Kinder
Keine Kinder erfasst
Friedrich Wilhelm von der Pfalz war ein Prinz aus dem Hause Wittelsbach, dessen kurzes Leben die religiösen und politischen Ambitionen seiner Familie im 17. Jahrhundert widerspiegelt. Als Sohn des Kurfürsten Philipp Wilhelm von der Pfalz und dessen zweiter Gemahlin Elisabeth Amalie von Hessen-Darmstadt gehörte er zur kinderreichen Linie Pfalz-Neuburg, die in dieser Ära eine beispiellose Machtentfaltung erlebte.
Für Friedrich Wilhelm war, wie für viele nachgeborene Söhne des Hauses Wittelsbach, eine bedeutende Karriere innerhalb der Reichskirche vorgesehen. Er schlug den geistlichen Weg ein und wurde bereits in jungen Jahren Domherr in mehreren prestigeträchtigen Bistümern, darunter Mainz, Köln und Münster. Diese Ämterhäufung diente dazu, den Einfluss der Pfalz-Neuburger im Nordwesten des Heiligen Römischen Reiches abzusichern und Pfründen für die Versorgung der Prinzen zu sichern.
Trotz seiner klerikalen Laufbahn war Friedrich Wilhelm auch militärisch interessiert. In einer Zeit, in der die Grenzen zwischen geistlichem Amt und weltlichem Wehrdienst für den Hochadel oft fließend waren, nahm er als Freiwilliger am Kampf gegen das Osmanische Reich teil. Sein Lebensweg endete jedoch tragisch früh: Er verstarb im Alter von nur 24 Jahren während der Belagerung von Mainz im Jahr 1689, einem zentralen Ereignis im Pfälzischen Erbfolgekrieg.
Für den Stammbaum der Stadtgeschichte Münchens und die Wittelsbacher Historie ist er ein wichtiges Glied in der Geschwisterfolge der sogenannten „Pfalz-Neuburger Weltfamilie“. Er war ein Bruder des Kurfürsten Johann Wilhelm (Jan Wellem) und der Kaiserin Eleonore Magdalene. Sein früher Tod verhinderte, dass er eine ähnlich dominante Rolle in der Reichskirche einnahm wie sein Bruder Franz Ludwig.
Friedrich Wilhelm wurde in der Hofkirche in Neuburg an der Donau beigesetzt, dem Stammsitz seiner Linie. Sein Schicksal erinnert an die hohen Opfer, die auch die Fürstenhäuser in den Kriegen des 17. Jahrhunderts zu bringen hatten, und an die enge Verflechtung von dynastischem Aufstieg und kirchlicher Karriere.
Für Friedrich Wilhelm war, wie für viele nachgeborene Söhne des Hauses Wittelsbach, eine bedeutende Karriere innerhalb der Reichskirche vorgesehen. Er schlug den geistlichen Weg ein und wurde bereits in jungen Jahren Domherr in mehreren prestigeträchtigen Bistümern, darunter Mainz, Köln und Münster. Diese Ämterhäufung diente dazu, den Einfluss der Pfalz-Neuburger im Nordwesten des Heiligen Römischen Reiches abzusichern und Pfründen für die Versorgung der Prinzen zu sichern.
Trotz seiner klerikalen Laufbahn war Friedrich Wilhelm auch militärisch interessiert. In einer Zeit, in der die Grenzen zwischen geistlichem Amt und weltlichem Wehrdienst für den Hochadel oft fließend waren, nahm er als Freiwilliger am Kampf gegen das Osmanische Reich teil. Sein Lebensweg endete jedoch tragisch früh: Er verstarb im Alter von nur 24 Jahren während der Belagerung von Mainz im Jahr 1689, einem zentralen Ereignis im Pfälzischen Erbfolgekrieg.
Für den Stammbaum der Stadtgeschichte Münchens und die Wittelsbacher Historie ist er ein wichtiges Glied in der Geschwisterfolge der sogenannten „Pfalz-Neuburger Weltfamilie“. Er war ein Bruder des Kurfürsten Johann Wilhelm (Jan Wellem) und der Kaiserin Eleonore Magdalene. Sein früher Tod verhinderte, dass er eine ähnlich dominante Rolle in der Reichskirche einnahm wie sein Bruder Franz Ludwig.
Friedrich Wilhelm wurde in der Hofkirche in Neuburg an der Donau beigesetzt, dem Stammsitz seiner Linie. Sein Schicksal erinnert an die hohen Opfer, die auch die Fürstenhäuser in den Kriegen des 17. Jahrhunderts zu bringen hatten, und an die enge Verflechtung von dynastischem Aufstieg und kirchlicher Karriere.