Veranstaltungen - Geschichte - Kunst & Denkmal
Herzog Tassilo Ii. und sein Sohn Theodo gründen das Kloster Kremsmünster
Im Jahr 799 wurde das Kloster St. Philibert auf der Insel Noirmoutier von Wikingern überfallen. Dieser Angriff war einer der ersten dokumentierten Wikingerüberfälle auf das Frankenreich und markierte den Beginn einer Reihe von Plünderungen und Angriffen, die die Küstengebiete Europas in den folgenden Jahrhunderten heimsuchten. Die Überfälle der Wikinger stellten eine erhebliche Bedrohung für die Klöster und Siedlungen dar, die oft reiche Beute boten. Karl der Große organisiert Verteidigung gegen Wikinger
Der St. Galler Klosterplan, um 820 n. Chr. entstanden, ist ein bedeutendes Zeugnis mittelalterlicher Klosterarchitektur. Er zeigt eine idealisierte Anlage eines Benediktinerklosters, bestehend aus Kirche, Wohn- und Arbeitsbereichen, Gärten sowie Krankenhäusern. Der auf Pergament gezeichnete Plan stammt wahrscheinlich aus der Reichenauer Schule und enthält über 40 Gebäude. Obwohl er nie exakt realisiert wurde, bietet er wertvolle Einblicke in die klösterlichen Ideale jener Zeit. Der Plan wird heute in der Stiftsbibliothek St. Gallen aufbewahrt.
Köln, Bonn, Kloster Prüm (wieder 892) und Aachen (Pfalzkapelle als Pferdestall) von großem Wikingerheer geplündert, Trier 882 an Ostern von Wikingern zerstört, Karl der Dicke erkauft mit 2000 Pfund Silber deren Abzug.
Stützpunkt bei Duisburg.
Vier Klarissen aus dem Kloster Söfftlinger bei Ulm, darunter zwei Töchter der Münchner Patrizerfamilie Sendlinger zogen 1284 in das erste Frauenkloster in München ein.
Der Theatinerorden erhält vom Bischof die Erlaubnis zur Niederlassung in München. Kurfürstin Henriette Adelaide berief die Theatiner nach München um, in Konkurrenz zu den Jesuiten, reformatorisch tätig zu werden.
Die Theatiner, ein katholischer Orden, wurden 1524 von Cajetan von Thiene und Gian Pietro Carafa (später Papst Paul IV.) gegründet. Sie strebten nach kirchlicher Reform und Erneuerung des Priesterlebens durch strenge Askese und Bildung.
Im Rahmen der Säkulariation wurde das Franzisanerkoster dem Erdboden gleich gemacht um Platz für das Hoftheater zu schaffen.