erhaltung der Ruhe in Deutschland vom Bundestag
  • Göttingen: Aufstand unter Beteiligung der Studenten.
  • Warszawa: Die Verfassung Kongresspolens wird durch das Organische Statut ersetzt. Damit ist die
  • Wiedereinführung der Verfassung in Portugal

    Die Wiedereinführung der Verfassung in Portugal, bekannt als die "Charta", markierte eine bedeutende Wende in der politischen Geschichte des Landes. Diese Verfassung stellte eine konstitutionelle Monarchie mit einem gewählten Parlament und grundlegenden Bürgerrechten dar. Die Rückkehr zur Verfassung brachte politische Stabilität nach Jahren der Unruhen und Konflikte zwischen liberalen und absolutistischen Kräften und legte den Grundstein für eine modernere und demokratischere Regierungsführung in Portugal.

  • Vertrag von Évora: Dom Miguel verzichtet auf portugiesische Krone

    Im Vertrag von Évora verzichtete Dom Miguel auf die portugiesische Krone im Austausch für eine jährliche Zahlung von 375.000 Francs. Dieser Vertrag beendete den Miguelistenkrieg und festigte die Herrschaft von Königin Maria II. in Portugal, wodurch eine Phase politischer Stabilität und konstitutioneller Monarchie eingeleitet wurde.

  • München: Pulverturm fliegt in die Luft
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    Der Selbstmordattentäter Stanislaus Schmitt sprengte den Pulverturm der der Kaserne am Oberwiesenfeld in die Luft.

    Volkslied zu diesem Geschehen

    O sehet hin o sehet hin
    das Münchener Pulvermagazin
    es hat gepufft, es hat geknallt
    daß es bis Regensburg erschallt
    Es flog in d´Luft, o sehet hin
    das Münchener Pulvermagazin

    Das Ganze tat ein böser Bu
    er hatte längst schon keine Ruh
    im ganzen Land war er bekannt
    Stanislaus Schmidt war er genannt
    Sechs Schuh, zwei Zoll und dreißig Jahr
    ist er gewesen auf ein Haar

    O sehet nur den bösen Wurm
    er sprengte gar den Pulverturm
    mit einem chem´schen Feuerzeug
    entzündet er das Pulverreich
    nachdem umsonst schon solche Tat
    im Grünwald er versuchet hat

    Es war am Samstag nachmittag
    da tat es einen großen Krach
    man meint, der Blitz hätt´es getan
    o sehet nun den Jammer an
    viel tausend Fenster war´n entzwei
    und dreizehn Menschen auch dabei

    Sie flogen alle in die Luft
    und fnden auch allda die Gruft
    bei Schwabing lag ein toter Fuß
    und eine Hand am Isarfluß
    und große Stücke Eingeweid
    die lagen in der Luft zerstreut

    In seinem Bette, wo er schlief
    da fand man einen offnen Brief
    dem Publikum ward´s nicht bekannt
    was alles drin geschrieben stand

    Drei Tage drauf, als dies geschehn
    sieht man den Zug zum Kirchhof gehn
    das ganze Münchener Militär
    zog hinter ihrem Leichnam her
    O denket an die böse Tat
    die ihres Gleichen noch nicht hat

    Text und Musik: unbekannt

    in Feuerwerker-Liederbuch (1883)

  • Maria II. de Portugal von Heer und Volk gezwungen, eine der Septemberverfassung von 1820 äh
  • München: Hinrichtung der Maria Birnbaum

    Maria Birnbaum wurde wegen Kindesmisshandlung mit Todesfolge in zwei Fällen zum Tode verurteilt. Nachdem ein Gnadengesuch von König Ludwig I. abgelehnt wurde folgte die Hinrichtung der 43jährigen auf dem Marsfeld durch das Richtschwert.

  • Verhaftung des Erzbischofs von Köln, Droste v.Vischering, weil er konfessionelle Mischehen
  • Verhaftung des Erzbischofs v.Posen, Dunin, wegen der Weigerung, gemischt-konfessionelle Ehen ein
  • die Chartisten erlangen die Mehrheit der Cortes in Portugal und führen Dom Pedros Charta wi
  • Einrichtung des vereinigten preussischen Landtags (in 2 ständischen Kurien)
  • Oporto: Einrücken königlich-portugiesischer Truppen
  • Beratung eines neuen Strafgesetzbuches in Preussen
  • Berlin: Berufung einer Nationalversammlung zur Beratung einer Verfassung
  • Berlin: Gesetz für die Konstituierende Nationalversammlung
  • Frankfurt am Main: Tumulte in Sachsenhausen
  • München: Sturm auf das Haus der Lola Montez
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    Am 10. Februar 1848 stürmten Bürger in München das Haus von Lola Montez, der umstrittenen Geliebten König Ludwigs I. von Bayern. Ihr Einfluss auf den König und ihre politischen Einmischungen führten zu Unruhen.

  • Berlin: Stürmung des Zeughauses
  • Abschluß eines Vertrages zur Beleuchtung der Straßen mit Gas

    Der Magistrat der "Königlichen Haupt und Residenzstadt" schließt mit dem Genfer Bankier Christian Friedrich Kohler einen Vertrag zur Beleuchtung öffenllicher Straßen und Plätze mit Gas aus Steinkohle. Die Laufzeit beträgt 25 Jahre.

  • preussische Kammern treten zur Beratung der Verfassung zusammen
  • München: Münchens erste offizielle Gasbeleuchtung

    Münchens erste offizielle Gasbeleuchtung startet mit 1.148 Straßenleuchten und die Gasbeleuchtungsanstalt in derThalkirchner Straße wird in Betrieb genommen.

  • München: Der erste und einzige Turnverein wird verboten

    Der Turnverein wird als Anstalt moralischer Verpestung polizeilich geschlossen. Im Jahre 1860 wird er als TSV 1860 neu gegründet.

  • Hohenzollern: Abtretung der hohenzollernschen Fürstentümer an Preussen
  • München: Hinrichtung des Mörders Franz Stöpfers

    In München hielt der brutale Mord an dem stadtbekannten Geistlichen Johann Baptist Schwarz die Bevölkerung in Atem. Die Täter, die arbeitslosen Handwerker Joseph Stopfer und Ludwig Dantinger, wurden verhaftet. Während Dantingers Todesurteil zu Kettenstrafe umgewandelt wurde, erlebte Stopfer eine öffentliche Hinrichtung, die von rund 15.000 Menschen auf dem Marsfeld bezeugt wurde und tief in der Erinnerung der Stadt verankert blieb.

  • München: Gründung der privaten „AG Gasbeleuchtungs-Gesellschaft zu München“

    Der Genfer Bankier Christian Friedrich Kohler gründet mit einigen Münchnern die private „AG Gasbeleuchtungs-Gesellschaft zu München“

  • Vertrag von Olmütz zwischen Preussen und Österreich: Preussen erkennt den restituierte
  • München: Justus von Liebig wird nach München berufen
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    Im Jahr 1852 wurde der berühmte Chemiker Justus von Liebig an die Universität München berufen. Er übernahm dort eine Professur für Chemie und baute das chemische Institut weiter aus. Liebig gilt als einer der Begründer der modernen Agrikulturchemie und Lebensmittelchemie. Sein Wechsel nach München markierte einen bedeutenden Schritt in seiner wissenschaftlichen Karriere und förderte die Entwicklung der Chemie als akademische Disziplin in Deutschland.

  • France und das United Kingdom treten auf der Seite der Türkei in den Krieg gegen das Russis
  • München: Letzte öffentliche Hinrichtung mit dem Schwert

    Der Henker Matthias Schellerer benötigte zur Hinrichtung des 19 jährigen Sattlergesellen Christian Hußendörfer sieben Schläge. Der Henker mußte vor der aufgebrachten Menge geschützt werden.

    aus der Stadtchronik

    „ wurde der 19jährige ledige Sattlergeselle, Christian Hußendörfer [...] wegen [...] Mordes öffentlich hingerichtet. Es war diese Hinrichtung mit dem Schwert die letzte in München, da der Scharfrichter Schellerer erst mit dem siebenten Hiebe das Haupt des Delinquenten vom Rumpfe trennen konnte. Die zahlreich das Schaffot umstehende Menge brach in ein vernehmliches Murren darüber aus. Der blutige Akt hatte mehrere Übelkeiten unter dem Civil wie unter dem Militär zu Folge. Die nächst vorkommende Hinrichtung sollte nun mittelst des Fallbeiles vorgenommen werden.”

  • Berlin: Berlin: Beschluss zur Errichtung des Herrenhauses als 1.Kammer des Landtages
  • die Septembristen erlangen die Mehrheit der Cortes in Portugal
  • Versöhnungsministerium unter dem Duque de Loule in Portugal
  • München: Eine Pulverexplosion beschädigte den Hauptturm des Karlstors
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    Eine schwere Pulverexplosion beschädigte den Hauptturm des Karlstors und zerstört die Nachbarhäuser. Die Toten des Unglücks wurden auf dem Neuen Südfriedhof bestattet.

  • Bukarest und Jassy: Diwane versammeln sich und beschliessen die Aufrechterhaltung der 2 Für
  • Paris: Grossmächte bestimmen über die Donaufürstentümer, dass sie getrennt b
  • zweifache Investutur Alexander Johanns in Moldau und Walachei durch die Hohe Pforte
  • München: Der Turnverein 1860 München wird gegründet
    1860 wurde der 1848 gegründete und kurz danach verbotene Turnverein 1860 München wiedergegründet, die Fußballabteilung folgte erst 1902.
  • Letzte öffentliche Hinrichtung
    Ein Dienstknecht wird wegen einem Mord an einem Bauern zum Tod verurteilt und bei der letzten öffentlichen Hinrichtung enthauptet.
  • Ruralgesetz in Rumänien: Abschaffung der Fronen, Verleihung von Grundeigentum an die Bauern
  • Frankfurt/Main: Votum für österreichischen Mobilmachungsantrag
  • Bukarest: Konstitution einer provisorischen Regierung
  • Kultusminister Franz von Gresser legt den Entwurf eines Schulgesetzes vor
  • Soldatenaufstand in Portugal: Regierung Loule gestürzt, Sá da Bandeira eingesetzt

    In Portugal führte 1870 ein Soldatenaufstand zur Entlassung des Ministeriums von Loule und zur Einsetzung von Sá da Bandeira. Die Unruhen und der Aufstand der Truppen spiegelten die politische Instabilität und die Unzufriedenheit mit der bestehenden Regierung wider, was schließlich zur Machtübernahme durch die neue Regierung unter Führung von Sá da Bandeira führte.

  • Sturz Saldanhas in Portugal durch die Gemässigten (Regeneradores) unter Fontes Pereira de M
  • Paris: Kapitulation Frankreichs, Waffenstillstand zwischen Frankreich und dem Deutschen Bund

    In Paris kam es zur Kapitulation Frankreichs und zum Waffenstillstand zwischen Frankreich und dem Deutschen Bund. Diese Kapitulation beendete den Deutsch-Französischen Krieg. Der Waffenstillstand ermöglichte Verhandlungen, die schließlich zum Frieden von Frankfurt führten, bei dem Frankreich Elsass-Lothringen an das Deutsche Reich abtreten musste und hohe Reparationszahlungen leistete.

  • Versailles: Friedenspräliminarien - Abtretung von Elsass-Lothringen und 5 Mrd. Francs Entschädigung
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    Die Friedenspräliminarien von Versailles führten zur Abtretung der drei französischen Departements Elsass und Lothringen an das Deutsche Reich und verpflichteten Frankreich zur Zahlung von 5 Milliarden Francs als Kriegsentschädigung. Diese Vereinbarungen wurden im Rahmen des Vorfriedens nach dem Deutsch-Französischen Krieg getroffen und markierten eine demütigende Niederlage für Frankreich, während sie den Aufstieg des Deutschen Reiches unter der Führung von Bismarck festigten. Die Bedingungen belasteten Frankreich wirtschaftlich schwer und hinterließen tiefe nationale Wunden.

  • Paris: Paris: Verhaftung des Erzbischofs von Paris, Georges Darboy
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    Während der Pariser Kommune wurde der Erzbischof von Paris, Georges Darboy, verhaftet. Er wurde von den Kommunarden festgenommen und später als Geisel hingerichtet. Seine Verhaftung und Hinrichtung symbolisierten die Feindseligkeit der Kommune gegenüber der katholischen Kirche und dem bestehenden politischen System.

  • Paris: Misstrauensvotum gegen Thiers
  • Paris: Monarchisten vereinbaren Gesetzentwurf über Einführung der konstitutionellen Er
  • München: Aus der polytechnischen Schule wird die Technische Hochschule (TU)
  • Russisch-türkischer Krieg
  • München: Als Eskimos kostümierte Künstler verbrennen beim Künstlerfasching

    München, 19 Febr.

    Ein schreckliches Unglück ereignete sich gestern Nachts 12 Uhr in Kils Kolosseum, wo die Schüler der k. Akademie der bildenden Künste eine maskirte Kneipe veranstaltet hatten, indem die Costüme einiger Festtheilnehmer in Brand geriethen. Ueber den Vorgang selbst ist folgendes Nähere erhoben. Unter den Festtheilnehmern hatten sich einige als Eskimos maskirt und am Eingang des Saales in der Nähe des Buffets um eine Hütte gelagert. Tie Costüme derselben bestanden aus Werg, die Perücken aus Flachs. Durch den Umstand das; einer derselben eine Cigarre anzündete und das noch brennende Zündhölzchen weg und an die Füße eines anderen warf, geriet!» dessen Costüm mit Blitzesschnelle in Flammen. Sofort wollten einige der Nächststehenden das Feuer an ihrem Freunde löschen, aber eben so schnell entzündeten sich auch deren Costüme. Eine furchtbare Panik entstand nun unter den außerordentlich zahlreichen Anwesenden; denn vom Fuß bis zum Scheitel helllodernde Flammen, liefen einige der Unglücklichen unter furchtbaren Schmerzensrufen nach allen Nichtungen durch den Saal, andere dem Ausgange zu, wieder andere wälzten sich am Boden. Alle übrigen in; Saal Anwesenden stoben, um nicht auch von den Flammen, ergriffen zu werden, mit Angstgeschrei aus einander. Schrecklich verbrannt mußten 12 der Unglücklichen ins städtische Krankenhaus verbracht werden, wo bis heute Nachmittags bereits 4 unter den furchtbarsten Schmerzen ihren Verletzungen erlagen.

    Für 5 der übrigen Verunglückten besteht ebenfalls wenig Hoffnung daß fie aufkommen. Es wurde versucht das Fest fortzusctzen, aber begreiflicherweise gelang dies; nicht,, und so war dasselbe bereits um 1 Uhr auf die traurigste Weise be-
    endigt. Die Namen der bereits Verstorbenen sind: Otto Emmerling, Akademiker aus München; Adam Christ, Akademiker aus Bamberg; Job. Schnezer, Goldarbeiter aus Bruck, und Emil Einhardt, Akademiker aus Eonstanz (jämmtlich Schüler derAkadcmie). Emmerling und Christ werden als außerordentlich begabte junge Männer bezeichnet.

    Emmerling wurde im vorigen Jahr unter seinen zur Preisausgabe concurrirenden. Colleger mit der k. und Christ im heurigen Jahre mit der II . Preismedaille ausgezeichnet. Die Namen der übrigen welche unter den größten Oualm im Krankenhaus liegen, sind: Anton Meier, Photograph aus München, verheiratet; Karl Kraus, Akademiker aus Ulm; Adolf Heßbacher, Akademiker aus Oberau bei Aschaffenburg; Wilhelm Gisecke, Akademiker aus Altona (sämmtlich schwer verletzt); Ernst Guterniann, Akademiker von Ulm; Adolf Görke, Akademiker aus Berlin; Bechtold Gottfried, Bildhauer aus Sulz (Tirol), und Alfons Spring, Maler von Libau (Rußland), leichter verwundet.

    Quelle: Ein schreckliches Unglück. In: Allgemeine Zeitung vom 20. Februar 1881, S. 13, Verschiedenes, München, 19. Febr. (digipress.digitale-sammlungen.de)

  • München: In München wurde allgemein die elektrische Beleuchtung eingeführt
  • Enddeckung des Tuberkelbazillus durch Robert Koch
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    Robert Koch entdeckte den Tuberkelbazillus als Ursache für Tuberkulose, revolutionierte damit die medizinische Wissenschaft und begründete die moderne Bakteriologie. Seine Arbeit ermöglichte gezielte Behandlungsansätze, verbesserte die öffentliche Gesundheit maßgeblich und trug entscheidend zum Verständnis von Infektionskrankheiten bei.

  • Kongoakte: Portugal verliert grosse Teile des Kongogebiets an Belgien
  • Ablösung der portugiesischen Regierung unter Fontes Pereira de Melho durch die Progressiste
  • Kulturelle Blüte und technischer Fortschritt unter Prinzregent Luitpold
  • König Ludwig II. wird über seine Absetztung informiert

    Gegen Mitternacht kam eine neue Kommission nach Neuschwanstein. Professor von Gudden informierte den König über das Gutachten der vier Ärzte und über die Übernahme der Regentschaft durch Luitpold und wurde in Gewahrsam genommen

  • China muss Macao an Portugal abtreten
  • Elektischer Stuhl
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    Der elektrische Stuhl wurde von Harold P. Brown und dem Zahnarzt Alfred P. Southwick mit technischer Unterstützung von Thomas Edison entwickelt. Die Idee entstand in den 1880er Jahren als eine angeblich humanere Methode der Hinrichtung im Vergleich zu den damals üblichen Methoden. Die erste praktische Anwendung fand 1890 statt, als William Kemmler im Auburn-Gefängnis in New York als erster Mensch mit dieser Methode hingerichtet wurde. Die Entwicklung und Einführung des elektrischen Stuhls war Teil der größeren Debatte um die Todesstrafe in den Vereinigten Staaten und spiegelt den Einfluss der aufkommenden elektrischen Technologie auf die Gesellschaft wider.

  • München: Die elektrische Straßenbeleuchtung wird eingeführt

    Die Stadt Schwabing stellt die ersten mit Gleichstrom betriebenen Bogenlampen auf. In der Stadt München sichert allerdings der Vertrag mit der Gasbeleuchtungsgesellschaft dieser noch das alleinige Recht für die Errichtung der öffentlichen Beleuchtung bis 1899.

  • Englisches Ultimatum zum Rückzug von portugiesischen Truppen in Zentralafrika

    Das englische Ultimatum an Portugal zum Rückzug portugiesischer Truppen aus Zentralafrika forderte Portugal auf, seine Truppen aus den Gebieten im heutigen Simbabwe und Sambia zurückzuziehen, um britische koloniale Ansprüche zu sichern. Dieses Ultimatum führte zu einer schweren politischen Krise in Portugal und beeinträchtigte die portugiesisch-britischen Beziehungen erheblich.

  • München: Gütliche Einigung zwischen der Gasbeleuchtungsgesellschaft und der Stadtgemeinde

    Es kommt zur gütlichen Einigung zwischen der Gasbeleuchtungsgesellschaft und der Stadtgemeinde München. Die Stadtgemeinde erhält das Recht, eine Anlage für die Erzeugung elektrischen Lichts zu errichten. Das Muffatwerk sichert ab 1893 die Versorgung der neuen elektrischen Straßenbeleuchtung.

  • Die Münchner Kulturzeitschrift Die Jugend wird erstmals herausgegeben
    Die Münchner Kulturzeitschrift Die Jugend wird erstmals herausgegeben, die namensgebend für den Jugendstil wurde. Um die Jahrhundertwende entstanden vor allem in Schwabing zahlreiche Jugendstilbauten.
  • München: Einsturz der Prinzregentenbrücke
  • Die Bogenhausener Brückte stürtzt beim Hochwasser ein
  • Die Luitpoldbrücke stürzt ein
  • München: Einsturz der Corneliusbrücke während des Baus

    Während der Arbeiten am rechten Bogen der damals innovativen Betonbrücke brach dieser kurz vor der Fertigstellung zusammen. Zwei Arbeiter verloren dabei ihr Leben, und weitere 40 Personen wurden verletzt.

  • London: „Spaltung der RSDAP: Bolschewiki vs. Menschewiki“

    Im Jahr 1903 fand der zweite Kongress der russischen Sozialdemokratischen Arbeiterpartei (RSDAP) statt. Bei diesem Kongress kam es zur Spaltung in zwei Hauptfraktionen: die Bolschewiki, die von Wladimir Lenin angeführt wurden und die Mehrheit erhielten, und die Menschewiki, die die Minderheit stellten. Diese Spaltung legte den Grundstein für die spätere ideologische und organisatorische Trennung zwischen den beiden Gruppen, die maßgeblich die politische Landschaft Russlands prägten.

  • Bulgarien löst sich vollständig von der Türkei; Fürst Ferdinand nimmt den Ti
  • Abschaffung der Monarchie in Portugal
  • München: Das Ungererbad kommt als Stiftung in den Besitz der Stadt

    1911 kam das Ungererbad als Stiftung in den Besitz der Stadt München. August Ungerer, ein Ingenieur, Guts- und Badbesitzer, stiftete das Bad der Stadt. Diese Übertragung stellte sicher, dass das Ungererbad für die Öffentlichkeit zugänglich blieb und weiterhin als Badeeinrichtung dienen konnte. Das Bad ist ein wichtiger Teil der städtischen Geschichte und ein Beispiel für bürgerliches Engagement und Philanthropie in München.

  • München: Erste Feuerbestattung
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    Diese wurde auf dem Ostfriedhof durchgeführt und markierte einen wichtigen Meilenstein in der Bestattungskultur der Stadt. Die Einführung der Feuerbestattung trug zur Veränderung der traditionellen Bestattungspraktiken bei und wurde allmählich akzeptiert und verbreitet.

  • Mussolini wird Chefredakteur der sozialistischen Zeitung 'Avanti!'

    Benito Mussolini wurde Chefredakteur der sozialistischen Zeitung "Avanti!" und nutzte diese Position, um seine radikalen sozialistischen Ideen zu verbreiten. Er erreichte dadurch ein breiteres Publikum und konnte seine politischen Ansichten stärken. Später wandte er sich vom Sozialismus ab und gründete die faschistische Bewegung in Italien.

  • Der Bund Naturschutz wird gegründet

    Der Bund Naturschutz wurde 1913 in Bayern gegründet. Die Gründung erfolgte als Reaktion auf die zunehmenden Umweltschäden durch die Industrialisierung und die damit verbundene Zerstörung von Natur und Landschaft. Seit seiner Gründung setzt sich der Bund Naturschutz für den Schutz der natürlichen Lebensgrundlagen ein und ist heute einer der ältesten und größten Naturschutzverbände in Deutschland.

  • Österreichisches Ultimatum an Serbien

    Nach dem Attentat auf Erzherzog Franz Ferdinand stellte Österreich-Ungarn Serbien ein Ultimatum mit harten Forderungen, um Vergeltung zu üben und seinen Einfluss auf dem Balkan zu festigen. Serbien akzeptierte die meisten Bedingungen, lehnte jedoch einige ab. Österreich-Ungarn wertete dies als unzureichend, was zur Kriegserklärung und dem Beginn des Ersten Weltkriegs führte.

  • Türkei tritt auf deutscher Seite in den Krieg ein

    Die Türkei, damals das Osmanische Reich, trat offiziell auf der Seite der Mittelmächte, also zusammen mit Deutschland und Österreich-Ungarn, in den Ersten Weltkrieg ein. Dieser Schritt folgte nach einer Reihe von politischen und militärischen Annäherungen zwischen dem Osmanischen Reich und Deutschland, einschließlich der geheimen Unterzeichnung eines Bündnisvertrags im August 1914. Der Kriegseintritt wurde durch einen Angriff der osmanischen Marine auf russische Häfen am Schwarzen Meer markiert, was Russland und seine Verbündeten dazu veranlasste, dem Osmanischen Reich den Krieg zu erklären. Die Beteiligung der Türkei erweiterte den Konflikt auf den Nahen Osten und führte zu bedeutenden Kampagnen, wie der Schlacht um Gallipoli und Operationen in Mesopotamien und Palästina.

  • Vernichtung des Ostasiengeschwaders unter Graf Spee bei den Falklandinseln
  • Die bayrische Monarchie wird als erste in Deutschland gestürzt

    Die immer schlimmer werdende Versorgungslage der Bevölkerung und die "Nibelungentreue" zu Berlin macht die Regierung Ludwig III. immer unbeliebter, so dass die bayrische Monarchie als erste in Deutschland stürzt.

  • Ausblutungsschlacht um Verdun
  • Hinrichtung des irischen Freiheitskämpfers Roger Casement
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    Roger Casement, irischer Freiheitskämpfer und ehemaliger britischer Diplomat, wurde nach seiner Verhaftung wegen Hochverrats hingerichtet. Er hatte versucht, deutsche Unterstützung für einen Aufstand gegen die britische Herrschaft in Irland während des Ersten Weltkriegs zu gewinnen. Casement spielte eine zentrale Rolle im irischen Unabhängigkeitskampf, insbesondere durch seine Bemühungen, Waffen für den Osteraufstand zu beschaffen.

  • Wien: Ermordung des österreichischen Ministerpräsidenten Graf Stürgk durch den Ma
  • Petrograd: Sturm auf das Winterpalais; russ. Oktoberrevolution (24/25.10.JK)
  • Abspaltung der USPD von der SPD; Eintreten für sofortigen Friedensschluß
  • Revolution und Sturz der Monarchie

    Kurt Eisner ruft zum Sturz der Monarchie auf und schafft somit die Voraussetzung für die Proklamation Bayerns zur Republik.

  • General Ludendorff fordert Einleitung von Waffenstillstandsverhandlungen
  • Waffenstillstand in Mudros (zwischen Türkei und Entente) Nov.1918 Münchener Revolution
  • Alle Zeitungen werden verboten
    Ab nun erscheinen nur die regierungsamtlichen Mitteilungen des Vollzugrates der Betriebs- und Soldatenräte
  • München: Erstürmung von München durch Freicorps; Ende der Münchener Räterepublik

    Die Münchener Räterepublik, eine sozialistisch geprägte Regierung in München, endete durch die Erstürmung der Stadt durch Freikorps-Einheiten. Diese paramilitärischen Gruppen, bestehend aus ehemaligen Soldaten und antikommunistischen Kräften, setzten der revolutionären Herrschaft ein gewaltsames Ende.

  • Griechisch-Türkische Krieg

    Der Griechisch-Türkische Krieg (1919–1922) begann mit der griechischen Landung in Smyrna und zielte auf eine Expansion in Westanatolien. Die türkischen Nationalisten unter Mustafa Kemal leisteten Widerstand. 1921 stoppte die Schlacht am Sakarya den griechischen Vormarsch. 1922 siegte die Türkei, Griechenland zog sich zurück. Der Krieg endete mit dem Vertrag von Lausanne 1923.

  • Die NSDAP veranstaltet ihre ersten Massenveranstaltungen
    Die NSDAP gewinnt eine immer größer werdende Anhängerschaft.
  • Münchren: Vertretung der bayerischen Juden

    Der “Verband Bayerischer Israelitischer Gemeinden” wird gegründet, um die Interessen der jüdischen Gemeinden gegenüber dem Staat zu vertreten.

  • Neugründung von Thüringen, gebildet aus den kleinen sächsischen Fürstentum

    Thüringen wurde neu gegründet, indem mehrere kleine sächsische Fürstentümer zusammengeschlossen wurden. Diese Neugründung war Teil der politischen Neugliederung Deutschlands nach dem Ersten Weltkrieg. Zu den Gebieten, die in Thüringen aufgingen, gehörten unter anderem Sachsen-Weimar-Eisenach, Sachsen-Meiningen, Sachsen-Altenburg, Sachsen-Gotha und weitere kleine Fürstentümer. Die Schaffung des neuen Landes Thüringen markierte einen wichtigen Schritt in der Vereinfachung und Zentralisierung der Verwaltung in der Weimarer Republik.

  • Vertrag von Sèvres zwischen der Türkei und den Siegermächten
  • griechisch-türkischer Krieg
  • Ermordung von Matthias Erzberger durch ehem. Offiziere (als 'Vergeltung' für die Unterzeich
  • Abtretung Ost-Oberschlesiens an Polen
  • Mustafa Kemal vertreibt Griechen aus Kleinasien

    Mustafa Kemal Atatürk, der Gründer der modernen Türkei, spielte eine zentrale Rolle in der Vertreibung der griechischen Bevölkerung aus Kleinasien nach dem Ersten Weltkrieg. Dies ereignete sich im Kontext des Griechisch-Türkischen Krieges, der nach dem Zerfall des Osmanischen Reiches ausbrach. Die Konflikte führten zum Bevölkerungsaustausch zwischen Griechenland und der Türkei, einer der größten ethnischen Umsiedlungen des 20. Jahrhunderts.

  • Turkestan: Enver Pascha fällt im Kampf gegen Bolschewiki
  • Gründung der Sowjetunion aus Rußland, Weißrußland, Ukraine und Transkauka
  • Bulgarien: Sturz und Ermordung des Ministerpräsidenten Alexander Stambuliski

    In Bulgarien wurde 1923 Ministerpräsident Alexander Stambuliski gestürzt und ermordet. Stambuliski, der für seine Agrarreformen und pro-bäuerliche Politik bekannt war, fiel einem Putsch nationalistischer und monarchistischer Kräfte zum Opfer. Sein gewaltsamer Tod markierte einen tiefen politischen Umbruch in Bulgarien, welcher das Land in eine Ära der politischen Instabilität und autoritärer Herrschaft führte.

  • Der Friedensvertrag von Lausanne: Wegbereiter der modernen Türkei

    Der Friedensvertrag von Lausanne, unterzeichnet zwischen der Türkei und den alliierten Mächten, ersetzte den Vertrag von Sèvres und setzte die Grenzen der modernen Türkei fest. Der Vertrag anerkannte die territoriale Souveränität der Türkei und regelte einen Bevölkerungsaustausch zwischen Griechenland und der Türkei. Zudem wurden die Kapitulationen abgeschafft, die europäischen Mächten vorher extraterritoriale Rechte in der Türkei gewährt hatten. Diese Vereinbarungen stärkten die türkische Unabhängigkeit und prägten die regionalen sowie internationalen Beziehungen.

  • Mustafa Kemal wird Staatspräsident der Türkei
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    Mustafa Kemal wurde Staatspräsident der Türkei und Ankara zur neuen Hauptstadt des Landes erklärt, anstelle von Konstantinopel. Diese Entscheidungen markierten den Beginn der Republik Türkei und symbolisierten den Bruch mit dem osmanischen Erbe sowie den Beginn umfangreicher Modernisierungs- und Reformprogramme unter Kemals Führung.

  • Türkei: Abschaffung der Kalifenwürde

    Die Abschaffung der Kalifenwürde in der Türkei erfolgte am 3. März 1924. Dies war ein wesentlicher Schritt in Mustafa Kemal Atatürks Reformen zur Säkularisierung und Modernisierung der Türkei. Durch die Abschaffung des Kalifats beendete Atatürk die religiöse und politische Autorität des Osmanischen Kalifen und trennte damit den türkischen Staat von religiösen Strukturen. Dies markierte einen entscheidenden Moment in der Übergangsphase der Türkei von einem Sultanat und Kalifat hin zu einer modernen, säkularen Republik.

  • Dawes-Plan: Festlegung der deutschen Reparationszahlungen, jedoch ohne Enddatum

    Der Dawes-Plan legte die deutschen Reparationszahlungen nach dem Ersten Weltkrieg neu fest. Er wurde entwickelt, um die wirtschaftlichen Probleme Deutschlands zu mildern und eine realistischere Zahlungsstruktur für die Reparationen zu schaffen. Interessant ist, dass der Plan kein konkretes Enddatum für die Zahlungen vorsah. Dieser Ansatz zielte darauf ab, die internationale finanzielle Stabilität zu verbessern und gleichzeitig den politischen Druck auf Deutschland zu verringern.

  • München: Die NSDAP wird neu gegründet mit der Reichsleitung in München

    Die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei (NSDAP) wurde neu organisiert, wobei ihre Reichsleitung in München angesiedelt wurde. Nach einem vorübergehenden Verbot infolge eines gescheiterten Putschversuchs reorganisierte sich die Partei unter Adolf Hitler. Sie entwickelte sich zu einer zentralen politischen Kraft in Deutschland und ebnete den Weg für Hitlers spätere Machtergreifung und die Etablierung des Dritten Reichs.

  • Berliner Vertrag: Neutralitätspakt zwischen Deutschland und Sowjetunion

    Der Berliner Vertrag, ein Neutralitätspakt zwischen Deutschland und der Sowjetunion, wurde geschlossen. Dieser Pakt sollte die Beziehungen zwischen beiden Ländern normalisieren und gegenseitige Neutralität bei Angriffen Dritter sichern. Trotz ideologischer Unterschiede reflektierte der Vertrag den Wunsch beider Nationen nach Stabilisierung ihrer diplomatischen Beziehungen in einer komplexen internationalen Landschaft.

  • München: Errichtung elektrischer Beleuchtungsanlagen

    Die erste Ampel am Bahnhofsplatz wird errichtet. Bis dahin wurde der Verkehr durch sogenannte Schutzpolizisten geregelt. 

  • München: Flutlichtbeleuchtung in München

    Die Stadt München beginnt mit der „Flutlichtbeleuchtung'' Besonders markante Gebäude werden in Sommer- und Herbstmonaten sowie an Feiertagen und zu besonderen Anlässen angestrahlt.

  • Pressezar und Ufa-Besitzer Alfred Hugenberg übernimmt die Leitung der DNVP
  • Kellog-Pakt: Vertrag zur Ächtung des Krieges, veranlaßt durch US-Außenminister

    Der Kellogg-Briand-Pakt ist ein internationaler Vertrag, initiiert von den Außenministern der USA und Frankreichs, der Krieg als Mittel nationaler Politik ächtet. Zahlreiche Nationen unterzeichneten ihn, um nach einem verheerenden Weltkonflikt den Frieden zu fördern. Trotz seines Idealismus fehlten Durchsetzungsmechanismen, was seine Wirksamkeit einschränkte.

  • Ausweisung Trotzkis aus der Sowjetunion

     

    Leon Trotzki, einst führender Bolschewik und Revolutionär, wurde 1929 aus der Sowjetunion verbannt. Nach Lenins Tod verlor er den Machtkampf gegen Josef Stalin und wurde aus der Kommunistischen Partei ausgeschlossen. Trotzkis Ausweisung markiert Stalins Machtkonsolidierung und das Ende der kollektiven Führung. Trotzki verbrachte seine Exiljahre in verschiedenen Ländern und blieb ein entschiedener Kritiker Stalins.

  • Sowjetunion: Ausschluß Bucharins aus dem Politbüro
  • Spanien: Sturz Miguel Primo de Riveras
  • Sowjetunion: Ausschluß des Gewerkschaftsführers Michail Tomski aus dem Politbüro
  • Verhaftung des KPD-Vorsitzenden Ernst Thälmann

    Ernst Thälmann, der Vorsitzende der Kommunistischen Partei Deutschlands (KPD), wird von den Nationalsozialisten verhaftet. Diese Verhaftung war Teil der breiten Unterdrückung und Verfolgung politischer Gegner durch das NS-Regime. Thälmanns Inhaftierung symbolisierte die Eliminierung der KPD als politische Kraft und die Ausschaltung jeglicher Opposition gegen die nationalsozialistische Diktatur. Ernst Thälmann blieb bis zu seiner Ermordung im Jahr 1944 im Gefängnis.

  • München: Die SA stürmt das Gewerkschaftshaus in der Pestalozzistraße
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    Durch Gerüchte wurde bekannt, das eine Stürmung des Gewerkschaftshauses durch die SA bevorstand. Der beantragte Polizeischutz wurde verweigert.

    Mitglieder der SA (Sturmabteilung), einem paramilitärischen Flügel der NSDAP, stürmten das Gewerkschaftshaus in der Pestalozzistraße. Dieses Ereignis war Teil der breiteren Maßnahmen während des Aufstiegs des nationalsozialistischen Regimes in Deutschland. In dieser Zeit wurden Gewerkschaften und andere Organisationen, die sich dem NS-Regime widersetzten, gezielt angegriffen.

  • Gründung der Balkan-Entente gegen Bulgarien; Teilnehmer Türkei, Griechenland, Rumä
  • Gründung der Baltischen Entente gegen die Sowjetunion; Teilnehmer Estland, Lettland und Lit
  • Sowjetunion: Ablösung der GPU durch den NKWD
  • München: Jahrestag der Machtübernahme in München
    Als Höhepunkt ertönt vom Glockenspiel des Rathauses das Detschland und Hort-Wessel-Lied
  • Mustafa Kemal nennt sich Atatürk

    Mustafa Kemal, der Begründer der modernen Türkei, nahm den Namen "Atatürk" an, was "Vater der Türken" bedeutet. Diese Namensänderung symbolisierte seine zentrale Rolle bei der Gründung der Republik Türkei und den radikalen Reformen, die das Land modernisierten und säkularisierten. Atatürk führte umfassende Veränderungen ein, darunter die Einführung des lateinischen Alphabets, die Förderung der Bildung und die Trennung von Religion und Staat, die das Gesicht der Türkei nachhaltig prägten.

  • Sowjetunion: große Säuberung ('Tschistka')
  • Sowjetunion: 1. großer Schauprozeß gegen Sinowjew, Kamenew u.a.; 16 Todesurteile
  • Sowjetunion: 2. großer Schauprozeß; 13 Todesurteile, u.a. Marschall Michail Tuchatsc
  • Berchtesgadener Abkommen (zwischen Deutschland und Österreich): Nationalsozialist Artur Sey
  • Synagogengemeinden verlieren ihren rechtlichen Status

    Ein neues Gesetz entzieht allen jüdischen Synagogengemeinden ihren Status als Körperschaften des öffentlichen Rechts. Fortan werden sie nur noch als Vereine geführt, was ihre Rechte und Handlungsmöglichkeiten erheblich einschränkt.

  • Sowjetunion: 3. großer Schauprozeß; 18 Todesurteile darunter Bucharin und Rykow
  • Vordringen Francos zum Mittelmeer; Spaltung des republikanischen Spaniens in zwei Teile
  • Tod Atatürks; Nachfolger Ismet Inönü (Ismet Pascha)
  • englisch-französisches Ultimatum an Deutschland zum Rückzug aus Polen; nach Verstreich
  • Kapitulation Polens
  • Katyn: Ermordung von 21000 polnischen Offizieren und Intellektuellen
  • Frieden von Moskau: Ende des Winterkriegs zugunsten der Sowjetunion
  • Kapitulation der Niederlande
  • Kapitulation Norwegens
  • Sowjetunion annektiert Beßarabien und die Bukowina
  • München: Einrichtung von Massenquartieren und Beginn der Deportationen

    Am nördlichen und östlichen Stadtrand Münchens werden Massenquartiere für jüdische Bewohner eingerichtet, die zuvor aus ihren Wohnungen vertrieben wurden. Diese Lager dienen als Sammelstellen für die Deportationen in die Todeslager im Osten. Die Organisation und Durchführung dieser Aktion liegt in den Händen der Stapoleitstelle in der Brienner Straße.

  • Nichtangriffspakt Jugoslawien-Sowjetunion
  • Kapitulation Jugoslawiens; Abtrennung Kroatiens unter Ante Pavelic
  • Kapitulation Griechenlands

    Nach einer intensiven Offensive durch deutsche und italienische Truppen kapitulierte Griechenland und geriet unter die Besatzung der Achsenmächte. Die deutsche Wehrmacht, unterstützt von Verbündeten, überwand den Widerstand griechischer und britischer Streitkräfte, die das Land verteidigten. Griechenland wurde in Besatzungszonen aufgeteilt: Deutschland, Italien und Bulgarien übernahmen jeweils verschiedene Regionen. Die Besetzung führte zu schwerwiegenden wirtschaftlichen und sozialen Auswirkungen für die griechische Bevölkerung und war Auslöser für einen breiten Widerstand im Land.

  • Deutscher Angriff auf die Sowjetunion ('Fall Barbarossa')

    Der deutsche Angriff auf die Sowjetunion, genannt „Fall Barbarossa“, begann im Juni 1941 und war der größte Feldzug des Zweiten Weltkriegs. Ziel war es, die Sowjetunion in einem Blitzkrieg zu erobern und die nationalsozialistische Herrschaft bis weit nach Osten auszudehnen. Die Operation führte zu anfänglichen Erfolgen, stieß jedoch bald auf unerwartet starken Widerstand und endete schließlich in einem verlustreichen Stellungskrieg. Der Angriff auf die Sowjetunion markierte einen entscheidenden Wendepunkt im Krieg und führte zu einer Allianz zwischen den Westmächten und der Sowjetunion gegen das Deutsche Reich.

  • Vichy-treue Mandatsregierung in Syrien kapituliert vor freifranzösischen Truppen

    Die Vichy-treue Mandatsregierung in Syrien kapitulierte vor den Freifranzösischen Truppen und britischen Streitkräften, die das Gebiet nach intensiven Kämpfen eroberten. Die Kapitulation beendete die Herrschaft des Vichy-Regimes in Syrien und dem Libanon, was den Alliierten eine strategisch wichtige Position im Nahen Osten sicherte. Nach der Eroberung wurde die Region unter Kontrolle der Freien Französischen Kräfte gestellt, die eine schrittweise Unabhängigkeit für Syrien und den Libanon in Aussicht stellten.

  • Niederländisch-Indien kapituliert

    Niederländisch-Indien kapitulierte unter dem Druck der japanischen Invasion im Zweiten Weltkrieg, was den Verlust einer wichtigen europäischen Kolonie in Asien bedeutete. Die Region fiel unter japanische Besatzung, die bis zum Ende des Krieges andauerte.

  • 'Iberischer Pakt': Verteidigungsbündnis zwischen Spanien und Portugal
  • alliierte Konferenz von Casablanca: bedingungslose Kapitulation als Kriegsziel formuliert; Besch
  • Stalingrad: Kapitulation der 6. Armee unter General Friedrich Paulus

    Die Kapitulation der 6. Armee unter General Friedrich Paulus in der Schlacht von Stalingrad während des Zweiten Weltkriegs war ein entscheidendes Ereignis. Die deutschen Truppen kapitulierten am 2. Februar [1943] nach monatelangen Kämpfen und Belagerungen. Dies führte zu schweren Verlusten auf beiden Seiten und markierte einen Wendepunkt im Krieg, da die Rote Armee daraufhin eine erfolgreiche Gegenoffensive startete und Nazi-Deutschlands Vormarsch im Osten stoppte.

  • Tunis: Kapitulation des deutschen Afrikacorps
  • München: Walter Klingenbeck wird hingerichtet

    Um 18:13 Uhr wurde Walter Klingenbeck in der Strafanstalt München-Stadelheim im Alter von nur 19 Jahren hingerichtet.

  • Washington: Konferenz von Dumbarton-Oaks über Gründung der UNO; Teilnehmer USA, Sowjetunion, Gro&s

    Die Konferenz von Dumbarton Oaks fand vom 21. August bis zum 7. Oktober 1944 in Washington, D.C. statt. Vertreter der USA, Großbritanniens, der Sowjetunion und Chinas trafen sich, um die Gründung der Vereinten Nationen zu planen. Während der Konferenz wurden die Grundprinzipien der Organisation festgelegt, einschließlich der Ziele zur Wahrung des Weltfriedens, zur Entwicklung freundschaftlicher Beziehungen zwischen den Nationen und zur Lösung internationaler Probleme durch Zusammenarbeit. Die Ergebnisse dieser Gespräche bildeten die Grundlage für die Charta der Vereinten Nationen, die später auf der Konferenz von San Francisco im Jahr 1945 verabschiedet wurde​.

  • Rumänien: Sturz der deutschfreundlichen Regierung Antonescu
  • rumänischer Waffenstillstand mit der Sowjetunion
  • finnischer Waffenstillstand mit der Sowjetunion
  • Erlaß zur Bildung des Volkssturms (alle wehrfähigen Männer zwischen 16 und 60)
  • bulgarischer Waffenstillstand mit der Sowjetunion
  • München: Die Straßenbeleuchtung und Lichtsignalanlagen sind durch Kriegseinwirkungen stark zerstört

    Beim Wiederaufbau der Straßenbeleuchtung kommt neueste Technik zum Einsatz. Die elektrische Beleuchtung erhält beim Ausbau gegenüber der Gasbeleuchtung aus wirtschaftlichen Gründen den Vorzug. Die Gasbeleuchtung wird nur noch dort wieder in Betrieb genommen, wo keine oder nur geringe Kriegsschäden vorhanden sind. 1956 gibt es bereits zehn Prozent mehr Straßenleuchten als vor dem Krieg.

  • Hinrichtung Karl-Friedrich Goerdelers wg. Beteiligung am 20-Juli-Attentat

    Karl Friedrich Goerdeler wurde wegen seiner Beteiligung am Attentat auf Adolf Hitler, bekannt als das 20-Juli-Attentat, hingerichtet. Als prominenter Widerstandskämpfer gegen das NS-Regime spielte er eine Schlüsselrolle in den Umsturzplänen. Nach dem Scheitern des Attentats führten die brutalen Vergeltungsmaßnahmen des Regimes zur Hinrichtung Goerdelers und vieler anderer Verschwörer und mutmaßlicher Unterstützer.

  • Türkei erklärt Deutschland und Japan den Krieg

    Die Türkei erklärte 1945, gegen Ende des Zweiten Weltkriegs, Deutschland und Japan formell den Krieg. Dieser Schritt war weitgehend symbolisch, um die Alliierten zu unterstützen und die Teilnahme an der Nachkriegsordnung zu sichern. Die Türkei hatte bis dahin eine neutrale Haltung eingenommen, um direkte Konflikte zu vermeiden und ihre Souveränität zu bewahren.

  • Heeresgruppe B im 'Ruhrkessel' kapituliert
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    Die Heeresgruppe B im "Ruhrkessel" kapituliert. Diese Heeresgruppe, unter dem Kommando von Generalfeldmarschall Walter Model, war von alliierten Truppen im Ruhrgebiet eingekesselt und zur Aufgabe gezwungen worden. Diese Kapitulation war ein entscheidender Schritt in der Endphase des Zweiten Weltkriegs in Europa.

  • Kapitulation Berlins
  • Kapitulation der deutschen Truppen an der britischen Front

    Die Kapitulation der deutschen Truppen an der britischen Front war ein Schlüsselmoment des Zweiten Weltkriegs. Dies markierte das Ende der Kämpfe zwischen deutschen und britischen Streitkräften, symbolisierend das Kriegsende in Europa.

  • Kapitulation Ungarns

    Die Kapitulation Ungarns im Zweiten Weltkrieg erfolgte am 7. Mai 1945, nachdem sowjetische Truppen Budapest eingenommen hatten. Die ungarische Regierung unterzeichnete die Bedingungen der Kapitulation, die den sofortigen Waffenstillstand und die Bedingungslose Kapitulation der ungarischen Streitkräfte vorsah. Dies markierte das Ende des ungarischen Bündnisses mit Deutschland im Krieg.

  • Deutsche Kapitulation gegenüber den Westmächten

    Die deutsche Kapitulation im Zweiten Weltkrieg gegenüber den Westmächten fand am 7. Mai 1945 statt. Dieses Datum markiert die bedingungslose Kapitulation der deutschen Streitkräfte. Die offizielle Unterzeichnung erfolgte in Reims, Frankreich, und trat am 8. Mai 1945 in Kraft, ein Datum, das als VE-Day (Victory in Europe Day) bekannt ist.

  • Gesamtkapitulation Deutschlands unter Admiral Dönitz; Ende des zweiten Weltkriegs in Europa

    Das Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa wurde am 8. Mai 1945 offiziell, als Nazi-Deutschland seine bedingungslose Kapitulation gegenüber den Alliierten Mächten erklärte. Dieser Akt erfolgte nach dem Selbstmord Adolf Hitlers und dem Fall Berlins. Der 8. Mai, bekannt als VE-Day (Victory in Europe Day), markierte das Ende eines sechsjährigen, verheerenden Krieges, der Millionen von Menschenleben kostete und weite Teile Europas zerstörte.

  • München: Neugründung der Israelitischen Kultusgemeinde
  • Kapitulation Japans mit der einzigen Bedingung der Erhaltung des Kaisertums
  • München: Erste Ausgabe der Süddeutschen Zeitung erscheint

    Als erste deutsche Zeitung erscheint die Süddeutsche Zeitung am 6. Oktober 1945. Symbolhaft wird die erste Ausgabe aus den bleiernen Gussformern aus Hitlers Mein Kampf gefertigt.

    Die Erste Zeitungslinzenz wurde von der Militärregierung Ost an die Gründer (Edmund Goldschagg, Franz Josef Schöningh und August Schwingenstein) der Süddeutschen Zeitung erteilt. Die ersten Gussformen der Süddeutschen Zeitung wurden aus den Bleiformen von Hitlers Mein Kampf gefertigt. Zunächst erscheint die Zeitung nur zweimal die Woche, Dienstag und Freitgag.

  • General Wlassow in Moskau gehängt

    Im August 1946 wurde General Andrei Wlassow, ein ehemaliger sowjetischer Offizier, der während des Zweiten Weltkriegs zur deutschen Wehrmacht überlief und eine Kollaboration mit den Nazis einging, in Moskau gehängt. Dies geschah nach seiner Gefangennahme durch die sowjetischen Behörden. Wlassow wurde für Hochverrat und Zusammenarbeit mit dem Feind verurteilt und exekutiert.

  • München: Neugründung der Israelitischen Kultusgemeinde München nach dem Zweiten Weltkrieg

    Die Israelitische Kultusgemeinde München wurde 1946 nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs neu gegründet. Dies geschah in einer Zeit, in der viele jüdische Überlebende der Shoah, die nach München zurückkehrten oder aus den Konzentrationslagern befreit worden waren, den Wiederaufbau der jüdischen Gemeinschaft in der Stadt vorantrieben. Die Neugründung markierte einen wichtigen Schritt für die jüdische Gemeinde, die nach den verheerenden Auswirkungen des Holocausts begann, ihr religiöses und kulturelles Leben wiederaufzubauen.

  • Hinrichtung Josef Tisos

    Im Jahr 1947 wurde Jozef Tiso, der Führer der Slowakischen Republik während des Zweiten Weltkriegs und enger Verbündeter Nazi-Deutschlands, hingerichtet. Tiso wurde wegen Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit verurteilt, da er eine Schlüsselrolle bei der Deportation von Juden zur Vernichtung und bei der Unterstützung der Nazi-Politik spielte. Seine Hinrichtung markierte das Ende einer umstrittenen politischen Karriere.

  • München: Gründung des «Landesverbandes der Israelitischen Kultusgemeinden in Bayern»
  • Paris: Friedensvertrag zwischen Sowjetunion und Finnland

    Der Friedensvertrag zwischen der Sowjetunion und Finnland beendete formell die Feindseligkeiten zwischen den beiden Ländern, die im Zweiten Weltkrieg gegeneinander gekämpft hatten. Der Vertrag regelte territoriale Fragen und verpflichtete Finnland zu Reparationszahlungen an die Sowjetunion. Finnland musste zudem seine Außenpolitik anpassen, um eine neutrale Haltung gegenüber den sowjetischen Interessen zu gewährleisten. Dieser Vertrag war entscheidend für die Wiederherstellung des Friedens und die Festlegung der Nachkriegsordnung in der Region.

  • München: Münchens erste Oberleitungs-Buslinie wird eröffnet
    Laim - Waldfriedhof
  • Herrenchiemsee-Konferenz: Vorbereitung des Grundgesetzes
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    Die Vorbereitung des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland begann mit der Konferenz auf Herrenchiemsee. Experten aus den westlichen Besatzungszonen trafen sich, um einen Verfassungsentwurf zu erstellen. Diese Konferenz legte die Grundstrukturen des Grundgesetzes fest, einschließlich der föderalen Ordnung, der Gewaltenteilung und der Grundrechte. Der Entwurf diente als Grundlage für den Parlamentarischen Rat, der das Grundgesetz weiter ausarbeitete und verabschiedete. Das Resultat war eine demokratische Verfassung, die das Fundament der Bundesrepublik Deutschland bildete.

  • Moskau: Gründung des Comecon (council for mutual economic aid, auch 'Molotow-Plan') unter B
  • München: In der Wendl-Dietrich-Straße brennen die ersten Leuchtstofflampen.

    Die Lampe beruht auf einem effektiveren Prinzip der Lichterzeugung als die bisher verwendete Glühlampe. Die neue Technik bewährt sich schnell und verdrängt die wenigen noch bestehenden unwirtschaftlichen Gasleuchten.
    Zudem kommt im Bereich der Verkehrsleittechnik die elektromechanische Lichtsignalanlage / Ampel als neue Gerätegeneration auf den Markt.

  • München: Erste jüdische Zeitung in München seit dem Krieg

    Mit den Münchener Jüdischen Nachrichten erscheint 1951 erstmals wieder eine langfristig angelegte jüdische Zeitung in deutscher Sprache.

  • München: Richtfest des Petersturmes

    Nach der schweren Zerstörung im Zweiten Weltkrieg war das Richtfest des Dachstuhls der Pfarrkirche St. Peter ein bedeutender Meilenstein im Wiederaufbau Münchens. Dank des unermüdlichen Engagements der Stadtpfarrer Max Stritter und Max Zistl sowie der großzügigen Unterstützung der Münchner Bevölkerung konnte das Wahrzeichen der Stadt schrittweise erneuert werden. Die Fertigstellung des Dachstuhls symbolisierte den Wiederaufbaugeist der Nachkriegszeit und die tiefe Verbundenheit der Münchner mit ihrer ältesten Pfarrkirche.

  • Polen: Verhaftung Gomulkas

    In Polen wurde Władysław Gomułka, ein führender Politiker und Mitglied der Polnischen Vereinigten Arbeiterpartei, verhaftet. Gomułka, bekannt für seine unabhängige Haltung gegenüber der Sowjetunion, wurde im Rahmen interner Machtkämpfe und ideologischer Differenzen innerhalb der kommunistischen Partei verhaftet. Diese Verhaftung spiegelte die politischen Spannungen und den Einfluss der Sowjetunion in der polnischen Politik dieser Zeit wider. Gomułkas Verhaftung hatte bedeutende Auswirkungen auf die politische Landschaft in Polen.

  • San Francisco: Friedensvertrag Japans mit allen Gegnern außer der Sowjetunion

    1951 wurde in San Francisco der Friedensvertrag Japans mit allen Kriegsgegnern außer der Sowjetunion unterzeichnet. Dieser Vertrag beendete offiziell den Zweiten Weltkrieg für Japan und legte die Grenzen und Bedingungen fest. Die Sowjetunion weigerte sich jedoch, den Vertrag zu unterzeichnen, was zu anhaltenden Spannungen und einem ungelösten Territorialkonflikt führte.

  • München: Der Chinesische Turm ist wiederhergestellt
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    Im Jahr 1952 wurde der Chinesische Turm im Englischen Garten in München nach dem Zweiten Weltkrieg wiederhergestellt. Der Turm, ein beliebtes Wahrzeichen und Biergarten, war während des Krieges schwer beschädigt worden.

  • Kuba: Batista stürzt Präsident Socarras
  • München: Richtfest beim Fernsehstudio Freimann
  • Militärpakt von Bled (Bündnis der Türkei, Griechenlands und Jugoslawiens gegen di
  • Freundschaftsvertrag zwischen der Türkei, Griechenland und Jugoslawien

    Der Freundschaftsvertrag zwischen der Türkei, Griechenland und Jugoslawien stärkte die regionale Zusammenarbeit während des Kalten Krieges. Er beinhaltete militärische Unterstützung im Verteidigungsfall, wirtschaftliche Kooperation und politische Konsultation. Ziel war es, gemeinsame Interessen zu vertreten und regionale Konflikte zu vermeiden. Der Pakt unterstützte auch die NATO-Ziele im östlichen Mittelmeerraum und auf dem Balkan, förderte die regionale Stabilität und diente als Abschreckung gegen sowjetischen Einfluss. Die Zusammenarbeit trotz unterschiedlicher politischer Systeme war ein bedeutender Schritt.

  • Wiederaufnahme der diplomatischen Beziehungen zwischen Jugoslawien und der Sowjetunion
  • Berija gestürzt
  • Iran: Regierung Mossadegh wird durch General Zahedi gestürzt
  • Vietnam: Fall der frz. Festung Dien Bien Phu
  • Staatsvertrag Sowjetunion-Österreich

    Der Österreichische Staatsvertrag wird zwischen Österreich und den Alliierten Mächten, einschließlich der Sowjetunion, unterzeichnet. Dieser Vertrag stellte die Unabhängigkeit Österreichs wieder her und führte zum Abzug der sowjetischen Truppen aus dem Land. Österreich verpflichtete sich zur dauerhaften Neutralität, was ein Schlüsselelement für den Abzug der Besatzungsmächte und die Wiederherstellung seiner Souveränität war.

  • Die KPD wird sls verfassundwidrig eingestuft und verboten.

    Die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) als verfassungswidrig eingestuft und verboten. Das Verbot erfolgte, weil die KPD nach Ansicht der westdeutschen Regierung gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung gerichtet war. Man befürchtete, dass sie die Demokratie in Deutschland gefährden könnte, besonders inmitten des Kalten Krieges. Neben dem Parteiverbot wurde auch das Vermögen der KPD eingezogen. Dieses Urteil schwächte die kommunistische Bewegung im Westen erheblich und hatte weitreichende Konsequenzen für die politische Landschaft der jungen Bundesrepublik.

  • Beginn des ungarischen Aufstandes gegen Sowjetunion

    Der ungarische Aufstand gegen die Sowjetunion, der oft als der "Frühling im Oktober" bezeichnet wird, begann am 23. Oktober 1956. An diesem Tag brachen in Ungarn landesweite Proteste aus, die sich schnell zu einem Volksaufstand gegen die kommunistische Regierung und die sowjetische Besatzung entwickelten.

  • München: Jugolawisches Flugzeug stürzt bei Riem ab

    Bein Anflug auf den Flughafen Riem zerschellte die Maschine bei der Ortschaft Grub auf beim Acker. Hierbei starben drei Menschen und es wurden vierzehn verletzt.

  • Ende des 2. arabisch-israelischen Kriegs; Israel zieht sich auf Druck der Sowjetunion und der US
  • München: Flugzeugabsturz mit der Fußballmannschaft Manchester United
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    In München ereignete sich ein tragisches Flugzeugunglück, das als "Münchner Flugzeugabsturz" bekannt ist. Betroffen war die Fußballmannschaft Manchester United, die auf dem Rückweg von einem Europapokalspiel war. Die Maschine, eine Airspeed Ambassador, stürzte während des Startversuchs bei schlechten Witterungsbedingungen ab. Dabei kamen 23 der 44 Menschen an Bord ums Leben, darunter acht Spieler von Manchester United.

  • München: Deutsches Turnfest

    Das Deutsche Turnfest 1958 fand in München statt. Es war das erste Turnfest in der Bundesrepublik Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg und symbolisierte einen Neuanfang im deutschen Sport. Tausende Turner und Sportler aus ganz Deutschland nahmen daran teil, um ihre sportlichen Fähigkeiten zu präsentieren und die Gemeinschaft der Turnbewegung zu feiern. Das Ereignis trug auch zur Wiederbelebung des Turnens in Deutschland bei und war ein wichtiger Meilenstein für den deutschen Sport in der Nachkriegszeit.

  • München: Das Valentinmusäum hat seinen Sitz im Isartorturm

    Fidel Castro stürzte das Regime von Fulgencio Batista und übernahm die Macht in Kuba, was eine sozialistische Revolution und tiefgreifende Veränderungen im Land einleitete.

  • Fidel Castro stürzt Batista
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    Fidel Castro stürzte das Regime von Fulgencio Batista und übernahm die Macht in Kuba, was eine sozialistische Revolution und tiefgreifende Veränderungen im Land einleitete.

  • Bruch Albaniens mit Moskau; außenpolitische Ausrichtung nach China

    1960 brach Albanien seine Beziehungen mit der Sowjetunion aufgrund ideologischer Differenzen und wandte sich außenpolitisch nach China. Die Spannungen mit Moskau entstanden durch Albaniens Unterstützung für Mao Zedongs China im sino-sowjetischen Konflikt und das Festhalten an einem streng stalinistischen Kurs, während die Sowjetunion unter Chruschtschow einen moderateren Weg einschlug.

  • Die erste orale Verhütungspille wird in den Vereinigten Staaten zugelassen
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    Die erste orale Verhütungspille, bekannt als "Enovid", wird in den Vereinigten Staaten zugelassen. Entwickelt von Gregory Pincus und John Rock, kam sie 1961 auf den Markt und bot Frauen eine revolutionäre neue Methode der Empfängnisverhütung. Diese Entwicklung war ein bedeutender Meilenstein in der Geschichte der reproduktiven Gesundheit und ermöglichte es Frauen, über Schwangerschaft und Familienplanung autonomer zu entscheiden.

  • Gründung der EFTA (Dänemark, Großbritannien, Norwegen, Österreich, Portugal
  • München: Flugzeugunglück bei der Sankt-Pauls-Kirche
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    Ein tragisches Flugzeugunglück ereignete sich bei der Sankt-Pauls-Kirche in München, als eine Convair CV-440 der Lufthansa kurz nach dem Start vom Flughafen München-Riem abstürzte. Das Flugzeug kollidierte mit dem Turm der Kirche und stürzte in ein Wohngebiet. Dabei kamen alle 20 Insassen sowie 32 Menschen am Boden ums Leben. Ursache des Absturzes war ein Motorschaden kurz nach dem Start.

     

    YouTube - Das Flugzeugunglück von 1960 - https://youtu.be/fMPYPipP2pg

     

  • Einführung der Antibabypille
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    In Deutschland wurde die Antibabypille im Jahr 1961 unter dem Markennamen "Anovlar" durch die Firma Schering eingeführt. Sie war zunächst als Medikament gegen Menstruationsbeschwerden zugelassen, bevor sie offiziell als Verhütungsmittel anerkannt wurde. Diese Einführung markierte einen signifikanten Wandel in der Familienplanung und der Rolle der Frauen in der Gesellschaft.

  • Adolf Eichmann wird hingerichtet
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    Adolf Eichmann, als zentraler Organisator des Holocausts bekannt, wurde von Israels Geheimdienst Mossad in Argentinien gefasst und nach Israel gebracht. In einem historischen Prozess, der weltweit Beachtung fand, wurde er für seine Rolle in der systematischen Vernichtung von Millionen Juden schuldig gesprochen und hingerichtet. Seine Ergreifung und Verurteilung stehen symbolisch für die juristische Aufarbeitung der NS-Verbrechen.

  • Rom: Papst Paul VI.
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    Im Jahr 1963 wurde Giovanni Battista Montini zum Papst gewählt und nahm den Namen Paul VI. an. Er war der 262. Papst der römisch-katholischen Kirche und diente von 1963 bis zu seinem Tod im Jahr 1978. Paul VI. war bekannt für die Fortführung des Zweiten Vatikanischen Konzils, das tiefgreifende Reformen in der Kirche einleitete. Er förderte den ökumenischen Dialog, bereiste als erster amtierender Papst alle sechs Kontinente und setzte sich für Frieden und Gerechtigkeit ein. Seine Enzyklika "Humanae Vitae" von 1968, die künstliche Empfängnisverhütung ablehnte, war und bleibt umstritten.

  • Leonid Breschnjew stürzt Chrustschow und wird Generalsekretär der KPdSU

    Leonid Breschnew stürzte Nikita Chruschtschow und wurde Generalsekretär der Kommunistischen Partei der Sowjetunion (KPdSU). Dieser politische Umsturz markierte einen bedeutenden Machtwechsel im sowjetischen Führungszirkel. Breschnews Amtsübernahme läutete eine neue Ära in der Sowjetunion ein, weg von Chruschtschows Reformpolitik und hin zu einer konservativeren Linie.

  • Chinesische Kulturrevolution

    Die Chinesische Kulturrevolution, initiiert von Mao Zedong, war eine sozialpolitische Bewegung, die von 1966 bis 1976 in China stattfand. Ihr Ziel war die Erneuerung des kommunistischen Geistes und die Beseitigung kapitalistischer und traditioneller Elemente aus der chinesischen Gesellschaft. Sie führte zu massiven sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Umwälzungen, politischer Verfolgung und oft zu Gewalt und Chaos.

  • München: Der Stadtrat beschließt die Errichtung einer Fußgängerzone

    Nach einem Beschluß des Stadtrates wird die Neuhauser- und Kaufingerstraße zur Fußgängerzone ausgebaut.

  • München: Eröffnung des Fernsehturmes
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    1968 wurde der Münchner Fernsehturm, bekannt als Olympiaturm, feierlich eröffnet. Er steht im Olympiapark und ist mit seiner markanten Konstruktion ein Wahrzeichen der Stadt. Der Turm dient nicht nur als Fernseh- und Radiosendeanlage, sondern bietet mit seiner Aussichtsplattform und dem drehbaren Restaurant einen einzigartigen Blick über München und die Alpen.

  • Berlin: Mordanschlag auf Studentenführer Rudi Dutschke
  • München: Studentenkravall vor der Bildzeitung

    In München eskalierten 1968 die Proteste der Studentenbewegung vor der lokalen Bild-Zeitungs-Redaktion des Axel-Springer-Verlags. Auslöser war das Attentat auf Rudi Dutschke, für das viele Demonstranten die hetzerische Berichterstattung der Bild-Zeitung verantwortlich machten. Studenten blockierten die Auslieferung der Zeitung und protestierten lautstark gegen die als reaktionär empfundene Medienpolitik des Springer-Konzerns. Es kam zu Konfrontationen mit der Polizei, die gewaltsam gegen die Demonstranten vorging. Die Münchner Proteste waren Teil einer bundesweiten Bewegung, die sich gegen die alten Machtstrukturen richtete und die Forderung nach gesellschaftlicher Reform laut machte.

  • Atomwaffensperrvertrag zwischen USA und Sowjetunion
  • München: Hans Lamm wird Präsident der Kultusgemeinde

    Nach dem Tod von Rechtsanwalt Siegfried Neuland übernimmt Hans Lamm das Amt des Präsidenten der Israelitischen Kultusgemeinde.

  • Kambodscha: Sturz Prinz Sihanouks durch Militärjunta unter Lon Nol

    In Kambodscha kam es zum Sturz von Prinz Norodom Sihanouk durch eine Militärjunta unter der Führung von Lon Nol. Der Putsch führte zu einem Machtwechsel, bei dem Lon Nol die Regierung übernahm und die Monarchie faktisch abgesetzt wurde. Sihanouk ging ins Exil und verbündete sich später mit den kommunistischen Roten Khmer. Die politischen Unruhen und der Bürgerkrieg, die auf den Putsch folgten, markierten eine Zeit großer Instabilität und führten letztlich zu einer der dunkelsten Perioden in der Geschichte Kambodschas.

  • Richtfest der Tunnelröhre für die Stammstracke S und U-Bahn
  • Mißtrauensvotum gegen Willy Brand

    Das Misstrauensvotum gegen Bundeskanzler Willy Brandt war ein gescheiterter Versuch der CDU/CSU, Brandt durch Rainer Barzel zu ersetzen. Dieses knapp gescheiterte Votum stärkte Brandts Position, da es offenbarte, dass er auch innerhalb des Bundestages eine Mehrheit hatte. Der Versuch verdeutlichte zudem die politischen Spannungen während Brandts Ostpolitik, die auf Entspannung im Kalten Krieg abzielte.

  • Die erstmalige Belieferung mit Importgas aus der Sowjetunion beginnt

    Die erstmalige Belieferung Deutschlands mit Importgas aus der Sowjetunion beginnt, ein Meilenstein in der Energiepolitik und den wirtschaftlichen Beziehungen zwischen dem Westen und dem Ostblock. Dieses Ereignis markierte den Start einer langfristigen Energiepartnerschaft, die die Energieversorgung Deutschlands diversifizierte und die Abhängigkeit von Öl reduzierte, besonders relevant während der Ölkrise in den 1970er Jahren.

  • 'Nelkenrevolution' in Portugal

    Die Nelkenrevolution in Portugal, eine weitgehend friedliche Militärrevolte, beendete fünf Jahrzehnte autoritärer Diktatur. Die Bewegung, benannt nach den Nelken, die Soldaten von Zivilisten erhielten, führte zur Wiederherstellung der Demokratie und zur Entkolonialisierung der afrikanischen Territorien. Dieser Umsturz ebnete den Weg für tiefgreifende soziale, wirtschaftliche und politische Veränderungen in Portugal und inspirierte Freiheitsbewegungen weltweit.

  • Indonesien besetzt das portugiesische Ost-Timor

    Im Dezember 1975 besetzte Indonesien Ost-Timor, kurz nachdem das Territorium seine Unabhängigkeit von Portugal erklärt hatte. Diese Invasion führte zu einem langwierigen und brutalen Konflikt, bei dem ein signifikanter Teil der timoresischen Bevölkerung ums Leben kam. Trotz internationaler Verurteilungen integrierte Indonesien Ost-Timor als seine 27. Provinz, eine Annexion, die erst 1999 endete, als Ost-Timor nach einem UN-gestützten Referendum unabhängig wurde.

  • München: Baubeginn des Kulturzentrums am Gasteig

    1978 begann der Bau des Kulturzentrums am Gasteig in München, das als zentraler Ort für Kultur, Bildung und Veranstaltungen geplant war. Es entstand auf dem Gelände einer ehemaligen Brauerei und sollte mehrere Institutionen wie die Stadtbibliothek, die Münchner Philharmoniker und die Volkshochschule unter einem Dach vereinen. Der moderne Baukörper mit seiner markanten Architektur wurde zum kulturellen Mittelpunkt der Stadt. Mit dem Gasteig wurde ein innovativer Raum für Begegnung und kulturelle Vielfalt geschaffen.

  • Sturz des Schahs; informeller Machthaber Ayatollah Chomeini

    Im Jahr 1979 wurde der Schah von Iran, Mohammad Reza Pahlavi, durch die Islamische Revolution gestürzt, die maßgeblich von Ayatollah Ruhollah Khomeini angeführt wurde. Khomeini kehrte im Februar aus dem Exil zurück und übernahm rasch die Kontrolle, indem er die Islamische Republik ausrief. Diese tiefgreifende Veränderung transformierte die politische Landschaft des Iran, führte zur Etablierung eines theokratischen Regimes und beeinflusste die globalen geopolitischen Verhältnisse.

  • Pakistan: Hinrichtung von Zulfikar Ali Bhutto
  • Bekanntgabe des Bauprojekts der Wiederaufbereitungsanlage Wackersdorf

    Die Bekanntgabe der Pläne zum Bau der Wiederaufbereitungsanlage in Wackersdorf durch die Bayerische Staatsregierung löste eine breite gesellschaftliche Debatte über die Nutzung der Atomenergie aus. Dieser Schritt führte zur Mobilisierung von Umweltschützern, lokalen Bürgerinitiativen und einer wachsenden Zahl von Atomkraftgegnern, die sich gegen das Projekt und die damit verbundenen ökologischen sowie sicherheitstechnischen Bedenken stark machten.

  • München: Charlotte Knobloch: Erste Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern
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    Charlotte Knobloch übernimmt das Amt der Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern. Als erste Frau an der Spitze einer großen jüdischen Gemeinde in Deutschland engagiert sie sich für den Wiederaufbau und die Stärkung des jüdischen Lebens. Unter ihrer Führung wächst die Gemeinde erheblich, und sie setzt sich intensiv für die Errichtung einer neuen Hauptsynagoge und eines Gemeindehauses in München ein.

  • München: Eröffnung des neuen Kulturzentrums am Gasteig

    Das Kulturzentrum wird von Bundespräsident Richard von Weizäcker eröffnet. Zur Einweihung spielen die Münchner Philharmoiker unter der Leitung von Sergiu Celibidache.

  • München: Flugzeugabsturz in der Wasserburger Landstraße

    Der zweite Flugzeugabsturz in der Geschichte der Landeshauptstadt. In der Wasserburger Landstraße sterben neun Menschen, 15 werden verletzt. Es ensteht Sachschaden in Millionenhöhe.

  • Pakistan: Ermordung des pakistanischen Präsidenten General Zia ul-Haq

    Der pakistanische Präsident General Zia ul-Haq starb bei einem mysteriösen Flugzeugabsturz, der alle Insassen tötete, darunter auch den US-Botschafter. Die Absturzursache bleibt ungeklärt, mit Theorien von Sabotage bis technischem Versagen. Zias Tod, ein Schlüsselfigur in Pakistans politischer Geschichte, markierte einen Wendepunkt in der Region.

  • Israel räumt mit Taba das letzte Stück des Sinai
  • Erotik-Fernsehshow „Tutti Frutti“
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    Zur Erstausstrahlung von Tutti Frutti befand sich die Bundesrepublik Deutschland im Wandel. Als erste erotische Fernsehshow fungierte Tutti Frutti als eine Art „erotische Maueröffnung“. Obwohl die Sendung als frauenfeindlich kritisiert wurde, führte ihr Umgang mit Nacktheit kaum zu einem Sittenskandal. Die Debatte in der Presse dokumentierte vielmehr die „Normalisierung öffentlich inszenierter Nacktheit.“ Kritiker bemängelten eher die Ästhetik der Show als moralische Aspekte. Fans schätzten den anarchischen Charme, und Medienkritiker Hans Hoff bezeichnete die Sendung als „späteren Kult.“

  • Beginn des Golfkriegs: am. Luftangriff auf den Irak nach Ablauf des Ultimatums zur Räumung
  • München: Blitz schlägt in den Turm vom Alten Peter ein

    Abends, gegen 29:45 schlägt ein Blitz in den Turm vom Alten Peter ein.Verletzt wurde niemand, nur die elektrischen Leitungen nahmen Schaden.

  • München: Bürgerentscheid über den Tunnelausbau am Mittleren Ring
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    Mit einem Bürgerentscheid haben 17 Initiativen, Verbände und Parteien die Rathaus-Mehrheit im Bürgerentscheid "3 Tunnels braucht der Mittlere Ring“ gekippt.

    Der Bürgerentscheid zum Tunnelausbau am Mittleren Ring betraf ein Bauprojekt zur Verkehrsentlastung und Reduzierung von Lärmbelastungen in München. Geplant war, den Verkehr durch unterirdische Tunnel zu führen, um angrenzende Wohngebiete zu entlasten. Befürworter sahen darin eine Chance für bessere Lebensqualität und flüssigeren Verkehr, während Kritiker die hohen Kosten und mögliche Bauprobleme anführten. Der Entscheid stellte einen wichtigen Schritt in der Verkehrsplanung dar und zeigte die kontroverse Haltung der Bevölkerung zu Großprojekten.

  • München: Baubeginn des Petueltunnels

    Der Tunnel wird sich mit einer Gesamtlänge von 1.473 km von der Lerchenauerstraße bis zur Anschlussstelle BAB München-Nürnberg erstrecken.

  • Italien: Verhaftung des PKK-Führers Abdullah Öcalan

    1998 führte die Festnahme Abdullah Öcalans, des Führers der Partiya Karkerên Kurdistanê (PKK), in Italien zu bedeutenden geopolitischen Verwerfungen. Öcalan, zentral für den kurdischen Widerstand in der Türkei, wurde wegen seiner Rolle in einem langjährigen ethnopolitischen Konflikt gesucht. Seine Verhaftung intensivierte die Diskussionen über nationale Souveränität, Minderheitenrechte und Terrorismus. Dieses Ereignis beeinflusste maßgeblich die türkisch-kurdischen Beziehungen und warf Fragen zur Rolle internationaler Gemeinschaften bei der Bewältigung ethnischer Konflikte auf.

  • Brandkatastrophe im Montblanc-Tunnel
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    Die Brandkatastrophe im Montblanc-Tunnel ereignete sich, als ein LKW Feuer fing und das Feuer sich aufgrund der Ladung schnell ausbreitete. Extreme Temperaturen von über 1.000 °C und dichter Rauch führten zu einem tragischen Verlust von 39 Menschenleben, hauptsächlich durch Rauchvergiftung. Die Rettungsarbeiten wurden durch die schwierigen Bedingungen im Tunnel stark behindert. Nach dem Unglück blieb der Tunnel für mehrere Jahre geschlossen und wurde mit modernisierten Sicherheitsvorkehrungen ausgestattet. Dieses Ereignis führte zu europaweiten Verbesserungen in der Tunnelsicherheit und gilt als Mahnmal für präventive Maßnahmen.

  • Erdbeben in der Türkei
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    Das verheerende Erdbeben von İzmit erschütterte die Türkei 1999 und gilt als eine der schwersten Naturkatastrophen des Landes. Mit einer Magnitude von 7,6 zerstörte das Beben weite Teile der Region um İzmit und Gölcük, forderte mehr als 17.000 Todesopfer und ließ Hunderttausende obdachlos zurück. Die Katastrophe offenbarte massive Baumängel, die die Zerstörung und das Leid verstärkten. Das Ereignis führte zu verstärkten Bemühungen, die Bauvorschriften zu verschärfen, und sensibilisierte die Türkei für die Notwendigkeit eines verbesserten Katastrophenschutzes.

  • Y2K-Datumsumstellung

    Im Jahr 2000 fand die Y2K-Datumsumstellung statt, bei der Computer weltweit auf das Jahr 2000 umgestellt wurden. Viele Unternehmen und Regierungen führten Tests durch, um mögliche Probleme zu vermeiden. Obwohl einige kleinere Probleme auftraten, verlief die Umstellung insgesamt reibungslos. Die Y2K-Datumsumstellung war ein wichtiger Meilenstein in der Computertechnologie, zeigte die Bedeutung der Vorbereitung auf potenzielle Probleme und verdeutlichte, wie wichtig es ist, angemessene Maßnahmen zu ergreifen, um Systemausfälle zu vermeiden.

  • Paris: Absturz der Concorde
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    Am 25. Juli 2000 stürzte eine Concorde der Air France kurz nach dem Start vom Flughafen Charles de Gaulle in Paris ab. Ein Stück Metall auf der Startbahn führte zum Platzen eines Reifens, wodurch Trümmerteile den Kraftstofftank durchschlugen und ein Feuer auslösten. Das Flugzeug konnte nicht mehr ausreichend Höhe gewinnen und stürzte in ein nahegelegenes Hotel. Alle 109 Menschen an Bord sowie vier Personen am Boden kamen ums Leben. Dieser tragische Vorfall markierte den Beginn des Endes für die Ära der Concorde-Flüge.

  • Zerstörung der Buddha-Statuen von Bamiyan durch die Taliban
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    Die Buddha-Statuen von Bamiyan waren zwei monumentale Skulpturen in Afghanistan, die als Meisterwerke buddhistischer Kunst galten. Sie wurden in Felswände gemeißelt und repräsentierten die kulturelle Blüte entlang der Seidenstraße. Durch Sprengungen und schwere Geschütze zerstörten die Taliban die Statuen aus religiöser Intoleranz, was weltweit Entsetzen auslöste. Die Ruinen sind heute ein Symbol für den Verlust kulturellen Erbes und stehen als Mahnmal für den Schutz historischer Stätten. Rekonstruktionsbemühungen und UNESCO-Schutz bewahren ihre Erinnerung.

  • München: Beschluss für neues Jüdisches Zentrum

    Die Stadt München und die Israelitische Kultusgemeinde entscheiden sich für den Bau eines neuen Jüdischen Zentrums am St.-Jakobs-Platz. Das Projekt umfasst eine Synagoge, ein Gemeindezentrum und ein von der Stadt getragenes Jüdisches Museum.

  • Der Petueltunnel wird für den Verkehr freigegeben
  • Gründung von YouTube
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    YouTube wurde von drei ehemaligen PayPal-Mitarbeitern gegründet und revolutionierte die digitale Medienwelt. Die Plattform ermöglichte es erstmals, Videos unkompliziert hochzuladen und weltweit zu teilen. Dadurch konnten auch Einzelpersonen große Reichweiten erzielen und eigene Inhalte veröffentlichen. YouTube veränderte den Umgang mit Medien grundlegend und wurde zu einem wichtigen Ort für Unterhaltung, Bildung und Information. Die spätere Übernahme durch Google stärkte die Plattform zusätzlich. Heute ist YouTube ein zentrales Medium für nutzergenerierte Inhalte und weltweiten Austausch.

  • Wiedereröffnung der Schrannenhalle in der Nähe des Viktualienmarkts
  • München: Uni und TU werden mit dem Excellence-Rang ausgezeichnet

    Im Jahr 2007 wurden mehrere Universitäten und Technische Universitäten in Deutschland im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder mit dem Exzellenz-Status ausgezeichnet. Diese Auszeichnung diente der Förderung von Spitzenforschung und Wissenschaft. Sie zielte darauf ab, den wissenschaftlichen Standort Deutschland zu stärken und die internationale Wettbewerbsfähigkeit deutscher Hochschulen zu erhöhen.

  • Eröffnung des Richard-Strauss-Tunnel

    Der Richard-Strauss-Tunnel in München, Teil des Mittleren Rings, wurde am 18. Juli 2009 eröffnet und zwei Tage später für den Verkehr freigegeben. Mit einer Länge von 1.500 Metern, zwei Röhren und sieben Zu- und Abfahrten verbesserte er signifikant die Verkehrssituation in diesem Bereich Münchens. Die Baukosten beliefen sich auf ca. 325 Millionen Euro. Die Eröffnung markierte den Abschluss eines Projekts, das bereits in den 1980er Jahren initiiert, aber wegen politischer Widerstände mehrfach verzögert wurde.

  • Entscheidung zur Ausrichtung der Olympischen Winterspiele 2018
  • München: München wird zur Smart City Leuchtturmstadt

    Smarte und integrative Lösungen sollen die Lebensqualität der Bürgerinnen erhöhen. Mit der Realisierung des neuen Stadtquartiers Freiham Nord ergibt sich die Chance, ein LED- Gesamtkonzept für die Beleuchtung aller öffentlichen Straßen
    und Wege im Quartier, von der Anliegerstraße bis zum Stadtteilzentrum, umzusetzen. Es sollen differenzierte und
    attraktive Lichträume entstehen. Lichtfarben helfen bei der Orientierung, Kreuzungspunkte werden unterschiedlich akzentuiert. Durch die LED-Technik wird CO2 eingespart und die sogenannte Lichtverschmutzung minimiert.

  • Paris: Attentat auf die Redaktion von „Charlie Hebdo“
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    Das Attentat auf die Redaktion von „Charlie Hebdo“ war ein gezielter Terrorangriff auf die Meinungs- und Pressefreiheit. Zwei schwer bewaffnete Männer drangen in die Büroräume der französischen Satirezeitung ein und eröffneten das Feuer, wobei mehrere Redaktionsmitglieder, darunter bekannte Karikaturisten, getötet wurden. Der Angriff wurde von islamistischen Extremisten ausgeführt und als Vergeltung für veröffentlichte Karikaturen des Propheten Mohammed gerechtfertigt. Die Tat löste weltweit Bestürzung aus und führte zu Solidaritätskundgebungen, bei denen die Freiheit der Meinungsäußerung verteidigt wurde.

  • München: Bei Neubaumaßnahmen der Straßenbeleuchtung wird die LED-Technik eingesetzt

    Das Baureferat wird vom Bauausschuss beauftragt, die Erfahrungen aus dem Pilotbetrieb Freiham Nord auf das gesamte Stadtgebiet zu übertragen und im Bereich der Straßenbeleuchtung bei allen Neubaumaßnahmen LED- Technik einzusetzen.

  • Sturm auf das Kapitol
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    Ein beispielloser Angriff auf das Kapitol der Vereinigten Staaten ereignete sich, als Anhänger von Donald Trump das Gebäude stürmten, um die formelle Bestätigung der Präsidentschaftswahl zu verhindern. Ausgelöst durch Trumps unbelegte Behauptungen über Wahlbetrug, durchbrachen sie Barrikaden, verwüsteten Büros und bedrohten Abgeordnete. Der Angriff führte zu Chaos, Verletzten und Todesfällen. Weltweit verurteilten Politiker den Vorfall als Angriff auf die Demokratie. Der Vorfall hatte tiefgreifende politische Konsequenzen und entfachte eine Debatte über Radikalisierung und Desinformation.

  • München: Auszeichnung für das Lichtkonzept des Arnulfsteg

    Das Lichtkonzept für den Arnulfsteg gewinnt bei der Verleihung des Deutschen Lichtdesign-Preises in der Kategorie „Außenbeleuchtung / Öffentliche Bereiche'.' Es wurde von der Firma Day & Light Lichtplanung aus München im Auftrag des Baureferats entworfen. Die gleichmäßige Beleuchtung der Brücke, der beiden Treppen- und Rampenanlagen sowie der beiden Bahnsteigtreppen zum S-Bahnhalt Donnersberger-brücke sorgt für sichere Verkehrswege und betont die elegante Konstruktion des Stegs bei Nacht. Der Deutsche Lichtdesign-Preis hebt jährlich die Bedeutung des Lichtdesigns in der Architektur hervor.

  • München: Die Aktion „Bei Anruf Licht!" feiert 20-jähriges Jubiläum.

    Seit Start der Aktion wurden bereits über 121.000 Störungen von über 14.500 engagierten Personen gemeldet.

  • München: Gutachten zum Erzbistum München deckt Vertuschung auf

    Ein Gutachten der Anwaltskanzlei Westpfahl Spilker Wastl untersuchte Fälle sexuellen Missbrauchs im Erzbistum München und Freising und deckte schwerwiegende Vertuschungen auf. Der Bericht belegt, dass hohe Kirchenvertreter, darunter Kardinal Joseph Ratzinger (später Papst Benedikt XVI.), Missbrauchsfälle nicht konsequent verfolgten. Es wurden systematische Versäumnisse im Opferschutz und das Verschweigen von Taten durch die Kirchenleitung festgestellt. Die Veröffentlichung löste breite öffentliche Empörung aus und verstärkte Forderungen nach einer konsequenten Aufarbeitung und Entschädigung der Betroffenen.


Deutschland
Leopold I.
1658-1705)
Kirchenstaat
Innozenz XI. (Sl.) (1676-1689)