Ludwig I. der Schwarze, Pfalzgraf
Haus: Wittelsbach Linie: Pfalz-Zweibrücken
* 1424 – † 19.07.1489 (Simmern) · Schlosskirche
Kinder
Ludwig I. von Pfalz-Zweibrücken, aufgrund seiner kriegerischen Verwicklungen oft „der Schwarze“ genannt, ist eine der markantesten Herrschergestalten im wittelsbachischen Stammbaum auf „stadtgeschichte-muenchen.de“. Als Sohn von Pfalzgraf Stefan und der Anna von Veldenz begründete er die eigenständige Linie Pfalz-Zweibrücken und legte damit das Fundament für einen Zweig der Wittelsbacher, der Jahrhunderte später die bayerische Königskrone tragen sollte.
Seine Regierungszeit im 15. Jahrhundert war geprägt von ständigen Auseinandersetzungen um Territorien und Einfluss, insbesondere mit seinen kurpfälzischen Verwandten. Ludwig galt als tatkräftiger, wenn auch eigenwilliger Regent, der sein Fürstentum mit großer Entschlossenheit gegen äußere Ansprüche verteidigte. Innerhalb der dynastischen Aufzeichnungen steht er für die Phase der Aufteilung und Neugliederung der pfälzischen Lande, in der die verschiedenen Nebenlinien der Wittelsbacher ihre eigenen Machtzentren etablierten.
Trotz der zahlreichen Fehden legte Ludwig durch seine Heirat mit Johanna von Croÿ den Grundstein für eine gefestigte Erbfolge. Sein Erbe ist für München und Bayern deshalb so bedeutend, weil aus seiner Linie letztlich die Zweibrücker Könige hervorgingen, die die Stadt im 19. Jahrhundert städtebaulich und politisch prägten. In der Chronik der Stadtgeschichte bleibt er als ein wehrhafter Ahnherr in Erinnerung, der unter schwierigen Bedingungen die Eigenständigkeit seines Hauses bewahrte und somit ein unverzichtbares Glied in der langen Geschichte der Wittelsbacher darstellt.
Seine Regierungszeit im 15. Jahrhundert war geprägt von ständigen Auseinandersetzungen um Territorien und Einfluss, insbesondere mit seinen kurpfälzischen Verwandten. Ludwig galt als tatkräftiger, wenn auch eigenwilliger Regent, der sein Fürstentum mit großer Entschlossenheit gegen äußere Ansprüche verteidigte. Innerhalb der dynastischen Aufzeichnungen steht er für die Phase der Aufteilung und Neugliederung der pfälzischen Lande, in der die verschiedenen Nebenlinien der Wittelsbacher ihre eigenen Machtzentren etablierten.
Trotz der zahlreichen Fehden legte Ludwig durch seine Heirat mit Johanna von Croÿ den Grundstein für eine gefestigte Erbfolge. Sein Erbe ist für München und Bayern deshalb so bedeutend, weil aus seiner Linie letztlich die Zweibrücker Könige hervorgingen, die die Stadt im 19. Jahrhundert städtebaulich und politisch prägten. In der Chronik der Stadtgeschichte bleibt er als ein wehrhafter Ahnherr in Erinnerung, der unter schwierigen Bedingungen die Eigenständigkeit seines Hauses bewahrte und somit ein unverzichtbares Glied in der langen Geschichte der Wittelsbacher darstellt.