Elisabetta Visconti, Herzogin von Bayern
Haus: Visconti Linie: Bayern-München
* 1374 – † 02.02.1432 · Frauenkirche
Eltern
Keine Eltern erfasst
Kinder
Kinder mit Ernst
Elisabetta Visconti brachte den Glanz und den politischen Einfluss der mächtigen Mailänder Herrscherfamilie an den bayerischen Hof. Als Tochter von Bernabò Visconti, dem Herrn von Mailand, wuchs sie in einer der kulturell fortschrittlichsten und reichsten Metropolen Italiens auf. Ihre Vermählung mit Herzog Ernst von Bayern-München im Jahr 1396 war ein diplomatisches Großereignis, das die engen Verbindungen zwischen den Wittelsbachern und den oberitalienischen Stadtstaaten festigen sollte.
In München repräsentierte Elisabetta den Übergang zur prachtvollen Hofhaltung der Renaissance. Sie war weit mehr als nur eine dynastische Verbindungsperson; als Ehefrau eines der wichtigsten bayerischen Regenten jener Zeit teilte sie die Verantwortung für den Ausbau Münchens zur festen Residenz. Aus ihrer Ehe mit Herzog Ernst ging der berühmte Sohn Albrecht III. hervor, dessen Regierungszeit und private Verbindung zu Agnes Bernauer später Legendenstatus erreichen sollten.
Obwohl Elisabetta aus dem sonnigen Süden in das rauere Oberbayern kam, fügte sie sich in die politischen Notwendigkeiten ihres neuen Heimatlandes ein. Sie erlebte die heftigen Familienstreitigkeiten innerhalb des Hauses Wittelsbach mit, die zur Teilung des Landes führten, und stand ihrem Mann in den Konflikten mit den Linien aus Landshut und Ingolstadt als loyale Partnerin zur Seite. Durch ihre Herkunft blieben die kulturellen Impulse Italiens – von der Architektur bis zur Verwaltung – am Münchner Hof präsent.
Für die Stadtgeschichte Münchens ist sie als Stammmutter der Linie Bayern-München von zentraler Bedeutung. Ihr Erbe ist eng mit dem Aufstieg der Stadt zum unangefochtenen Zentrum des Teilherzogtums verbunden. Ihre letzte Ruhestätte fand sie in der Frauenkirche zu München, im prachtvollen Wittelsbacher-Grabmal, das heute noch an die enge Verzahnung von bayerischer Bodenständigkeit und mailändischer Eleganz erinnert.
In München repräsentierte Elisabetta den Übergang zur prachtvollen Hofhaltung der Renaissance. Sie war weit mehr als nur eine dynastische Verbindungsperson; als Ehefrau eines der wichtigsten bayerischen Regenten jener Zeit teilte sie die Verantwortung für den Ausbau Münchens zur festen Residenz. Aus ihrer Ehe mit Herzog Ernst ging der berühmte Sohn Albrecht III. hervor, dessen Regierungszeit und private Verbindung zu Agnes Bernauer später Legendenstatus erreichen sollten.
Obwohl Elisabetta aus dem sonnigen Süden in das rauere Oberbayern kam, fügte sie sich in die politischen Notwendigkeiten ihres neuen Heimatlandes ein. Sie erlebte die heftigen Familienstreitigkeiten innerhalb des Hauses Wittelsbach mit, die zur Teilung des Landes führten, und stand ihrem Mann in den Konflikten mit den Linien aus Landshut und Ingolstadt als loyale Partnerin zur Seite. Durch ihre Herkunft blieben die kulturellen Impulse Italiens – von der Architektur bis zur Verwaltung – am Münchner Hof präsent.
Für die Stadtgeschichte Münchens ist sie als Stammmutter der Linie Bayern-München von zentraler Bedeutung. Ihr Erbe ist eng mit dem Aufstieg der Stadt zum unangefochtenen Zentrum des Teilherzogtums verbunden. Ihre letzte Ruhestätte fand sie in der Frauenkirche zu München, im prachtvollen Wittelsbacher-Grabmal, das heute noch an die enge Verzahnung von bayerischer Bodenständigkeit und mailändischer Eleganz erinnert.
Quelle
https://de.wikipedia.org/wiki/Elisabetta_Visconti