Münchner Zeitfenster

       1848       

 
 

Kirchenstaat
Pius IX. (Sl.) (1846-1878)
Bayern
Ludwig I. König von Bayern (1825-1848)
Maximilian II. König von Bayern (1848-1864)

Geschichte

1848   Die Sitzungen des Magistrats wurden öffentlich

Die Sitzungen des Magistrats in München wurden öffentlich. Diese Veränderung förderte Transparenz und Bürgerbeteiligung, indem sie den Einwohnern erstmals Einblicke in die Entscheidungsprozesse und Debatten der städtischen Verwaltung ermöglichte.

9.2.1848   Protest der Bürgerschaft gegen die Schließung der Universitäten

Tausende von Bürgern ziehen zu Residenz, die auch finanzielle Einbußen durch die Schließung befürcheten. König Ludwig I. sagt Öffnung der Uni zu.

10.2.1848   Sturm auf das Haus der Lola Montez

Am 10. Februar 1848 stürmten Bürger in München das Haus von Lola Montez, der umstrittenen Geliebten König Ludwigs I. von Bayern. Ihr Einfluss auf den König und ihre politischen Einmischungen führten zu Unruhen.

3.3.1848   Münchner Bürger fordern Reformationen

10.000 Bürger (30% der Einwohner) unterzeichnen im Rathaussaal ein an den König gerichtetes Schreiben, indem Reformem gefordert werden.

4.3.1848   Prinz Carl beruhigt die Volksmassen
Prinz Carl beruhigt die Volksmassen

Nach dem Sturm auf das Zeughaus maschierten die aufgebrachten Bürger uber den Stachus zur Residenz. Prinz Carl gelang es jedoch die Volksmenge auf dem Promenadeplatz zu stoppen und zu beruhigen.

20.3.1848   Abdankung von Ludwigs I. wegen der Affäre mit Lola Montez

Die Affäre Ludwigs I. mit Lola Montez führte im März 1848 im Rahmen der allgemeinen Unruhen in Deutschland zur Abdankung des Königs. Sein Sohn Maximilian tritt die Nachfolge an.

20.3.1848   Regierungsantritt von König Maximilian II.

Nach seiner Thronrede betont König Maximilian „Ich bin stolz, mich einen konstitutionellen König zu nennen.“

18.10.1848   Bierpreiskrawall im Pschorr Bräuhaus

Der Bierpreiskrawall im Pschorr Bräuhaus in München war ein Ausdruck sozialer Unzufriedenheit, ausgelöst durch eine Erhöhung des Bierpreises. Dieses Ereignis spiegelt die Spannungen zwischen der arbeitenden Bevölkerung und den Obrigkeiten wider, wobei Bier als Grundnahrungsmittel galt. Die Proteste verdeutlichen die Bereitschaft der Menschen, gegen Maßnahmen vorzugehen, die ihre ohnehin schon schwierigen Lebensbedingungen weiter verschärften.

31.10.1848   Abschluß eines Vertrages zur Beleuchtung der Straßen mit Gas

Der Magistrat der "Königlichen Haupt und Residenzstadt" schließt mit dem Genfer Bankier Christian Friedrich Kohler einen Vertrag zur Beleuchtung öffenllicher Straßen und Plätze mit Gas aus Steinkohle. Die Laufzeit beträgt 25 Jahre.

Geschichte
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München

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Kunstgeschichte
Widnmann Max von — Orlando di Lasso-Statue
München