Marie von Brandenburg-Kulmbach, Kurfürstin von der Pfalz
Haus: Brandenburg-Kulmbach
* 14.10.1519 (Ansbach) – † 31.10.1567 (Heidelberg)
Eltern
Keine Eltern erfasst
Kinder
Marie von Brandenburg-Kulmbach ist eine bedeutende Persönlichkeit im wittelsbachischen Stammbaum auf „stadtgeschichte-muenchen.de“, die als Kurfürstin von der Pfalz die Brücke zwischen dem Haus Hohenzollern und den rheinischen Wittelsbachern schlug. Als Tochter des Markgrafen Kasimir von Brandenburg-Kulmbach brachte sie den kulturellen Glanz und die dynastischen Ambitionen der fränkischen Hohenzollern mit in ihre Ehe mit Friedrich III. von der Pfalz.
In den biografischen Aufzeichnungen wird Marie vor allem als eine Frau von tiefem religiösem Ernst und großer Loyalität gewürdigt. Ihr Wirken fiel in die Zeit der Reformation, in der sie eine zentrale Stütze für ihren Gemahl war. Während Friedrich III. den Übergang der Kurpfalz zum reformierten Bekenntnis (Calvinismus) vollzog, blieb Marie zeitlebens ihrer lutherischen Überzeugung treu. Diese konfessionelle Standhaftigkeit innerhalb einer der einflussreichsten Herrscherfamilien des Reiches macht ihre Biografie zu einem spannenden Zeugnis für die religiöse Vielfalt und die damit verbundenen Herausforderungen jener Ära.
Innerhalb des Stammbaums repräsentiert sie die enge Verflechtung der großen deutschen Fürstenhäuser. Als Mutter zahlreicher Kinder, darunter der spätere Kurfürst Ludwig VI. und der Pfalzgraf Johann Casimir, sicherte sie den Fortbestand der pfälzischen Linie und prägte die nächste Generation von Herrschern nachhaltig. Ihr Erbe verbindet die Münchner Stadtgeschichte über die pfälzischen Lande direkt mit dem fränkischen Raum und dem Haus Hohenzollern. Sie bleibt als eine charakterstarke Regentin in Erinnerung, die durch diplomatisches Geschick und familiären Zusammenhalt das Ansehen des Hauses Wittelsbach in einer Zeit des religiösen Umbruchs festigte.
In den biografischen Aufzeichnungen wird Marie vor allem als eine Frau von tiefem religiösem Ernst und großer Loyalität gewürdigt. Ihr Wirken fiel in die Zeit der Reformation, in der sie eine zentrale Stütze für ihren Gemahl war. Während Friedrich III. den Übergang der Kurpfalz zum reformierten Bekenntnis (Calvinismus) vollzog, blieb Marie zeitlebens ihrer lutherischen Überzeugung treu. Diese konfessionelle Standhaftigkeit innerhalb einer der einflussreichsten Herrscherfamilien des Reiches macht ihre Biografie zu einem spannenden Zeugnis für die religiöse Vielfalt und die damit verbundenen Herausforderungen jener Ära.
Innerhalb des Stammbaums repräsentiert sie die enge Verflechtung der großen deutschen Fürstenhäuser. Als Mutter zahlreicher Kinder, darunter der spätere Kurfürst Ludwig VI. und der Pfalzgraf Johann Casimir, sicherte sie den Fortbestand der pfälzischen Linie und prägte die nächste Generation von Herrschern nachhaltig. Ihr Erbe verbindet die Münchner Stadtgeschichte über die pfälzischen Lande direkt mit dem fränkischen Raum und dem Haus Hohenzollern. Sie bleibt als eine charakterstarke Regentin in Erinnerung, die durch diplomatisches Geschick und familiären Zusammenhalt das Ansehen des Hauses Wittelsbach in einer Zeit des religiösen Umbruchs festigte.