Christine Magdalena Pfalzgräfing

Christine Magdalena, Pfalzgräfing

Haus: Wittelsbach Linie: Pfalz-Zweibrücken-Kleeburg

* 27.05.1616 (Nyköping) – † 14.08.1662 (Schloss Karlsburg)

Christine Magdalena
Herrscher
durch Heirat Markgräfin von Baden-Durlach
Eltern

Kinder

Keine Kinder erfasst
Christine Magdalena von Pfalz-Zweibrücken-Kleeburg war eine zentrale Persönlichkeit in den dynastischen Verflechtungen zwischen dem Haus Wittelsbach und der schwedischen Krone. Als Tochter des Pfalzgrafen Johann Kasimir von Pfalz-Zweibrücken-Kleeburg und der Prinzessin Katharina von Schweden gehörte sie der Linie an, die später mit ihrem Bruder Karl X. Gustav den schwedischen Thron besteigen sollte.

Durch ihre Vermählung mit Markgraf Friedrich VI. von Baden-Durlach wurde sie zur Stammmutter der badischen Herrscherfamilie. Diese Verbindung festigte das politische Bündnis zwischen den protestantischen Häusern im Südwesten des Reiches und der aufstrebenden Großmacht Schweden. In einer Ära, die von den Nachwirkungen des Dreißigjährigen Krieges und territorialen Neuordnungen geprägt war, sicherte Christine Magdalena durch ihre Kinder den Fortbestand und den späteren Aufstieg der Linie Baden-Durlach.

Ihr Wirken am Hofe von Durlach war von der Wahrung dynastischer Interessen und der Pflege ihrer weitreichenden familiären Kontakte nach Stockholm geprägt. Nach dem Ableben ihres Gemahls übernahm sie die Verwaltung ihres Wittums und blieb eine einflussreiche Figur innerhalb des Hauses Baden. Ihr Lebensweg verdeutlicht die strategische Bedeutung hochadeliger Frauen als Bindeglieder zwischen europäischen Mächten, deren familiäre Netzwerke oft die Grundlage für politische Stabilität und territoriale Ansprüche bildeten.