Maria Amalie Auguste, Königin von Sachsen
Haus: Wittelsbach Linie: Pfalz-Zweibrücken-Birkenfeld-Bischweiler
* 10.05.1752 (Mannheim) – † 15.11.1828 (Dresden) · Katholischen Hofkirche
Herrscher
Pfalzgräfin von Zweibrücken-Birkenfeld-Bischweiler
Eltern
Kinder
Kinder mit Friedrich August I.
Amalie von Pfalz-Zweibrücken-Birkenfeld-Bischweiler war eine zentrale Figur des europäischen Hochadels an der Schwelle zum 19. Jahrhundert. Als Tochter von Friedrich Michael von Pfalz-Zweibrücken und Maria Franziska von Sulzbach gehörte sie der Linie an, die nach dem Aussterben der bayerischen Wittelsbacher die Kurwürde und später die Königskrone in München übernehmen sollte.
Ihre Lebensgeschichte ist untrennbar mit dem Aufstieg Sachsens verbunden. Im Jahr 1769 heiratete sie den sächsischen Kurfürsten Friedrich August III. (den Gerechten). Diese Verbindung war strategisch von großer Bedeutung, da sie die beiden mächtigen Häuser Wittelsbach und Wettin eng aneinanderband. Amalie wurde zur ersten Königin von Sachsen, als ihr Mann 1806 mit Unterstützung Napoleons den Königstitel annahm.
In Dresden war Amalie für ihre vornehme Zurückhaltung, ihre tiefe Frömmigkeit und ihr diplomatisches Gespür bekannt. In den stürmischen Zeiten der Napoleonischen Kriege und während der Neuordnung Europas auf dem Wiener Kongress war sie eine stabilisierende Kraft am sächsischen Hof. Obwohl Sachsen als enger Verbündeter Napoleons zeitweise vor dem politischen Untergang stand, half ihr Ansehen und ihre familiäre Vernetzung (unter anderem als Schwester des bayerischen Königs Max I. Joseph), das Überleben der sächsischen Monarchie zu sichern.
Für die Geschichte Münchens ist Amalie eine wichtige "Botschafterin" ihrer Heimat geblieben. Ihr Bruder, Max I. Joseph, schätzte ihren Rat sehr. Die Geschwister hielten zeitlebens engen Kontakt, was die bayerisch-sächsischen Beziehungen festigte. Amalie förderte zudem den kulturellen Austausch zwischen Dresden und München, zwei Städten, die damals zu den führenden Kunstmetropolen des deutschsprachigen Raums zählten.
Amalie verstarb 1828 in Dresden. Sie hinterließ eine einzige Tochter, Maria Augusta, die als "Prinzessin von Polen" bekannt wurde, da ihr Vater kurzzeitig auch das Herzogtum Warschau regierte. Amalie bleibt als die Frau in Erinnerung, die den wittelsbachischen Geist der Resilienz und Kultiviertheit in den sächsischen Thron einbrachte.
Ihre Lebensgeschichte ist untrennbar mit dem Aufstieg Sachsens verbunden. Im Jahr 1769 heiratete sie den sächsischen Kurfürsten Friedrich August III. (den Gerechten). Diese Verbindung war strategisch von großer Bedeutung, da sie die beiden mächtigen Häuser Wittelsbach und Wettin eng aneinanderband. Amalie wurde zur ersten Königin von Sachsen, als ihr Mann 1806 mit Unterstützung Napoleons den Königstitel annahm.
In Dresden war Amalie für ihre vornehme Zurückhaltung, ihre tiefe Frömmigkeit und ihr diplomatisches Gespür bekannt. In den stürmischen Zeiten der Napoleonischen Kriege und während der Neuordnung Europas auf dem Wiener Kongress war sie eine stabilisierende Kraft am sächsischen Hof. Obwohl Sachsen als enger Verbündeter Napoleons zeitweise vor dem politischen Untergang stand, half ihr Ansehen und ihre familiäre Vernetzung (unter anderem als Schwester des bayerischen Königs Max I. Joseph), das Überleben der sächsischen Monarchie zu sichern.
Für die Geschichte Münchens ist Amalie eine wichtige "Botschafterin" ihrer Heimat geblieben. Ihr Bruder, Max I. Joseph, schätzte ihren Rat sehr. Die Geschwister hielten zeitlebens engen Kontakt, was die bayerisch-sächsischen Beziehungen festigte. Amalie förderte zudem den kulturellen Austausch zwischen Dresden und München, zwei Städten, die damals zu den führenden Kunstmetropolen des deutschsprachigen Raums zählten.
Amalie verstarb 1828 in Dresden. Sie hinterließ eine einzige Tochter, Maria Augusta, die als "Prinzessin von Polen" bekannt wurde, da ihr Vater kurzzeitig auch das Herzogtum Warschau regierte. Amalie bleibt als die Frau in Erinnerung, die den wittelsbachischen Geist der Resilienz und Kultiviertheit in den sächsischen Thron einbrachte.