Blatt 31
Blatt 31. „Gegenwärtiger Kupferstich stellt A den Hatschierstall Nr. 17 im Graggenauer-Viertel, vor der Stadt gelegen, vor, wie selber der Kögelmühle gegenüber anzusehen ist. Der Flügel desselben geht mit 21 Fenstern und 3 Thoren in die Gasse vom Kostthor (nun Marstallstraße) hinein. Dieser Stall wurde vor 30 Jahren auf einem verödeten, zwischen dem Köglmühlerbache und Kostthörl gelegenen Wiesplatze für die kurfürstl. Leibgarde Hatschier gebaut, und nachdem die Pferde der Garde zur Cavallerie abgegeben worden sind, für die kurfürstl. Leibpostillon-Pferde hergerichtet. Neben dem Stalle befindet sich noch die alte Hatschierstallschmiede sammt Nothstall.
B. Neben dem Nothstalle befindet sich eine große über den Kögelmühler-Bach gesprengte hölzerne Remise, welche dem bürgerl. Kögelmühler Xav. Schmederer eigenthümlich angehört.
C. Die untere Hälfte des Kupferstiches zeigt das Innere eines gewölbten Pferdestalles. In der Mitte des Stalles steht ein kurfürstl. Postillon.“