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Margarethe von Savoyen, Pfalzgräfin

Haus: Savoyen

* 1420 – † 30.09.1479

Ehen:
1. — · mit Ludwig IV.
Margarethe von Savoyen
Eltern
Keine Eltern erfasst

Kinder

Hier ist die Umformulierung für das Porträt von Margarethe von Savoyen, angepasst für die historische Einordnung auf „stadtgeschichte-muenchen.de“:

Margarethe von Savoyen: Eine europäische Fürstin auf dem Heidelberger Thron
Margarethe von Savoyen war eine der glanzvollsten Erscheinungen des 15. Jahrhunderts und brachte den kulturellen Glanz des Hauses Savoyen sowie der französischen Höfe in den wittelsbachischen Herrschaftsbereich. Als Tochter von Herzog Amadeus VIII. von Savoyen – der später als Felix V. in die Kirchengeschichte einging – war sie bereits vor ihrer Zeit in der Pfalz mit dem König von Neapel und Sizilien verheiratet. Diese internationalen Verbindungen machten sie zu einer Schlüsselfigur der europäischen Diplomatie jener Tage.

Ihre Vermählung mit dem pfälzischen Kurfürsten Ludwig IV. festigte die Stellung der Wittelsbacher auf der großen politischen Bühne. In Heidelberg wirkte Margarethe als Förderin der Künste und Wissenschaften. Sie brachte wertvolle Impulse aus ihrer Heimat und ihrer Zeit am französischen Hof mit, die das kulturelle Leben in der pfälzischen Residenz nachhaltig bereicherten. Ihre Anwesenheit verlieh dem Hof eine neue, kosmopolitische Note, die weit über die Grenzen des Territoriums hinausstrahlte.

Obwohl ihre Zeit an der Seite Ludwigs IV. durch dessen frühen Tod begrenzt war, blieb ihr Einfluss durch ihre Nachkommen und ihre spätere dritte Ehe mit dem Grafen von Württemberg bestehen. In der Münchner Stadtgeschichte und der Chronik des Hauses Wittelsbach wird sie als eine Frau erinnert, die durch ihre Herkunft und ihren persönlichen Stil den Horizont der Dynastie weitete.