Ludwig IV. der Sanftmütige, Kurfürst von der Pfalz
Haus: Wittelsbach Linie: Pfalz-Heidelberg
* 01.01.1424 (Heidelberg) – † 13.08.1449 (Worms) · Heidelberg (Heiliggeistkirche)
Herrscher 1436–1449
1436-1449 Pfalzgraf und Kurfürst von der Pfalz
Eltern
Kinder
Ludwig IV., der Sanftmütige, regierte in einer Phase der Konsolidierung und des inneren Friedens für die Kurpfalz. Als Sohn Ludwigs III. und der Gräfin Blanca von England stammte er aus einer Verbindung, die bereits die europäische Ausrichtung der Pfälzer Wittelsbacher unterstrich. Seine Regierungszeit markiert einen Moment des Übergangs, in dem die Kurpfalz versuchte, ihre territoriale Macht im Heiligen Römischen Reich durch Diplomatie statt durch Krieg zu festigen.
In der Münchner Stadtgeschichte und im bayerischen Gesamtstammbaum nimmt Ludwig IV. eine wichtige Position ein, da er die pfälzische Linie in einer Zeit stabilisierte, als das Haus Wittelsbach noch tief gespalten war. Sein Beiname „der Sanftmütige“ rührte von seiner besonnenen Amtsführung und seinem Bemühen um einen Ausgleich mit den benachbarten Territorien her. Er war ein Förderer der Heidelberger Universität und sorgte für eine geordnete Verwaltung, was die Kurpfalz zu einem der fortschrittlichsten Territorien seiner Zeit machte.
Besonders bedeutsam war seine Ehe mit Margherita von Savoyen. Diese Verbindung brachte nicht nur Glanz an den Heidelberger Hof, sondern stärkte auch die dynastischen Bande zu den einflussreichen Häusern südlich der Alpen. Trotz seiner relativ kurzen Regierungszeit hinterließ Ludwig ein gefestigtes Erbe, das seinem Sohn Philipp dem Aufrichtigen den Weg für eine glanzvolle Herrschaft ebnete. In der Genealogie der Wittelsbacher steht er für die Kontinuität der pfälzischen Kurwürde und für ein Ideal der christlichen Herrschertugend, das weit über seine Grenzen hinaus gewürdigt wurde.
In der Münchner Stadtgeschichte und im bayerischen Gesamtstammbaum nimmt Ludwig IV. eine wichtige Position ein, da er die pfälzische Linie in einer Zeit stabilisierte, als das Haus Wittelsbach noch tief gespalten war. Sein Beiname „der Sanftmütige“ rührte von seiner besonnenen Amtsführung und seinem Bemühen um einen Ausgleich mit den benachbarten Territorien her. Er war ein Förderer der Heidelberger Universität und sorgte für eine geordnete Verwaltung, was die Kurpfalz zu einem der fortschrittlichsten Territorien seiner Zeit machte.
Besonders bedeutsam war seine Ehe mit Margherita von Savoyen. Diese Verbindung brachte nicht nur Glanz an den Heidelberger Hof, sondern stärkte auch die dynastischen Bande zu den einflussreichen Häusern südlich der Alpen. Trotz seiner relativ kurzen Regierungszeit hinterließ Ludwig ein gefestigtes Erbe, das seinem Sohn Philipp dem Aufrichtigen den Weg für eine glanzvolle Herrschaft ebnete. In der Genealogie der Wittelsbacher steht er für die Kontinuität der pfälzischen Kurwürde und für ein Ideal der christlichen Herrschertugend, das weit über seine Grenzen hinaus gewürdigt wurde.