Kinder
Keine Kinder erfasst
Ludwig III. gehörte zu den frühmittelalterlichen Herzögen von Niederbayern, einem Teil des Wittelsbacher Stammesgebiets, der aus der Teilung des bayerischen Herzogtums im 13. Jahrhundert hervorging. Er war ein Sohn Herzog Heinrich I. von Niederbayern und dessen Gemahlin Elisabeth von Ungarn und wuchs in einem Umfeld auf, das von dynastischen Verflechtungen und dem Erbe großer europäischer Herrscherhäuser geprägt war. Gemeinsam mit seinen Brüdern Otto III. und Stephan I. übernahm Ludwig nach dem Tod seines Vaters die Verantwortung für das niederbayerische Herzogtum, das im damaligen Reichsgefüge eine bedeutende Rolle spielte. 
In den ersten Jahren der gemeinsamen Herrschaft gehörte es zu den zentralen Aufgaben Ludwigs, die Zusammenarbeit und Teilung der Macht mit seinen Brüdern zu organisieren. Eine wegweisende Vereinbarung dazu wurde 1293 in Vilshofen an der Donau getroffen: Die drei Brüder schlossen eine Hofordnung, die dazu diente, ihre Wohn- und Lebensweise sowie ihre politischen Befugnisse zu regeln. Diese Ordnung spiegelte die Notwendigkeit wider, klare Verantwortlichkeiten und Grenzen innerhalb der gemeinsamen Regierung zu definieren, um interne Spannungen zu vermeiden. 
Unter Ludwigs Einfluss wurde die Verwaltung des Herzogtums weiter konsolidiert. Um seine Hofhaltung und den repräsentativen Anspruch seiner Position zu stärken, erhöhte er unter anderem die Abgaben, was sowohl finanzielle Ressourcen für seinen Herrschaftsbereich sicherte als auch den Status des niederbayerischen Hofes erhöhte. 
Ludwig III. starb ohne eigene Nachkommen. Da er keine direkten Erben hinterließ, fiel sein Anteil am Herzogtum wieder an seine noch lebenden Brüder, die dadurch die Gebiete des Hauses Wittelsbach weiter vereinten und fortführten. 
In den ersten Jahren der gemeinsamen Herrschaft gehörte es zu den zentralen Aufgaben Ludwigs, die Zusammenarbeit und Teilung der Macht mit seinen Brüdern zu organisieren. Eine wegweisende Vereinbarung dazu wurde 1293 in Vilshofen an der Donau getroffen: Die drei Brüder schlossen eine Hofordnung, die dazu diente, ihre Wohn- und Lebensweise sowie ihre politischen Befugnisse zu regeln. Diese Ordnung spiegelte die Notwendigkeit wider, klare Verantwortlichkeiten und Grenzen innerhalb der gemeinsamen Regierung zu definieren, um interne Spannungen zu vermeiden. 
Unter Ludwigs Einfluss wurde die Verwaltung des Herzogtums weiter konsolidiert. Um seine Hofhaltung und den repräsentativen Anspruch seiner Position zu stärken, erhöhte er unter anderem die Abgaben, was sowohl finanzielle Ressourcen für seinen Herrschaftsbereich sicherte als auch den Status des niederbayerischen Hofes erhöhte. 
Ludwig III. starb ohne eigene Nachkommen. Da er keine direkten Erben hinterließ, fiel sein Anteil am Herzogtum wieder an seine noch lebenden Brüder, die dadurch die Gebiete des Hauses Wittelsbach weiter vereinten und fortführten.