Wolfgang
Haus: Wittelsbach Linie: Pfalz-Zweibrücken
* 26.09.1526 (Zweibrücken) – † 11.06.1569 (Nexon) · Schlosskirche
Herrscher 1532–1569
1532 Pfalzgraf und Herzog von Pfalz-Zweibrücken
1557 auch Herzog von Pfalz-Neuburg
1557 auch Herzog von Pfalz-Neuburg
Eltern
Kinder
Kinder mit Anna von Hessen
Pfalzgraf Wolfgang von Zweibrücken, oft als „Wolfgang der Verleumdete“ oder schlicht als der große Reformator seines Hauses bezeichnet, ist eine der einflussreichsten Persönlichkeiten im wittelsbachischen Stammbaum auf „stadtgeschichte-muenchen.de“. Als Sohn von Ludwig II. übernahm er die Herrschaft in einer Ära, in der die Weichen für die religiöse Zukunft Deutschlands gestellt wurden. Sein Mut und seine Entschlossenheit machten ihn zu einem der profiliertesten protestantischen Fürsten des 16. Jahrhunderts.
Innerhalb der dynastischen Aufzeichnungen wird Wolfgang als ein Regent gewürdigt, der das Fürstentum Pfalz-Zweibrücken zu einer geistigen und politischen Hochburg ausbaute. Unter seiner Führung wurde die Reformation konsequent durchgeführt, wobei er durch die Gründung der Landesschule in Hornbach auch die Bildung nachhaltig förderte. Sein politisches Engagement führte ihn weit über die Grenzen seines Territoriums hinaus; er starb schließlich während eines Feldzugs in Frankreich, als er den verfolgten Hugenotten zu Hilfe eilte – ein Zeugnis seiner tiefen religiösen Überzeugung.
Für den Stammbaum ist Wolfgang von unschätzbarem Wert, da er durch seine zahlreichen Söhne die Grundlage für fast alle späteren Linien der Pfälzer Wittelsbacher schuf. Aus seinen Nachkommen gingen unter anderem die Linien Pfalz-Neuburg, Pfalz-Sulzbach und Pfalz-Birkenfeld hervor. Damit ist er der direkte Vorfahre der späteren bayerischen Könige. Sein Erbe verbindet die religiöse Erneuerung des 16. Jahrhunderts mit der dynastischen Prachtentfaltung, die München im 19. Jahrhundert prägen sollte.
Innerhalb der dynastischen Aufzeichnungen wird Wolfgang als ein Regent gewürdigt, der das Fürstentum Pfalz-Zweibrücken zu einer geistigen und politischen Hochburg ausbaute. Unter seiner Führung wurde die Reformation konsequent durchgeführt, wobei er durch die Gründung der Landesschule in Hornbach auch die Bildung nachhaltig förderte. Sein politisches Engagement führte ihn weit über die Grenzen seines Territoriums hinaus; er starb schließlich während eines Feldzugs in Frankreich, als er den verfolgten Hugenotten zu Hilfe eilte – ein Zeugnis seiner tiefen religiösen Überzeugung.
Für den Stammbaum ist Wolfgang von unschätzbarem Wert, da er durch seine zahlreichen Söhne die Grundlage für fast alle späteren Linien der Pfälzer Wittelsbacher schuf. Aus seinen Nachkommen gingen unter anderem die Linien Pfalz-Neuburg, Pfalz-Sulzbach und Pfalz-Birkenfeld hervor. Damit ist er der direkte Vorfahre der späteren bayerischen Könige. Sein Erbe verbindet die religiöse Erneuerung des 16. Jahrhunderts mit der dynastischen Prachtentfaltung, die München im 19. Jahrhundert prägen sollte.