Geschichte der Münchner Friedhöfe im 18. Jhd.

  • 1706
    Die Opfer der Sendlinger Mordweihnacht werden in Massengräbern beerdigt

    Auf dem Friedhof wurden 1705/06 in mehreren Massengräbern 682 Leichen von Opfern der Sendlinger Mordweihnacht begraben

  • 1760
    Gesetzliche Verordnung der Leichenschau
  • 1774
    Friedhof des Elisabethinnenkloster (vor dem Sendlinger Tor - Krankenhaus)
  • Ein Großteil der Bestattungen auf den Südlichen Friedhof verlagert

    Mit zunehmender Überfüllung der Friedhöfe der Kreuzkirche, der Salvatorkirche und des Franziskanerklosters wird ein Großteil der Bestattungen auf den Südlichen Friedhof verlagert.

  • 1776
    Einebnung des Friedhofes der Franziskaner am heutigen Max-Joseph-Platz
  • 1780
    Auf Veranlassung des Hofkriegsrats wird in unmittelbarer Nachbarschaft zum Südlichen Friedhof ein Militärfriedhof angelegt
  • 1782
    Neben dem Südlichen Friedhof wird ein protestantischer Friedhof angelegt
  • 1789
    Der Kurfürst verbietet Bestattungen innerhalb der Stadtmauern

    Karl Theodor II. erlässt zwei kurfürstliche Reskripte, die Bestattungen innerhalb  (intra muros) der Stadtmauern fortan untersagen.

  • Der Südliche Friedhof wird als Zentralfriedhof der Stadt eingeweiht

    Notwendige Baumaßnahmen ermöglichen die Freigabe des Friedhofs jedoch erst am 26. Juni 1789. Bestehende Grüften und Friedhöfe innerhalb der Stadtmauern werden aufgehoben und die sterblichen Überreste in Massengräbern auf dem neuen Zentralfriedhof beigesetzt.

  • 1790
    Erstmaliger Einsatz von Kutschen für den Transport der Leichen zum Friedhof