Veranstaltungen - Geschichte - Kunst & Denkmal
Ein Privileg der Herzöge Ernst und Wilhelm gestattete der jüdischen Gemeinde in München die Einrichtung eines eigenen Friedhofs. Diese Genehmigung war von großer Bedeutung, da jüdische Bestattungsriten eine ewige Ruhestätte ohne Störung vorschreiben.
Die neue Friedhofskirche wurde die Allerheigenkirche am Kreuz, auch Kreuzkirche genannt.
Durch den Freisinger Weihbischof Oswald Fischer wird der neue Gottesacker eingeweiht. Aus diesem entsteht der Alte Südliche Friedhof
Die Friedhöfe der Innenstadt wurden auf den erweiterten Südfriehof übertragen.
In der Thalkirchner Straße entsteht ein neuer jüdischer Friedhof außerhalb der Stadtgrenzen Münchens. Kurz darauf wird die Chewra Kadischa, die traditionelle Beerdigungsbruderschaft, ins Leben gerufen. Sie übernimmt die Betreuung von Krankheits- und Sterbefällen innerhalb der jüdischen Gemeinde und gewährleistet eine würdige Bestattung nach religiösen Vorschriften.
An der Ungererstraße im Norden Münchens wird ein neuer jüdischer Friedhof angelegt.
Auf dem Ostfriedhof wird das Denkmal der »Toten der Revolution«, das zugleich das Grabdenkmal für Kurt Eisner ist, enthüllt.
Solche Trauerfeiern wurden vom dem Nazi-Regiem genutz um den Hass auf die allierten Angreifer zu schüren.
Im Kreamtorium des Ostfriedhofes werden die in Nürnberg verurteilten und hingerichten NS-Hauptkriegsverbrechern eingeäschert. Die Asche der Verbrecher wurde in die Isar gestreut.