Kinder
Keine Kinder erfasst
Maximilian Philipp Hieronymus von Bayern war ein bayerischer Prinz, dessen Leben und Herrschaft eng mit der Sicherung des wittelsbachischen Einflusses in der Oberpfalz und dem Herzogtum Leuchtenberg verknüpft waren. Als zweitgeborener Sohn von Kurfürst Maximilian I. und seiner zweiten Gemahlin Maria Anna von Österreich wuchs er in der strengen, religiösen Atmosphäre des Münchner Hofes während des Dreißigjährigen Krieges auf.
Nach dem Tod seines Vaters im Jahr 1651 erhielt er als Apanage die Landgrafschaft Leuchtenberg, die sein Vater zuvor für die bayerischen Wittelsbacher erworben hatte. Maximilian Philipp regierte dieses Territorium von 1651 bis zu seinem Tod im Jahr 1705. Obwohl er nominell Herzog von Bayern-Leuchtenberg war, blieb er politisch meist im Schatten seines älteren Bruders, Kurfürst Ferdinand Maria, dem er jedoch als loyaler Berater zur Seite stand.
In seiner Residenz in Türkheim, wo er das dortige Schloss ausbauen ließ, führte er einen kleinen, aber feinen Hofstaat. Er war bekannt für sein Interesse an der Architektur und der Gartenkunst. Unter seiner Herrschaft erlebte die Region eine Phase der Ruhe und des wirtschaftlichen Wiederaufbaus nach den Zerstörungen des großen Krieges. Er galt als gütiger Landesherr, der sich besonders um die religiöse Erziehung seiner Untertanen und die Förderung lokaler Wallfahrtsorte kümmerte.
Seine Ehe mit Mauritia Eleonore von Portugal im Jahr 1668 blieb kinderlos. Dieser Umstand war für die Dynastie von Bedeutung, da nach seinem Tod im Jahr 1705 das Herzogtum Leuchtenberg gemäß den wittelsbachischen Hausverträgen wieder an die kurfürstliche Hauptlinie in München zurückfiel. Damit endete die kurze Episode von Bayern-Leuchtenberg als eigenständigem Teilfürstentum unter einem wittelsbachischen Prinzen.
Maximilian Philipp Hieronymus verstarb 1705 in Türkheim. Er wurde in der Münchner Frauenkirche beigesetzt, wobei sein Herz – wie bei vielen Mitgliedern seiner Familie üblich – in der Gnadenkapelle von Altötting seine letzte Ruhestätte fand. In der Geschichte Bayerns bleibt er als ein Prinz in Erinnerung, der durch seine Verwaltung der Leuchtenberger Lande zur Stabilität des wittelsbachischen Gesamtstaates beitrug.
Nach dem Tod seines Vaters im Jahr 1651 erhielt er als Apanage die Landgrafschaft Leuchtenberg, die sein Vater zuvor für die bayerischen Wittelsbacher erworben hatte. Maximilian Philipp regierte dieses Territorium von 1651 bis zu seinem Tod im Jahr 1705. Obwohl er nominell Herzog von Bayern-Leuchtenberg war, blieb er politisch meist im Schatten seines älteren Bruders, Kurfürst Ferdinand Maria, dem er jedoch als loyaler Berater zur Seite stand.
In seiner Residenz in Türkheim, wo er das dortige Schloss ausbauen ließ, führte er einen kleinen, aber feinen Hofstaat. Er war bekannt für sein Interesse an der Architektur und der Gartenkunst. Unter seiner Herrschaft erlebte die Region eine Phase der Ruhe und des wirtschaftlichen Wiederaufbaus nach den Zerstörungen des großen Krieges. Er galt als gütiger Landesherr, der sich besonders um die religiöse Erziehung seiner Untertanen und die Förderung lokaler Wallfahrtsorte kümmerte.
Seine Ehe mit Mauritia Eleonore von Portugal im Jahr 1668 blieb kinderlos. Dieser Umstand war für die Dynastie von Bedeutung, da nach seinem Tod im Jahr 1705 das Herzogtum Leuchtenberg gemäß den wittelsbachischen Hausverträgen wieder an die kurfürstliche Hauptlinie in München zurückfiel. Damit endete die kurze Episode von Bayern-Leuchtenberg als eigenständigem Teilfürstentum unter einem wittelsbachischen Prinzen.
Maximilian Philipp Hieronymus verstarb 1705 in Türkheim. Er wurde in der Münchner Frauenkirche beigesetzt, wobei sein Herz – wie bei vielen Mitgliedern seiner Familie üblich – in der Gnadenkapelle von Altötting seine letzte Ruhestätte fand. In der Geschichte Bayerns bleibt er als ein Prinz in Erinnerung, der durch seine Verwaltung der Leuchtenberger Lande zur Stabilität des wittelsbachischen Gesamtstaates beitrug.