Veranstaltungen - Geschichte - Kunst & Denkmal
Fürst von Schwarzenberg kündigte in München den Durchmarsch von 50.000 Österreichern an. Diese Truppenbewegung war Teil der militärischen Vorbereitungen im Rahmen des Dritten Koalitionskrieges gegen Napoleon Bonaparte.
Das „Regulativ über die hiesige Judenschaft“ legt fest, dass nur Juden mit einer Matrikelnummer ein Aufenthaltsrecht erhalten. Erstmals werden Aufenthalts-, Niederlassungs- und Handelsrechte in einer allgemeinverbindlichen Form geregelt. Gleichzeitig wird die jüdische Gemeinde dazu aufgefordert, eine eigene Schule zu gründen, um den Bildungsbedarf innerhalb der Gemeinde selbst zu decken.
Der Leibzoll für Juden in Bayern wird aufgehoben.
Kaiser Franz II. kam in München an und stieg im Weinhaus Stürzer, dem Gasthaus „Zum goldenen Hirschen“, ab. Sein Einzug erfolgte ohne eine Parade der örtlichen Garnison, jedoch unter dem Läuten aller Kirchenglocken.
Napoleon zog in München ein und wurde von jubelnden Menschenmengen empfangen. Die Straßen waren festlich geschmückt. Dieser Einzug erfolgte während des Dritten Koalitionskrieges nach dem Sieg bei Ulm. Napoleons Einmarsch markierte den Beginn einer neuen Ära, in der Bayern ein enger Verbündeter Frankreichs wurde.