Mathilde von Habsburg, Herzogin von Oberbayern
Haus: Habsburg
* 1251 (Rheinfelden) – † 23.12.1304 (München) · Kloster Fürstenfeld
Herrscher
Herzogin von Oberbayern
Pfalzgrafin bei Rhein
Pfalzgrafin bei Rhein
Eltern
Keine Eltern erfasst
Kinder
Kinder mit Ludwig II.
Mathilde von Habsburg war eine Tochter des römisch-deutschen Königs Rudolf I. aus dem Hause Habsburg und seiner Gattin Gertrud von Hohenberg und gehörte zu einer der einflussreichsten Familien Europas. Durch ihre Geburt wurde sie früh Teil der dynastischen Strategien, mit denen die Habsburger ihre Stellung im Reich festigten und ausbauten. 
Im Jahr 1273 schloss Mathilde eine bedeutende Ehe mit Ludwig II., dem Strengen, Herzog von Oberbayern und Pfalzgraf bei Rhein. Diese Verbindung war politisch weitreichend: Sie verband das aufsteigende Habsburgerhaus mit dem alten wittelsbachischen Herzogtum und brachte damit eine starke Allianz zwischen zwei mächtigen Fürstengeschlechtern. 
Während ihrer Jahre als Ehefrau Ludwigs hatte Mathilde am pfälzischen Hof eine eigene Hofhaltung, unterstützt durch Amtspersonen und Beamte, und übte Schirmherrschaft über kirchliche Einrichtungen aus. Aus der Ehe gingen mehrere Kinder hervor, darunter Rudolf I. von Oberbayern, der später selbst eine wichtige Rolle als Pfalzgraf und Stammvater weiterer Linien hatte, sowie Mechthild, Agnes, Anna und Kaiser Ludwig IV. den Bayern, die mit bedeutenden europäischen Fürstenhäusern verbunden wurden. 
Nach dem Tod ihres Mannes stand Mathilde vor der Herausforderung, zwischen den Interessen ihrer wittelsbachischen Familie und denen ihres Bruders, König Albrecht I., zu vermitteln. In den politischen Streitigkeiten der Zeit, besonders um die Teilung der bayerischen Gebiete und die Vormundschaft über junge Wittelsbacher, spielte sie wiederholt eine vermittelnde Rolle. Auch wenn sie zeitweise aus der aktiven Regierung verdrängt wurde, suchte sie stets, die Position ihres Hauses zu stärken. 
Mathildes Lebensweg zeigt, wie Ehe und Herkunft im Spätmittelalter nicht nur familiäre, sondern vor allem politische Verantwortung bedeuteten. Durch ihre Verbindung mit den Wittelsbachern wurde sie zu einem prägenden Glied in den dynastischen Netzwerken des Reiches, deren Auswirkungen weit über ihre Lebenszeit hinaus wirkten. 
Im Jahr 1273 schloss Mathilde eine bedeutende Ehe mit Ludwig II., dem Strengen, Herzog von Oberbayern und Pfalzgraf bei Rhein. Diese Verbindung war politisch weitreichend: Sie verband das aufsteigende Habsburgerhaus mit dem alten wittelsbachischen Herzogtum und brachte damit eine starke Allianz zwischen zwei mächtigen Fürstengeschlechtern. 
Während ihrer Jahre als Ehefrau Ludwigs hatte Mathilde am pfälzischen Hof eine eigene Hofhaltung, unterstützt durch Amtspersonen und Beamte, und übte Schirmherrschaft über kirchliche Einrichtungen aus. Aus der Ehe gingen mehrere Kinder hervor, darunter Rudolf I. von Oberbayern, der später selbst eine wichtige Rolle als Pfalzgraf und Stammvater weiterer Linien hatte, sowie Mechthild, Agnes, Anna und Kaiser Ludwig IV. den Bayern, die mit bedeutenden europäischen Fürstenhäusern verbunden wurden. 
Nach dem Tod ihres Mannes stand Mathilde vor der Herausforderung, zwischen den Interessen ihrer wittelsbachischen Familie und denen ihres Bruders, König Albrecht I., zu vermitteln. In den politischen Streitigkeiten der Zeit, besonders um die Teilung der bayerischen Gebiete und die Vormundschaft über junge Wittelsbacher, spielte sie wiederholt eine vermittelnde Rolle. Auch wenn sie zeitweise aus der aktiven Regierung verdrängt wurde, suchte sie stets, die Position ihres Hauses zu stärken. 
Mathildes Lebensweg zeigt, wie Ehe und Herkunft im Spätmittelalter nicht nur familiäre, sondern vor allem politische Verantwortung bedeuteten. Durch ihre Verbindung mit den Wittelsbachern wurde sie zu einem prägenden Glied in den dynastischen Netzwerken des Reiches, deren Auswirkungen weit über ihre Lebenszeit hinaus wirkten.