Paul I. (Russland), Zar Russland
Haus: Romanow Linie: Holstein-Gottorp
* 20.09.1754 (Sankt Peterburg) – † 11.03.1801 (Sankt Petersburg) · Sankt Petersburg (Peter-und-Paul-Kathedrale )
Herrscher 1796–1801
Eltern
Keine Eltern erfasst
Kinder
Keine Kinder erfasst
Paul I. von Russland nimmt im Geflecht des europäischen Hochadels eine tragische, aber für den bayerischen Stammbaum höchst bedeutsame Stellung ein. Als Sohn Katharinas der Großen wuchs er in einer Umgebung auf, die von tiefem Misstrauen und der langen Wartezeit auf den Thron geprägt war. Seine Regierungszeit war schließlich ein Versuch, das Erbe seiner Mutter radikal umzugestalten, was ihn in einen tödlichen Konflikt mit dem russischen Adel führte.
Für die Webseite der Münchner Stadtgeschichte ist Paul I. vor allem durch seine beiden Ehen mit deutschen Prinzessinnen relevant, die die Brücke zwischen St. Petersburg und dem Heiligen Römischen Reich schlugen. Seine erste Gemahlin war Wilhelmine von Hessen-Darmstadt, eine Schwester jener Maria Franziska, die als Stammmutter der bayerischen Könige gilt. Nach ihrem frühen Tod vermählte er sich mit Sophie Dorothee von Württemberg. Diese dynastischen Verbindungen machten Paul zum Schwager bzw. nahen Verwandten der zentralen Akteure des Hauses Wittelsbach in der Ära des aufstrebenden Königreichs Bayern.
Paul I. war ein Herrscher, der zwischen ritterlichen Idealen – sichtbar in seiner Rolle als Großmeister des Malteserordens – und einem unberechenbaren, fast autokratischen Regierungsstil schwankte. In München verfolgte man sein Schicksal mit großer Aufmerksamkeit, da die russische Unterstützung im Kampf gegen das revolutionäre Frankreich für Bayern überlebenswichtig war. Sein gewaltsamer Tod durch ein Attentat markierte das Ende einer Ära, in der die persönlichen Beziehungen zwischen den Zaren und den deutschen Fürstenhäusern die Landkarte Europas direkt beeinflussten. In der bayerischen Genealogie bleibt er als das Bindeglied in den Osten in Erinnerung, dessen familiäre Bande bis tief in die Münchner Residenz reichten.
Nächster Schritt: Da Paul I. eng mit dem Haus Hessen-Darmstadt verbunden war, soll ich als Nächstes das Profil seiner ersten Frau Natalja Alexejewna (Wilhelmine) oder das seines Sohnes, Zar Alexander I., der ein enger Verbündeter von König Max I. Joseph war, für Ihren Stammbaum aufbereiten?
Für die Webseite der Münchner Stadtgeschichte ist Paul I. vor allem durch seine beiden Ehen mit deutschen Prinzessinnen relevant, die die Brücke zwischen St. Petersburg und dem Heiligen Römischen Reich schlugen. Seine erste Gemahlin war Wilhelmine von Hessen-Darmstadt, eine Schwester jener Maria Franziska, die als Stammmutter der bayerischen Könige gilt. Nach ihrem frühen Tod vermählte er sich mit Sophie Dorothee von Württemberg. Diese dynastischen Verbindungen machten Paul zum Schwager bzw. nahen Verwandten der zentralen Akteure des Hauses Wittelsbach in der Ära des aufstrebenden Königreichs Bayern.
Paul I. war ein Herrscher, der zwischen ritterlichen Idealen – sichtbar in seiner Rolle als Großmeister des Malteserordens – und einem unberechenbaren, fast autokratischen Regierungsstil schwankte. In München verfolgte man sein Schicksal mit großer Aufmerksamkeit, da die russische Unterstützung im Kampf gegen das revolutionäre Frankreich für Bayern überlebenswichtig war. Sein gewaltsamer Tod durch ein Attentat markierte das Ende einer Ära, in der die persönlichen Beziehungen zwischen den Zaren und den deutschen Fürstenhäusern die Landkarte Europas direkt beeinflussten. In der bayerischen Genealogie bleibt er als das Bindeglied in den Osten in Erinnerung, dessen familiäre Bande bis tief in die Münchner Residenz reichten.
Nächster Schritt: Da Paul I. eng mit dem Haus Hessen-Darmstadt verbunden war, soll ich als Nächstes das Profil seiner ersten Frau Natalja Alexejewna (Wilhelmine) oder das seines Sohnes, Zar Alexander I., der ein enger Verbündeter von König Max I. Joseph war, für Ihren Stammbaum aufbereiten?