Eleonore Katharine, Pfalzgräfin
Haus: Wittelsbach Linie: Pfalz-Zweibrücken-Kleeburg
* 17.05.1626 (Stegeborg) – † 03.03.1692 (Osterholz) Eschwege /Fürstengruft
Kinder
Keine Kinder erfasst
Eleonore Katharine von Pfalz-Zweibrücken-Kleeburg war eine zentrale Figur in den dynastischen Verflechtungen zwischen dem Haus Wittelsbach und dem schwedischen Königtum. Als Tochter des Pfalzgrafen Johann Kasimir von Pfalz-Zweibrücken-Kleeburg und der Prinzessin Katharina von Schweden gehörte sie der Linie an, die mit ihrem Bruder, Karl X. Gustav, schließlich den schwedischen Thron bestieg.
Durch ihre Vermählung mit Landgraf Friedrich von Hessen-Eschwege wurde sie Teil des Hauses Hessen und wirkte an der Schnittstelle zwischen deutschen Territorialinteressen und schwedischer Großmachtpolitik. Ihr Leben war geprägt von den weitreichenden politischen Netzwerken ihrer Familie; so wuchs sie zeitweilig am schwedischen Hof unter der Obhut ihrer Tante, der Königinwitwe Maria Eleonora, auf. Diese Erziehung festigte ihre Bindung an die Krone und machte sie zu einer wichtigen Repräsentantin pfälzisch-schwedischer Interessen im Reich.
Nach dem frühen Tod ihres Gemahls in den Nordischen Kriegen übernahm Eleonore Katharine die Verwaltung ihres Wittums in Eschwege. In dieser Phase agierte sie als eigenständige Regentin und sicherte die Ansprüche ihrer Töchter. Ihr Wirken steht exemplarisch für die Rolle hochadeliger Frauen als Bindeglieder zwischen europäischen Dynastien, deren familiäre Herkunft oft die Grundlage für politische Stabilität und den Erhalt von Herrschaftsrechten über Konfessions- und Landesgrenzen hinweg bildete.
Durch ihre Vermählung mit Landgraf Friedrich von Hessen-Eschwege wurde sie Teil des Hauses Hessen und wirkte an der Schnittstelle zwischen deutschen Territorialinteressen und schwedischer Großmachtpolitik. Ihr Leben war geprägt von den weitreichenden politischen Netzwerken ihrer Familie; so wuchs sie zeitweilig am schwedischen Hof unter der Obhut ihrer Tante, der Königinwitwe Maria Eleonora, auf. Diese Erziehung festigte ihre Bindung an die Krone und machte sie zu einer wichtigen Repräsentantin pfälzisch-schwedischer Interessen im Reich.
Nach dem frühen Tod ihres Gemahls in den Nordischen Kriegen übernahm Eleonore Katharine die Verwaltung ihres Wittums in Eschwege. In dieser Phase agierte sie als eigenständige Regentin und sicherte die Ansprüche ihrer Töchter. Ihr Wirken steht exemplarisch für die Rolle hochadeliger Frauen als Bindeglieder zwischen europäischen Dynastien, deren familiäre Herkunft oft die Grundlage für politische Stabilität und den Erhalt von Herrschaftsrechten über Konfessions- und Landesgrenzen hinweg bildete.