Anna Christine Luise von Sulzbach, Pfalzgräfin
Haus: Wittelsbach Linie: Pfalz-Sulzbach
* 05.02.1704 (Sulzbach) – † 12.03.1723 (Turin) · Kathedrale S. Giovanni Battista
Ehen:
1. — · mit Karl Emanuel III. von Savoyen
2. 09.06.1692 in Lobositz · mit Theodor Eustach von Pfalz-Sulzbach
1. — · mit Karl Emanuel III. von Savoyen
2. 09.06.1692 in Lobositz · mit Theodor Eustach von Pfalz-Sulzbach
Eltern
Kinder
Keine Kinder erfasst
Anna Christine Luise von Pfalz-Sulzbach war eine Schlüsselfigur in den dynastischen Verknüpfungen des 18. Jahrhunderts, die das Haus Wittelsbach mit den großen europäischen Herrscherhäusern verbanden. Als Tochter von Theodor Eustach von Pfalz-Sulzbach und Marie Eleonore von Hessen-Rotenburg entstammte sie einer Nebenlinie, die durch kluge Heiratspolitik massiv an Bedeutung gewann. Ihr Schicksal ist eng mit dem Aufstieg der Pfälzer Wittelsbacher verknüpft, die später auch in Bayern die Regentschaft übernehmen sollten.
Ihre Vermählung mit Karl Emanuel von Savoyen, dem Prinzen von Piemont und späteren König von Sardinien-Piemont, führte sie an den glanzvollen Hof von Turin. Diese Verbindung war von hoher politischer Sprengkraft, da sie die Wittelsbacher Interessen im strategisch wichtigen norditalienischen Raum verankerte. Als Herzogin von Savoyen nahm sie eine zentrale Rolle in der europäischen Diplomatie ein und repräsentierte die kulturelle Eleganz ihrer Heimat im Ausland.
Obwohl ihr Leben fernab der Isar stattfand, blieb sie ein wichtiger Teil des familiären Netzwerks, das von München und Mannheim aus gesteuert wurde. Ihr früher Tod verhinderte zwar eine längere Wirkungszeit als Königin, doch ihr Sohn Viktor Amadeus III. führte das Erbe fort und festigte die Verbindung zwischen den Wittelsbachern und dem sardischen Königshaus.
Für die Stadtgeschichte Münchens und die genealogische Dokumentation auf Ihrer Webseite ist Anna Christine Luise ein faszinierendes Beispiel dafür, wie bayerisch-pfälzische Prinzessinnen als Botschafterinnen ihres Hauses fungierten. Sie trug den Namen der Wittelsbacher in die Alpenregion und den Mittelmeerraum und bleibt als eine der Frauen in Erinnerung, die den europäischen Horizont ihrer Dynastie entscheidend erweiterten.
Ihre Vermählung mit Karl Emanuel von Savoyen, dem Prinzen von Piemont und späteren König von Sardinien-Piemont, führte sie an den glanzvollen Hof von Turin. Diese Verbindung war von hoher politischer Sprengkraft, da sie die Wittelsbacher Interessen im strategisch wichtigen norditalienischen Raum verankerte. Als Herzogin von Savoyen nahm sie eine zentrale Rolle in der europäischen Diplomatie ein und repräsentierte die kulturelle Eleganz ihrer Heimat im Ausland.
Obwohl ihr Leben fernab der Isar stattfand, blieb sie ein wichtiger Teil des familiären Netzwerks, das von München und Mannheim aus gesteuert wurde. Ihr früher Tod verhinderte zwar eine längere Wirkungszeit als Königin, doch ihr Sohn Viktor Amadeus III. führte das Erbe fort und festigte die Verbindung zwischen den Wittelsbachern und dem sardischen Königshaus.
Für die Stadtgeschichte Münchens und die genealogische Dokumentation auf Ihrer Webseite ist Anna Christine Luise ein faszinierendes Beispiel dafür, wie bayerisch-pfälzische Prinzessinnen als Botschafterinnen ihres Hauses fungierten. Sie trug den Namen der Wittelsbacher in die Alpenregion und den Mittelmeerraum und bleibt als eine der Frauen in Erinnerung, die den europäischen Horizont ihrer Dynastie entscheidend erweiterten.