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Emmanuel d’Orléans, Herzog von Vendôme, war ein bedeutender Vertreter des Hauses Orléans, dessen Biografie die engen dynastischen Verflechtungen zwischen dem französischen und dem bayerischen Adel des ausgehenden 19. Jahrhunderts illustriert. Als Sohn von Ferdinand d’Orléans, Herzog von Alençon, und der bayerischen Herzogin Sophie Charlotte – der jüngsten Schwester der Kaiserin Elisabeth von Österreich – stand er im Zentrum eines dichten europäischen Verwandtschaftsnetzwerks.
Seine historische Relevanz ergibt sich primär aus seiner Vermählung mit Prinzessin Henriette von Belgien, der Schwester des späteren Königs Albert I. Diese Verbindung festigte die Allianz zwischen dem Haus Orléans und dem belgischen Königshaus. Inmitten der gesellschaftlichen Umbrüche der Belle Époque und des Ersten Weltkriegs nahmen der Herzog und seine Gemahlin eine exponierte Stellung ein, die durch umfangreiche repräsentative Pflichten und ein ausgeprägtes soziales Engagement geprägt war. Besonders während der Kriegsjahre widmete er sich humanitären Aufgaben zur Unterstützung der Zivilbevölkerung und verwundeter Soldaten.
Obwohl Emmanuel d’Orléans als Mitglied eines ehemals regierenden Hauses keine direkten politischen Ämter bekleidete, blieb er durch seine familiären Bande zu den Wittelsbachern und den Habsburgern eine einflussreiche Figur im Hintergrund der europäischen Aristokratie. Sein Lebensweg dokumentiert den Versuch des Adels, in einer Zeit zunehmender Demokratisierung und nationaler Spannungen die traditionellen länderübergreifenden Bindungen aufrechtzuerhalten. Die von ihm und seiner Familie bewohnten Residenzen, wie das Château de Belmont, entwickelten sich unter seinem Einfluss zu wichtigen Treffpunkten der internationalen Gesellschaft, in denen kulturelle und politische Diskurse zusammenfanden.
Möchten Sie im Rahmen des Stammbaums auch die Verbindung zu seiner Mutter Sophie Charlotte und deren tragischem Schicksal näher beleuchten?
Seine historische Relevanz ergibt sich primär aus seiner Vermählung mit Prinzessin Henriette von Belgien, der Schwester des späteren Königs Albert I. Diese Verbindung festigte die Allianz zwischen dem Haus Orléans und dem belgischen Königshaus. Inmitten der gesellschaftlichen Umbrüche der Belle Époque und des Ersten Weltkriegs nahmen der Herzog und seine Gemahlin eine exponierte Stellung ein, die durch umfangreiche repräsentative Pflichten und ein ausgeprägtes soziales Engagement geprägt war. Besonders während der Kriegsjahre widmete er sich humanitären Aufgaben zur Unterstützung der Zivilbevölkerung und verwundeter Soldaten.
Obwohl Emmanuel d’Orléans als Mitglied eines ehemals regierenden Hauses keine direkten politischen Ämter bekleidete, blieb er durch seine familiären Bande zu den Wittelsbachern und den Habsburgern eine einflussreiche Figur im Hintergrund der europäischen Aristokratie. Sein Lebensweg dokumentiert den Versuch des Adels, in einer Zeit zunehmender Demokratisierung und nationaler Spannungen die traditionellen länderübergreifenden Bindungen aufrechtzuerhalten. Die von ihm und seiner Familie bewohnten Residenzen, wie das Château de Belmont, entwickelten sich unter seinem Einfluss zu wichtigen Treffpunkten der internationalen Gesellschaft, in denen kulturelle und politische Diskurse zusammenfanden.
Möchten Sie im Rahmen des Stammbaums auch die Verbindung zu seiner Mutter Sophie Charlotte und deren tragischem Schicksal näher beleuchten?