Stadtportal zur Münchner Stadtgeschichte
Die Stadt München beginnt mit der „Flutlichtbeleuchtung'' Besonders markante Gebäude werden in Sommer- und Herbstmonaten sowie an Feiertagen und zu besonderen Anlässen angestrahlt.
Der Talmudprozess in München richtete sich gegen Hermann Esser, der den Talmud antisemitisch verfälscht darstellte. Die Israelitische Kultusgemeinde klagte wegen Beleidigung. Vor Gericht erklärten Experten den tatsächlichen Inhalt des Talmud und widerlegten Essers Behauptungen. Das Gericht verurteilte Esser zu einer Geldstrafe und bestätigte, dass seine Aussagen hetzerisch und unwahr waren. Der Prozess gilt als seltenes Beispiel juristischer Gegenwehr gegen antisemitische Propaganda in der Weimarer Republik.
Der Eisenbahnunfall an der Donnersbergerbrücke war ein Auffahrunfall am 15. Juli 1928 im Bereich der Ausfahrt aus dem Hauptbahnhof München mit anschließendem Brand der verunglückten Züge, bei dem zehn Menschen ums Leben kamen.
Die GEWOFAG wurde als gemeinnütziges Wohnungsunternehmen von der Stadt München gegründet, um der Wohnungsnot entgegenzuwirken und sozialverträglichen Wohnraum zu schaffen. Sie sollte städtisches Bauland nutzen und bezahlbare Wohnungen errichten. Dabei stand nicht Profit, sondern das Gemeinwohl im Vordergrund. Die GEWOFAG wurde zu einem zentralen Instrument der Münchner Wohnungspolitik.



