Geschichte


Suchen nach: Herzog von Bayern


  • Ludwig II. der Strenge heiratet Maria von Brabant
  • München: Tiroler Freiheitsbrief von Herzog Ludwig V.

    Der Tiroler Freiheitsbrief wurde von Herzog Ludwig V., dem Gemahl von Margarete Maultasch, in München ausgestellt. Dieses bedeutende Dokument gewährte den Bewohnern Tirols weitreichende Rechte und Freiheiten. Der Freiheitsbrief garantierte den Tirolern Selbstverwaltungsrechte, rechtliche Privilegien und wirtschaftliche Freiheiten, was die Autonomie der Region stärkte. Diese Maßnahmen legten den Grundstein für eine relativ unabhängige Verwaltung und Rechtsprechung in Tirol und trugen wesentlich zur regionalen Identität und Unabhängigkeit der Tiroler Bevölkerung im Heiligen Römischen Reich bei.

  • Albrecht III. schlägt die Königskrone Böhmens aus
    title=

    Albrecht III., Herzog von Bayern-München, lehnte die ihm angebotene Königskrone Böhmens ab, um die politische Stabilität und Macht in Bayern zu konsolidieren. Böhmen befand sich nach den Hussitenkriegen in einer instabilen Lage, und Albrecht wollte die Risiken und Unsicherheiten vermeiden. Seine Entscheidung stärkte die bayerische Position und ermöglichte ihm, sich auf interne Angelegenheiten zu konzentrieren, während Böhmen weiterhin mit inneren Konflikten zu kämpfen hatte [oai_citation:1,Sammlung | Herzog Albrecht III. (der Fromme) von Bayern schlägt 1440 die böhmische Königskrone aus](https://www.sammlung.pinakothek.de/de/artwork/k2xnN29xPd) [oai_citation:2,Albrecht III. (Bayern) – Wikipedia](https://de.wikipedia.org/wiki/Albrecht_III._(Bayern)) [oai_citation:3,Geschichte: Albrecht III. schlägt die Königskrone Böhmens aus](https://stadtgeschichte-muenchen.de/geschichte/d_geschichte.php?id=6036).

  • München: Albrecht III. vertreibt die Juden aus der Stadt

    Im Jahr 1442 wurden die Juden von München unter der Herrschaft von Herzog Albrecht III. aus der Stadt vertrieben. Diese Vertreibung war Teil einer größeren Welle antijüdischer Maßnahmen im Heiligen Römischen Reich. Albrecht III., Herzog von Bayern-München, ordnete die Ausweisung der jüdischen Bevölkerung an, was zu erheblichen Verlusten für die betroffenen Familien und die Stadtwirtschaft führte. Die Gründe für diese Maßnahme lagen in religiösen und wirtschaftlichen Spannungen sowie im zunehmenden Druck der Kirche.

  • Herzog Albrecht III. stirbt

    Herzog Albrecht III. stirbt 64jährig, nachdem er angeordnet hatte, daß nur dem Zweitältesten Sohn das Recht auf Mitregierung zugestanden werden dürfte, um neuen Teilungen des Landes vorzubeugen.

  • Schiedsspruch zwischen Albrecht III. und Herzog Christoph

    Herzog Ludwig von Landshut bringt zwischen den beiden Brüdern Herzog Albrecht III. und Herzog Christoph einen Schiedsspruch zustande. Nachdem soll Herzog Albrecht seinen Bruder als Mitregenten annehmen.

  • München: Herzog Christoph wird gefangengenommen

    Herzog Albrecht III. läßt seinen Bruder im Türlbad festnehmen in der Neuveste im Turm (Christophturm) gefangenhalten.

  • München: Herzog Albrecht IV. erläßt das Reinheitsgebot für Bier

    Herzog Albrecht IV. erläßt in der Brauordnung ein weitergehendes Reinheitsgebot für Bier, das als Zutaten nur Gerste, Hopfen und Wasser erlaubte.

  • München: Albrecht IV. der Weise erläßt das Primogeniturgesetz

    Im Jahr 1506 erließ Albrecht IV., Herzog von Bayern, das Primogeniturgesetz in München. Dieses Gesetz legte fest, dass künftig nur der erstgeborene männliche Nachkomme das Herzogtum erben sollte. Ziel war es, die Zersplitterung des Herrschaftsgebiets zu verhindern und die territoriale Einheit Bayerns zu sichern. Das Primogeniturgesetz stärkte die politische Stabilität und die Kontinuität der Herrschaft im Hause Wittelsbach.

  • München: Herzog Albrecht IV. stirbt in München

    Herzog Albrecht IV, der Weise sirbt im dreiundsechzigsten Jahre seines Lebens und dem dreiundvierzigsten seiner Regierung.

  • München: Herzog Wilhelm IV. erläßt das Reinheitsgebot

    Nach dem Landshuter Erbfolgekrieg und der Wiedervereinigung der bayerischen Teilherzogtümer mussten auch die bis dahin unterschiedlichen bayerischen Landrechte harmonisiert werden. Im Rahmen dieser Arbeiten wurde das ursprünglich bayern-landshutische Reinheitsgebot neu gefasst und auf ganz Bayern ausgedehnt.

  • München: Nach einer Pestepidemie kam die Tradition des Schäfflertanzes auf

    ?? Die Stadt wird von einer Pestepidemie heimgesucht, in dieser Zeit kam die Tradition des Schäfflertanzes auf. Herzog Wilhelm IV. gab aus Dankbarkeit den Schäfflern das Recht, ihren Tanz alle sieben Jahre aufzuführen.

  • Grünwald: Grünwalder Konferenz

    Bei der Grünwalder Konferenz von 1522 nahmen die Teilnehmer eine ablehnende Haltung gegenüber der Reformation und den Lehren Martin Luthers ein. Unter der Leitung von Wilhelm IV. von Bayern einigten sich die süddeutschen Fürstentümer und Städte darauf, die katholische Kirche zu unterstützen und die Ausbreitung der lutherischen Lehre zu verhindern. Diese ablehnende Haltung zur Reformation war ein Versuch, die religiöse und politische Stabilität in ihren Gebieten zu bewahren und den Einfluss der katholischen Kirche zu stärken. Die Konferenz markierte einen wichtigen Schritt in der oppositionellen Reaktion auf die protestantische Bewegung im süddeutschen Raum.

  • München: Herzog Wilhelm IV. gestorben
  • München: Gründung des Hofbräuhauses

    Herzog Wilhelm V. gründet für das Brauen von braunem Bier das Hofbräuhaus an der heutigen Sparkassenstraße

    Herzog Wilhelm V. gründete am 27. September 1589 auf dem Gelände der damaligen Münchner Herrscherresidenz eine Brauerei. Dieses erste Hofbräuhaus existierte bis ins Jahr 1808 und lag nur wenige Schritte vom heutigen Hofbräuhaus entfernt. Erhalten blieb davon nur die Gründungsurkunde.

  • München: Wilhelm V. übeträgt seinen Sohn Maximilian I. den Sitz des Geheinem Rates
  • München: Herzog Maximilian I. von Bayern erneuert das Aufenthalts-, Handels- und Gewerbeverbot für Juden

Deutschland
Rudolf II.
1576-1612)
Kirchenstaat
Paul V. (1605-1621)