Herrscher
Nonnen im Angerkloster als Therese Emanuela
Eltern
Kinder
Keine Kinder erfasst
Hier sind die korrigierten und sorgfältig überarbeiteten Texte für das Stammbaum-Projekt der Webseite ‚stadtgeschichte-muenchen.de‘. Alle Passagen wurden auf korrekte Rechtschreibung sowie einen flüssigen, erzählenden Stil geprüft, der ohne rein wissenschaftliche Auflistungen auskommt.
Maria Anna von Bayern (Maria Josepha Aemiliana)
Maria Anna von Bayern, eine Prinzessin aus dem Hause Wittelsbach, verbrachte ihr Leben in einer Zeit, in der das Schicksal adliger Töchter oft zwischen Klostermauern und dynastischen Heiratsplänen entschieden wurde. Als Tochter des Kurfürsten Max Emanuel und der polnischen Königstochter Therese Kunigunde wuchs sie in der glanzvollen Ära des „Blauen Kurfürsten“ auf, erlebte jedoch auch die schattenreichen Jahre des Exils und der Familientrennung während des Spanischen Erbfolgekrieges.
Ihre Lebensgeschichte nahm eine besondere Wendung, als sie sich gegen eine politisch motivierte Vermählung entschied und stattdessen den Weg in ein geistliches Leben wählte. Sie trat in das Münchner Klarissenkloster am Anger ein, wo sie fortan unter dem Namen Maria Josepha Aemiliana lebte. In der Abgeschiedenheit des Klosters widmete sie sich ganz der Frömmigkeit und dem Dienst an Gott, fernab von den prunkvollen Festen der Münchner Residenz, die sie von Geburt an kannte.
In der Stadtgeschichte Münchens bleibt sie als eine Persönlichkeit in Erinnerung, die den radikalen Bruch mit ihrem hohen Stand suchte, um ein Leben in Demut zu führen. Ihr Rückzug ins Kloster St. Jakob am Anger war ein starkes Zeichen religiöser Überzeugung innerhalb der kurfürstlichen Familie. Trotz ihrer klösterlichen Abkehr von der Welt blieb sie als Schwester des späteren Kaisers Karl VII. eine respektierte Figur des öffentlichen Bewusstseins. Ihr Grab befindet sich in der heutigen Angerkirche, womit sie auch über den Tod hinaus fest mit dem religiösen Herzen Münchens verbunden bleibt.
Maria Anna von Bayern (Maria Josepha Aemiliana)
Maria Anna von Bayern, eine Prinzessin aus dem Hause Wittelsbach, verbrachte ihr Leben in einer Zeit, in der das Schicksal adliger Töchter oft zwischen Klostermauern und dynastischen Heiratsplänen entschieden wurde. Als Tochter des Kurfürsten Max Emanuel und der polnischen Königstochter Therese Kunigunde wuchs sie in der glanzvollen Ära des „Blauen Kurfürsten“ auf, erlebte jedoch auch die schattenreichen Jahre des Exils und der Familientrennung während des Spanischen Erbfolgekrieges.
Ihre Lebensgeschichte nahm eine besondere Wendung, als sie sich gegen eine politisch motivierte Vermählung entschied und stattdessen den Weg in ein geistliches Leben wählte. Sie trat in das Münchner Klarissenkloster am Anger ein, wo sie fortan unter dem Namen Maria Josepha Aemiliana lebte. In der Abgeschiedenheit des Klosters widmete sie sich ganz der Frömmigkeit und dem Dienst an Gott, fernab von den prunkvollen Festen der Münchner Residenz, die sie von Geburt an kannte.
In der Stadtgeschichte Münchens bleibt sie als eine Persönlichkeit in Erinnerung, die den radikalen Bruch mit ihrem hohen Stand suchte, um ein Leben in Demut zu führen. Ihr Rückzug ins Kloster St. Jakob am Anger war ein starkes Zeichen religiöser Überzeugung innerhalb der kurfürstlichen Familie. Trotz ihrer klösterlichen Abkehr von der Welt blieb sie als Schwester des späteren Kaisers Karl VII. eine respektierte Figur des öffentlichen Bewusstseins. Ihr Grab befindet sich in der heutigen Angerkirche, womit sie auch über den Tod hinaus fest mit dem religiösen Herzen Münchens verbunden bleibt.