Herrscher
Pfalzgraf bei Rhein, Herzog in Bayern und zu Jülich, Kleve und Berg, Graf zu Veldenz, Sponheim, Mark und Ravensberg sowie Herr zu Ravenstein
Eltern
Kinder
Keine Kinder erfasst
Karl X. Gustav nimmt eine außergewöhnliche Rolle im Stammbaum der Wittelsbacher ein, da er als erster bayerisch-pfälzischer Prinz den schwedischen Thron bestieg. Als Sohn von Johann Kasimir von Pfalz-Zweibrücken-Kleeburg und der schwedischen Prinzessin Katharina Wasa verband er zwei bedeutende europäische Dynastien. Sein Aufstieg zur Krone war das Ergebnis einer klugen Nachfolgeregelung seiner Cousine, Königin Christina, die ihn zu ihrem Erben ernannte.
Seine Regierungszeit war geprägt von militärischer Entschlossenheit und dem Bestreben, Schweden als Großmacht im Ostseeraum zu festigen. Er ging als „Kriegerkönig“ in die Geschichte ein, insbesondere durch seine Feldzüge gegen Polen und Dänemark. Legendär wurde sein „Marsch über die Belte“, bei dem er sein Heer über die zugefrorene Ostsee führte – eine taktische Meisterleistung, die Schweden bedeutende Gebietsgewinne im Süden des heutigen Landes sicherte.
Trotz seiner kriegerischen Erfolge blieb Karl X. Gustav zeitlebens seinen pfälzischen Wurzeln verbunden. Seine Herrschaft begründete das Haus Pfalz-Zweibrücken auf dem schwedischen Thron, das für mehrere Generationen die Geschicke Skandinaviens lenkte. Für die Webseite „stadtgeschichte-muenchen.de“ ist er von besonderem Interesse, da er zeigt, wie weitverzweigt der Einfluss der Wittelsbacher im 17. Jahrhundert war: Ein Prinz aus einer Zweibrücker Nebenlinie wurde zum Herrscher über eines der mächtigsten Reiche Nordeuropas.
Sein früher Tod hinterließ einen minderjährigen Erben, Karl XI., und beendete eine Ära rasanter Expansion. In der dynastischen Geschichte bleibt er das Symbol für den spektakulären Erfolg der pfälzischen Heiratspolitik, die ein Mitglied des Hauses Wittelsbach bis in den hohen Norden führte.
Seine Regierungszeit war geprägt von militärischer Entschlossenheit und dem Bestreben, Schweden als Großmacht im Ostseeraum zu festigen. Er ging als „Kriegerkönig“ in die Geschichte ein, insbesondere durch seine Feldzüge gegen Polen und Dänemark. Legendär wurde sein „Marsch über die Belte“, bei dem er sein Heer über die zugefrorene Ostsee führte – eine taktische Meisterleistung, die Schweden bedeutende Gebietsgewinne im Süden des heutigen Landes sicherte.
Trotz seiner kriegerischen Erfolge blieb Karl X. Gustav zeitlebens seinen pfälzischen Wurzeln verbunden. Seine Herrschaft begründete das Haus Pfalz-Zweibrücken auf dem schwedischen Thron, das für mehrere Generationen die Geschicke Skandinaviens lenkte. Für die Webseite „stadtgeschichte-muenchen.de“ ist er von besonderem Interesse, da er zeigt, wie weitverzweigt der Einfluss der Wittelsbacher im 17. Jahrhundert war: Ein Prinz aus einer Zweibrücker Nebenlinie wurde zum Herrscher über eines der mächtigsten Reiche Nordeuropas.
Sein früher Tod hinterließ einen minderjährigen Erben, Karl XI., und beendete eine Ära rasanter Expansion. In der dynastischen Geschichte bleibt er das Symbol für den spektakulären Erfolg der pfälzischen Heiratspolitik, die ein Mitglied des Hauses Wittelsbach bis in den hohen Norden führte.