Ferdinand Philipp, Herzog von Alençon
Haus: Orléans
* 12.07.1844 (Neuilly-sur-Seine) – † 29.06.1910 (Wimbledon)
Eltern
Keine Eltern erfasst
Kinder
Kinder mit Sophie Charlotte Auguste
Ferdinand d’Orléans, der Herzog von Alençon, brachte den Glanz des französischen Königshauses in den Kreis der Wittelsbacher. Als Enkel des letzten französischen Königs Ludwig Philipp I. lebte er in einer Zeit des Exils und des politischen Umbruchs. Seine Verbindung zur bayerischen Geschichte wurde durch die Hochzeit mit der legendären Herzogin Sophie Charlotte in Bayern besiegelt, der jüngsten Schwester der Kaiserin Elisabeth („Sisi“).
Sein Lebensweg war geprägt von tiefem religiösem Ernst und einer unerschütterlichen Loyalität gegenüber seiner Familie. Ferdinand schlug eine militärische Laufbahn ein, die ihn unter anderem nach Spanien führte, widmete sich jedoch nach dem Ende seiner aktiven Dienstzeit vor allem karitativen und religiösen Aufgaben. Trotz der Tragik, die sein Privatleben überschattete – insbesondere der erschütternde Tod seiner Gemahlin beim Brand des Bazar de la Charité in Paris –, blieb er eine tragende Säule des europäischen Adelsnetzwerks.
In unserem Stammbaum repräsentiert der Herzog von Alençon die engen dynastischen Verknüpfungen zwischen den Wittelsbachern und dem Haus Orléans. Er steht für eine Ära, in der familiäre Bande über nationale Grenzen hinweg reichten und das Schicksal der bayerischen Prinzessinnen untrennbar mit dem europäischen Hochadel verwoben war. Seine Nachkommen führten dieses Erbe in verschiedenen europäischen Linien fort und hielten die Erinnerung an die glanzvolle, wenn auch oft schmerzliche Geschichte beider Häuser lebendig.
Sein Lebensweg war geprägt von tiefem religiösem Ernst und einer unerschütterlichen Loyalität gegenüber seiner Familie. Ferdinand schlug eine militärische Laufbahn ein, die ihn unter anderem nach Spanien führte, widmete sich jedoch nach dem Ende seiner aktiven Dienstzeit vor allem karitativen und religiösen Aufgaben. Trotz der Tragik, die sein Privatleben überschattete – insbesondere der erschütternde Tod seiner Gemahlin beim Brand des Bazar de la Charité in Paris –, blieb er eine tragende Säule des europäischen Adelsnetzwerks.
In unserem Stammbaum repräsentiert der Herzog von Alençon die engen dynastischen Verknüpfungen zwischen den Wittelsbachern und dem Haus Orléans. Er steht für eine Ära, in der familiäre Bande über nationale Grenzen hinweg reichten und das Schicksal der bayerischen Prinzessinnen untrennbar mit dem europäischen Hochadel verwoben war. Seine Nachkommen führten dieses Erbe in verschiedenen europäischen Linien fort und hielten die Erinnerung an die glanzvolle, wenn auch oft schmerzliche Geschichte beider Häuser lebendig.