Katharina Charlotte, Pfalzgräfin
Haus: Wittelsbach Linie: Pfalz-Zweibrücken
* 11.01.1615 (Zweibrücken) – † 21.06.1651 (Düsseldorf) Düsseldorf /St. Lambertus
Herrscher
durch Heirat Herzogin von Jülich-Berg und Pfalzgräfin von Neuburg
Eltern
Kinder
Kinder mit Wolfgang Wilhelm von Pfalz-Neuburg
Katharina Charlotte von Pfalz-Zweibrücken war eine zentrale Figur in der dynastischen Absicherung des Hauses Wittelsbach im 17. Jahrhundert. Als Tochter des Pfalzgrafen Ludwig II. von Pfalz-Zweibrücken-Veldenz war sie Teil der pfälzischen Linie, die durch komplexe Heiratsstrategien versuchte, Einfluss in den nordwestdeutschen Territorien zu gewinnen.
Ihre historische Bedeutung liegt primär in ihrer Vermählung mit Pfalzgraf Wolfgang Wilhelm von Neuburg. Diese Verbindung war von hoher politischer Relevanz, da sie die beiden wichtigsten Linien der Pfalzgrafen bei Rhein verknüpfte und die Position des Hauses Pfalz-Neuburg im Vorfeld der jülich-klevischen Erbfolgestreitigkeiten stärkte.
Trotz der religiösen Spannungen – ihr Ehemann trat später zum Katholizismus über, während sie selbst zeitlebens dem reformierten Bekenntnis treu blieb – sicherte sie die dynastische Kontinuität. Als Mutter des späteren Kurfürsten Philipp Wilhelm legte sie den biologischen Grundstein für die spätere Übernahme der kurpfälzischen Würde durch die Neuburger Linie. Ihr Wirken steht exemplarisch für die konfessionelle Standhaftigkeit hochadeliger Frauen in konfessionsgemischten Ehen und ihre Rolle als Vermittlerin zwischen unterschiedlichen Glaubenswelten innerhalb einer Dynastie.
Ihre historische Bedeutung liegt primär in ihrer Vermählung mit Pfalzgraf Wolfgang Wilhelm von Neuburg. Diese Verbindung war von hoher politischer Relevanz, da sie die beiden wichtigsten Linien der Pfalzgrafen bei Rhein verknüpfte und die Position des Hauses Pfalz-Neuburg im Vorfeld der jülich-klevischen Erbfolgestreitigkeiten stärkte.
Trotz der religiösen Spannungen – ihr Ehemann trat später zum Katholizismus über, während sie selbst zeitlebens dem reformierten Bekenntnis treu blieb – sicherte sie die dynastische Kontinuität. Als Mutter des späteren Kurfürsten Philipp Wilhelm legte sie den biologischen Grundstein für die spätere Übernahme der kurpfälzischen Würde durch die Neuburger Linie. Ihr Wirken steht exemplarisch für die konfessionelle Standhaftigkeit hochadeliger Frauen in konfessionsgemischten Ehen und ihre Rolle als Vermittlerin zwischen unterschiedlichen Glaubenswelten innerhalb einer Dynastie.
Lebensstationen & Ereignisse
| ✝ | 11.01.1615 – 21.03.1651 | Konversion | Calvinistin |