Veranstaltungen - Geschichte - Kunst & Denkmal
Die École normale supérieure wurde gegründet, um Lehrer für die neu geschaffenen öffentlichen Schulen in Frankreich auszubilden. Diese Institution spielte eine zentrale Rolle in der Förderung von Wissenschaft und Bildung und trug wesentlich zur Verbreitung aufklärerischer Ideen und zur Reform des französischen Bildungssystems bei. Sie gilt bis heute als eine der führenden akademischen Einrichtungen Frankreichs.
Die seit 1842 bestehende private Elementar- und Religionsschule von Abraham Wolfsheimer wird offiziell zur Gemeindeschule der jüdischen Gemeinde. Damit erhält sie eine institutionelle Anerkennung und wird fester Bestandteil des jüdischen Bildungswesens in München.
Die Münchner Volkshochschule (MVHS) wurde von einer Gruppe engagierter Pädagogen, Wissenschaftler und Intellektueller ins Leben gerufen, darunter der Reformpädagoge Leo Weismantel. Ihr Ziel war es, Bildung für alle zugänglich zu machen. Anfangs bot sie Kurse in Sprachen, Kunst, Wissenschaft und Politik an. Die MVHS entwickelte sich schnell zur zentralen Einrichtung der Erwachsenenbildung in München. Heute zählt sie zu den größten Volkshochschulen Deutschlands und fördert lebenslanges Lernen für die gesamte Bevölkerung.
In der Herzog-Rudolf-Straße wird eine Jüdische Volksschule eröffnet, die jüdischen Kindern eine schulische Bildung in einem geschützten Umfeld ermöglicht.
Da der Schulbesuch für jüdische Kinder an öffentlichen Volksschulen immer schwieriger wird, übernimmt die Kultusgemeinde die Schule in der Herzog-Rudolf-Straße. Die Schülerzahlen steigen rapide.