Christoph, Pfalzgraf
Haus: Wittelsbach Linie: pfalz-
* 13.06.1551 (Simmern) – † 14.04.1574 (Mppk en Middelar)
Kinder
Keine Kinder erfasst
Christoph von der Pfalz war ein pfalzgräflicher Angehöriger des Hauses Wittelsbach, dessen kurzes Leben eng mit den religiösen und militärischen Spannungen des späten 16. Jahrhunderts verknüpft war. Als jüngster Sohn des Kurfürsten Friedrich III. von der Pfalz und der Maria von Brandenburg-Kulmbach wuchs er in einem Umfeld auf, das durch den strengen Calvinismus seines Vaters geprägt war.
In einer Ära, in der die konfessionellen Gegensätze in Europa oft militärisch ausgetragen wurden, engagierte sich Christoph aktiv im niederländischen Unabhängigkeitskampf. Er trat damit in die Fußstapfen seines Vaters, der die protestantische Sache europaweit unterstützte. Gemeinsam mit seinem Bruder Ludwig VI. von der Pfalz und seinem Schwager Johann Kasimir von Pfalz-Simmern war er Teil eines Netzwerks, das finanzielle und militärische Hilfe für die niederländischen Aufständischen gegen die spanische Vorherrschaft organisierte.
Seine historische Bedeutung ist untrennbar mit seinem frühen Tod in der Schlacht auf der Mooker Heide verbunden. In diesem für die protestantischen Truppen verheerenden Gefecht fiel er an der Seite von Ludwig und Heinrich von Nassau, den Brüdern Wilhelms von Oranien. Da sein Leichnam nie gefunden wurde, verblieb sein Schicksal für die Zeitgenossen zunächst ungewiss, was zur Mythenbildung um seine Person beitrug. Sein Tod unterstrich das hohe persönliche Opfer, das die pfälzischen Wittelsbacher für die Verteidigung ihres Glaubens im europäischen Kontext erbrachten.
In einer Ära, in der die konfessionellen Gegensätze in Europa oft militärisch ausgetragen wurden, engagierte sich Christoph aktiv im niederländischen Unabhängigkeitskampf. Er trat damit in die Fußstapfen seines Vaters, der die protestantische Sache europaweit unterstützte. Gemeinsam mit seinem Bruder Ludwig VI. von der Pfalz und seinem Schwager Johann Kasimir von Pfalz-Simmern war er Teil eines Netzwerks, das finanzielle und militärische Hilfe für die niederländischen Aufständischen gegen die spanische Vorherrschaft organisierte.
Seine historische Bedeutung ist untrennbar mit seinem frühen Tod in der Schlacht auf der Mooker Heide verbunden. In diesem für die protestantischen Truppen verheerenden Gefecht fiel er an der Seite von Ludwig und Heinrich von Nassau, den Brüdern Wilhelms von Oranien. Da sein Leichnam nie gefunden wurde, verblieb sein Schicksal für die Zeitgenossen zunächst ungewiss, was zur Mythenbildung um seine Person beitrug. Sein Tod unterstrich das hohe persönliche Opfer, das die pfälzischen Wittelsbacher für die Verteidigung ihres Glaubens im europäischen Kontext erbrachten.