Geschichte 200 - 2090

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  • München-Ludwigsvorstadt * Der Stadtrat will wissen, wie es um das „Deutsche Theater“ steht. 

    Rund zwei Dutzend Experten begutachten in der folgenden Zeit nahezu jeden Winkel des Gebäudes.


  • München-Untergiesing * Inzwischen hat die „Templer-Ordensgemeinschaft“ das Anwesen an der Birkenleiten 35 gekauft.

    Das im „Glockenturm“ befindliche „Geläute“ besitzt einundzwanzig Glocken und ist damit das größte im süddeutschen Raum.


  • München-Lehel * Die evangelische „Lukaskirche“ erregt die Gemüter, als sich aus einer großen Rosette Steine lösen und auf einen Spielplatz fallen.  

    Zum Glück passiert nichts, außer dass endlich mit der dringend notwendigen Sanierung begonnen wird.


  • München-Untergiesing * Im Laufe der Jahrzehnte hat sich das Bild der „Birkenau“ sehr stark verändert.

    Trotz aller Denkmalschutzvorgaben verschwinden die ärmlichen und sanierungsbedürftigen Kleinhäuser.

    Zum Teil hat man die Häuser abgerissen und durch artfremde ersetzt oder man hat sie derart modernisiert, dass von der ursprünglichen Substanz nicht mehr viel erhalten geblieben ist.


  • München-Maxvorstadt * Auf dem Ruinengrundstück an der Richard-Wagner-Straße 16 entsteht ein sechsstöckiges Haus der „Technischen Universität München“.

    In dem „Studentenwohnheim“ finden heute bis zu 40 Studenten der „TUM“ Unterkunft.


  • München-Obergiesing * Die erste CD der „Boandlkramer-Connection“ erscheint.  

    Die Musikscheibe der „Totengräber vom Ostfriedhof“ enthält unter anderem den Titel: „Buam, Buam, Buam“


  • München-Au * Nach einer zweijährigen Umbau- und Renovierungszeit wird das „Motorama“ wieder eröffnet.


  • München-Bogenhausen * Nach sechs Jahren Arbeit und unter Verwendung von 3,8 Millionen DMark wird die „Georgskirche“ in Bogenhausen im neuen Glanz wieder eröffnet.


  • München-Graggenau - München-Zamdorf *  Die „Karl-Peters-Straße“ wird auf Antrag des „Bezirksausschusses Bogenhausen“ in „Ida-Pfeiffer-Straße“ umbenannt. 


  • Rom-Vatikan * Papst Johannes Paul II. spricht Johannes XXIII. selig. 


  • München-Haidhausen * Der „Ateliertrakt der Villa Stuck“ wird feierlich eröffnet. 


  • München-Theresienwiese * Stephan Kuffler wird offiziell „Wiesnwirt“ im „Weinzelt“ seiner Eltern.


  • München-Theresienwiese * Sepp Krätz, der „Wiesnwirt“ vom „Hippodrom“, führt das „VIP-Bändchen“ für besondere Gäste ein.


  • München-Bogenhausen * Die Studiengänge Musical, Dramaturgie sowie Theaterkritik der „August-Everding Theater-Akademie“ beziehen die „Bürgermeistervilla“ in Bogenhausen.


  • München * Der „Wein-pro-Kopf-Verbrauch“ liegt in München bei 40 Litern, eingerechnet Säuglinge, Anstinenzler und Weinverachter. 

    München ist damit die deutsche Großstadt mit dem höchsten Wein-pro-Kopf-Verbrauch. 

    Der Bundesdurchschnitt liegt bei 27 Liter.


  • München-Graggenau - München-Angerviertel * Liesl Karlstadt wird im „Valentin-Karlstadt-Musäum“ angemessen gewürdigt.

    Valentins kongeniale Partnerin erhält ein „Liesl-Karlstadt-Kabinett“.


  • München-Au * Die „Museum-Lichtspiele“ werden vom „FilmFernsehFonds Bayern“ mit einer Prämie von 15.000 DMark ausgezeichnet.


  • München-Obergiesing * Einige Häuser der „Feldmüller-Siedlung“ werden in das „Herbergen-Programm“ aufgenommen und können damit der Sanierung zugeführt werden.


  • München-Maxvorstadt * Die „VIAG“, ursprünglich „Vereinigte Industrieunternehmungen AG“, ist ein zuletzt in München ansässiger „Holdingkonzern“

    Bis Mitte der 1990er Jahre war der aktive Sitz in Bonn und davor in Berlin.
    Im Jahr 2000 wird die „VIAG“ mit dem ähnlich strukturierten „VEBA-Konzern“ zur „E.ON-Energie AG“ fusioniert.


  • München-Haidhausen * Die Hobby-Modellbauer Ruth und Hans Irlbacher, sowie Hermann Voßeler stellen dem „Haidhausen Museum“ in der Kirchenstraße den „Kriechbaumhof“ im Maßstab 1:20 als Dauerleihgabe zur Verfügung.  

    Das Modell des Herbergsanwesens entstand nach alten Plänen und Fotos in 400 Stunden Arbeit.  

    Die Irlbacher und Voßeler reihen sich damit in die Tradition der Auer und Haidhauser „Kripperlbauer“ ein, die sich seinerzeit mit ihren Schnitzarbeiten im Winter einen Nebenerwerb eröffneten.  
    Im „Bayerischen Nationalmuseum“ sind mehrere hervorragende Arbeiten von aus dem „Ostend“ stammenden „Krippenmachern“ zu sehen.  

    Man kennt die Künstler zum Teil nur noch dem Vornamen nach:  
    So den Zimmermann „Niclas“, der um das Jahr 1800 in der Au arbeitete oder Wendelin Reiner, der ebenfalls in der Au wohnte, dessen Stiefsohn Andreas Barsam, Anselm Sickinger, sowie den Schnitzer „Ludwig“ und Johann Berger, die in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts lebten.


  • München-Isarvorstadt - Museumsinsel - München-Englischer Garten * Die „Abendzeitung“ meldet: „Die Biber sind wieder zurück in München“.

    Nördlich der „Zenneck-Brücke“ am „Deutschen Museum“ und am „Oberst-Jägermeister-Bach“ im „Englischen Garten“ können die Tiere seither beobachtet werden.


  • München-Theresienwiese * Wegen „Steuerhinterziehung“ wird das Wieswirte-Ehepaar Anton und Marianne Weinfurtner zu Bewährungsstrafen und einer Geldbuße von einer Million Mark verurteilt.


  • München-Graggenau * Die „Residenzpost“ wird noch einmal umfassend renoviert.


  • München-Maxvorstadt * Der „Friedrich-Schiedel-Kindergarten“ an der Richard-Wagner-Straße 14 wird eröffnet.

    Das Grundstück war zuvor unbebaut.


  • München-Theresienwiese * Georg Heide wird „Festwirt“ im „Pschorr-Bräurösl-Festzelt“.


  • München-Theresienwiese * In der „Ochsenbraterei“ werden während der Wiesn 77 Ochsen verzehrt.


  • München-Graggenau * Die „Löwenbräu AG“ wird Mieter des Anwesens Burgstraße 5.

    Seither betreibt die Familie Winklhofer das Gastlokal mit dem historischen Ambiente unter dem Namen „Hofer - Der Stadtwirt“.


  • Los Angeles * George Harrison, der „stille Beatle“ stirbt in Los Angeles, Kalifornien, an Krebs.

    Er stand lange Zeit im Schatten von John Lennon und Paul McCartney.
    Durch die Verwendung orientalischer Instrumente und Kompositionen seit Mitte der 1960er Jahre wurde er zu einem der Wegbereiter der „Weltmusik“.

    Wie auch John Lennon hinterlässt George Aufnahmen für ein komplettes Album, das sein Sohn Dahni und Jeff Lynne anhand seiner ausführlichen Notizen fertigstellen und 2002 unter dem Titel „Brainwashed“ veröffentlichen. 


  • Deutschland * In Deutschland gibt es 1.100 „McDonald‘s-Restaurants“, in denen täglich zwei Millionen Menschen essen, der Jahresumsatz liegt bei 2,3 Milliarden Euro.

    Damit ist die „Big-Mac-Kette“ der Marktführer in Deutschland.


  • München-Lehel * Im Beisein hoher Funktionäre des „Deutschen Alpenvereins“ und des „Österreichischen Alpenvereins“ wird neben dem Eingang des „Alpinen Museums“ auf der „Praterinsel“ ein Gedenkstein aufgestellt.

    Er trägt die Aufschrift „Gegen Intoleranz und Hass - 1921-1945 - Uns Bergsteigern zur Mahnung - DAV 2001“.


  • München-Theresienwiese * Die „Matthias-Pschorr-Straße“ auf der „Theresienwiese“ wird saniert. 


  • München * Das „Amt für Abfallwirtschaft“ wird ein städtischer Eigenbetrieb und heißt jetzt „Abfallwirtschaftsbetrieb München“.


  • München-Haidhausen - München-Oberföhring * Der „Daphne-Brunnen“ vom Orleansplatz findet in der Bogenhauser „Wahnfriedallee“ ein neues Plätzchen. 

    Die nach vorne schreitende hübsche Bronzefigur, die sich in der Verwandlung in einen Lorbeerbaum befindet, findet ihren neuen Standort zwischen zwei Bäumen. 


  • München-Theresienwiese * Toni Roiderer wird als „Sprecher der Wiesnwirte“ zum Nachfolger von Willy Heide gewählt.  

    Gleichzeitig bringen die „Wiesnwirte“ erstmals einen gemeinsamen Krug heraus. 


  • München-Theresienwiese * Die Galerie des „Hacker-Festzeltes“ wird komplett erneuert und die Wände liebevoll ausgemalt.


  • Bundesrepublik Deutschland - Berlin * Bei der Wahl zum „15. Bundestag“ erhält

    • die SPD mit ihrem amtierenden Bundeskanzler Gerhard Schröder 38,5 Prozent [- 2,4] und 251 Sitze.
    • Die CDU/CSU mit ihrem Kanzlerkandidaten Edmund Stoiber erringt ebenfalls 38,5 Prozent der Stimmen [+ 3,4] und 248 Sitze.  
    • Die FDP bekommt 7,4 Prozent [+ 1,2] und 47 Sitze.
    • „Bündnis 90/DIE GRÜNEN“ kommen auf 8,6 Prozent der abgegebenen Stimmen [+ 1,9].
    • Die PDS erkämpft 4,0 Prozent der Stimmen [- 1,1] und zieht - durch die direkt gewonnenen Berliner Wahlkreise - lediglich mit zwei Abgeordneten in den „Deutschen Bundestag“ ein.

    Gerhard Schröder wird Bundeskanzler einer Koalition bestehend aus SPD und „Bündnis 90/DIE GRÜNEN“


  • München-Maxvorstadt * Der sogenannte „Giftschrank“ in der „Bayerischen Staatsbibliothek“ wird geöffnet.

    Er beinhaltet in der Hauptsache erotische Literatur, aber auch unliebsame politische oder kirchenkritische Schriften, die seit dem frühen 19. Jahrhundert zensiert, verboten, von der Polizei und Gerichten abgegeben und gesammelt wurden.


  • München-Haidhausen * Das „Haidhausen Museum“ in der Kirchenstraße kann sein 25-jähriges Jubiläum feiern.  

    Aus diesem Anlass wird der Öffentlichkeit ein dreidimensionales Stück Stadtteilgeschichte zur Verfügung gestellt.  
    Das zwei mal einsvierzig Meter große Modell mehrerer Herbergsanwesen in der „Grube“ wurde von den Hobby-Modellbauer Ruth und Hans Irlbacher, sowie Hermann Voßeler detailgetreu hergestellt und mit - aus historischen Fotos - ausgeschnittenen Papierfiguren ergänzt.  
    Ein Rundhorizont mit ausgetüftelter Beleuchtung machte die ganze Szenerie überzeugend realitätsnah. 


  • Bundesrepublik Deutschland - Berlin * Das „amtliche Endergebnis“ der Bundestagswahl 2002 wird bekannt gegeben. 

    SPD und „Bündnis 90/ DIE GRÜNEN“ können zusammen 577.000 mehr Wähler als CDU/CSU und FDP für sich gewinnen. 


  • München-Maxvorstadt * Der inzwischen stark beschädigte Zinksarg - der 1854 verstorbenen und 1857 in die „Sankt-Bonifazius-Kirche“ überführten Königin Therese - wird aus der Gruft geholt und in einen eigens angefertigten Marmorsarkophag an der Rückseite des „Königsgrabes“ abgelegt. 


  • Großbritannien * Knapp ein Jahr nach seinem Tod erscheint George Harrisons Album „Brainwashed“, das von seinem  Sohn Dahni und Jeff Lynne anhand seiner ausführlichen Notizen fertiggestellt wird. 


  • München * In der Städtischen Verwaltung wird über die Aufstellung eines „Trümmerfrauen-Denkmals“ beraten.

    Die Mehrheit lehnt dieses Vorhaben mit nachstehender Begründung ab: 

    „Die im Antrag genannten Trümmerfrauen gab es in München nicht. Herangezogen wurden in der Regel arbeitsfähige Männer. Dabei ist besonders zu beachten, dass man die Trümmerbeseitigung direkt nach dem Krieg vor allem ehemaligen Nationalsozialisten als Sühneleistung auferlegt hat“


  • München-Theresienwiese * Die ehemaligen Wiesnwirte Marianne und Anton Weinfurtner stehen erneut wegen „Steuerhinterziehung“ vor Gericht.  
    Das „Landgericht München I“ geht von einem Schaden von 1,5 Millionen Euro für den Fiskus aus.

    Marianne Weinfurtner, die das Gericht für die „treibende Kraft“ hält, wird wegen vier und ihr Mann Anton wegen drei Fällen der „Umsatzsteuerverkürzung“ schuldig gesprochen.
    Ins Strafmaß einbezogen wird eine Verurteilung der Eheleute zu je zwei Jahren mit Bewährung aus dem Jahr 2001.
    Das Urteil ist bereits rechtskräftig.

    Anton Weinfurtner und seine am Unternehmen beteiligte Ehefrau und Buchhalterin haben laut dem früheren Urteil den „Fiskus getäuscht, wo immer sich Gelegenheit bot“.  
    Frau Weinfurtner wird zu viereinhalb Jahren, Herr Weinfurtner zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. 


  • München-Untergiesing * Der Designer Uwe Binnberg und der bildende Künstler Christoph Nicolaus kaufen den „Hochbunker“ an der Claude-Lorrain-Straße, um darin exklusive Wohnungen einzurichten.

    Für den „Bunker“ gilt lediglich ein „Bestandsschutz“. Das bedeutet, dass er zwar verändert werden darf, hinterher aber noch das Aussehen des vorherigen Gebäudes erkennen lassen muss. Der „Betonkasten aus Kriegszeiten“ an der Claude-Lorrain-Straße 26 ist damit der erste und einzige „Luftschutzbunker“ in München, der für Wohnzwecke umgebaut werden darf.

    Der ursprünglich mit Keller, Erdgeschoss und drei Obergeschossen erbaute achteckige Turm mit seinen 2,40 Metern dicken Mauern bietet eine Gesamtfläche von 280 Quadratmetern. Statt Fenster hat er nur schmale Sichtschlitze, durch die 63 Jahre kaum Licht einfallen konnte und dadurch im Inneren des „Bunkers“ eine dunkle und muffige Atmosphäre erzeugte. Immerhin wurde das „Bauwerk“ im Jahr 1941 für einen Zweck geschaffen, bei dem nicht gerade die Verbreitung einer freundlichen Atmosphäre im Vordergrund stand.


  • München-Ludwigsvorstadt * Die Untersuchungsergebnisse zum „Deutschen Theater“ werden den Stadträten vorgelegt. 

    Das „Wirtschaftsreferat“ berechnet die Kosten für die notwendige Sanierung mit 138 Millionen Euro und empfiehlt aufgrund der „unfinanzierbaren Kosten“, das Theater zu schließen.
    Innerhalb kürzester Zeit werden 60.000 Unterschriften zum Erhalt des „Deutschen Theaters“ gesammelt. 

    Auch Oberbürgermeister Christian Ude will das „Deutsche Theater“ dicht machen, doch das Theater und seine Freunde kämpfen dagegen, schlagen günstigere Alternativen vor, auch einen Neubau.
    Doch der kommt aus rechtlichen Gründen nicht in Frage.


  • München-Untergiesing * Bevor die Umbaumaßnahmen für das Projekt „Wohnen im Turm“ beginnen, muss erst eine mehrmonatige Wartezeit überbrückt werden. 
    Das geschieht mit einer „Kunstaktion“ unter dem Titel „120 Tage Kunst im Bunker“

    Die Eigentümer verfolgen mit dieser Aktion das Ziel, einerseits das Image des „Betonkastens aus Kriegszeiten“ zu verbessern, andererseits wollen sie „durch die Kunst versuchen, das bedrückende des Bunkers aufzubrechen und ihn bis zur tatsächlichen Bautätigkeit mit Leben zu füllen“

    Die „Kunstaktion“ dauert bis zum 26. Juli.
    Dabei herrscht eine breite Übereinstimmung.
    Doch mit dem anschließenden Genehmigungsverfahren der Umbauplanung scheiden sich wieder die Geister.

    Während sich Rathauspolitiker von der „Bunker-Kreativität“ begeistert zeigen, melden Architektur- und Denkmalschutzexperten ihre Bedenken an.

    Und obwohl das „Gebäude“ gar nicht unter „Denkmalschutz“ steht, meinen sie, dass „so ein Bunker fast das Einzige [sei], das uns heute noch an den Krieg erinnert“.
    So ein „Wehrbau“ habe deshalb eine ebenso hohe Aussagekraft wie eine Stadtmauer oder eine Burg.


  • München * Die „Ladenöffnungszeiten“ werden nochmals verlängert.
    Auch an Samstagen können Geschäfte nun bis 20.00 Uhr öffnen.

    Die Gesamtstundenzahl der Ladenöffnungszeiten pro Woche hat sich damit seit dem 28. November 1956 von 63,5 auf 84 Stunden erhöht.


  • München-Graggenau * „Stadtrat“ Siegfried Benker forderte im Namen der „Fraktion der GRÜNEN“ in einem Antrag, sich mit der Kolonalgeschichte in den Münchner Straßennamen und dem Umang mit diesem Erbe verstärkt zu befassen: 

    • „Dem Stadtrat wird dargestellt, welche Straßennamen nach Personen, Ereignissen und Orten aus der Geschichte der ehemaligen deutschen Kolonien benannt sind“.
    • „Dem Stadtrat wird ein Vorschlag unterbreitet, wie mit diesem Kolonialerbe umgegangen werden soll“.

    Die Diskussion drehte sich im Vorfeld um die „Von-Trotha-Straße“, die „Von-Gravenreuth-Straße“, die „Dominikstraße“ und die „Wißmannstraße“.


  • München * Der „Vorsitzende der CSU-Fraktion“, Hans Podiuk, selbst Bewohner des „Kolonialviertels“, entrüstet sich über den Antrag auf mögliche Straßenumbenennungen: 

    „Ich persönlich kann keine Verherrlichung von Kolonialverbrechen erkennen, wenn Straßen nach Orten oder Personen aus der Kolonialzeit benannt sind“


  • München-Theresienwiese * Innerhalb von zehn Monaten sterben Anita Schmid und Eva Stadtmüller, die Wirtinnen der „Fischer-Vroni“. Hans Stadtmüller übernimmt diese Funktion.


  • München-Theresienwiese * „Versehentlich“ werden die Plätze in der „Käfer-Wies‘nschänke“ doppelt belegt.

    Der Betreiber darf ein weiteres Zelt im Garten aufstellen.


  • Freistaat Bayern - München * Nach der Auszählung der „Landtagswahl“ gehören dem „Bayerischen Landtag“ in dieser „15. Legislaturperiode“ 180 Mitglieder an.  

    Bei der Wahl zum „15. Bayerischen Landtag“ erhält

    • die CSU mit ihrem amtierenden Ministerpräsidenten Edmund Stoiber 60,7 Prozent [+ 7,8] und 124 Sitze.
    • Die SPD mit ihrem Kandidaten Franz Maget erringt 19,6 Prozent der Stimmen [- 9,1] und 41 Sitze.
    • „DIE GRÜNEN“ kommen auf 7,7 Prozent der Wählerstimmen [+ 2,0] und 15 Sitze.

    Edmund Stoiber wird erneut Bayerischer Ministerpräsident und kann mit seiner CSU-Alleinregierung mit einer Zweidrittel-Mehrheit regieren. 


  • München * Mit den Stimmen der „SPD“ und der „GRÜNEN“ beschließt der Stadtrat, dass 29 Straßennamen gutachterlich überprüft werden, die einen unmittelbaren Zusammenhang mit der „Kolonialzeit“ haben. 

    Noch am gleichen Tag spricht die „CSU“ von einem „Entkolonisierungs-Feldzug“ und davon, dass „es überhaupt keine Notwendigkeit gibt [...] dieStraßenumbenennungen aus der Kolonialzeit [...] intensiver zu durchleuchten“


  • München * Dieter Hildebrandt ist nach 145 Sendungen letztmals Gastgeber im „Scheibenwischer“


  • Karlsruhe * Vor dem „Bundesverfassungsgericht“ wird nach einer Klage der „Kaufhof AG“ erstmals über die „Ladenöffnungszeiten“ verhandelt. 

    Die Warenhauskette will das Verkaufsverbot an Werktagen nach 20.00 Uhr sowie an Sonn- und Feiertagen beseitigen.


  • München-Ludwigsvorstadt * Der Stadtrat beschließt, vier Millionen Euro für die Notsanierung des „Deutsche Theaters“ zur Verfügung zu stellen, um dort bis Ende 2007 spielen zu können und in der Zwischenzeit einen privaten Investor zu finden.

    Doch alle Verkaufspläne zerschlagen sich.
    Es wird klar, die Stadt müsste ihre Bühne herschenken und einem Käufer für die Sanierung sogar noch 30 Millionen Euro drauflegen.


  • München-Ludwigsvorstadt * Jannik Inselkammer wird „geschäftsführender Gesellschafter“ der „Augustiner-Brauerei“


  • München-Haidhausen * Die Renovierungs- und Umbauarbeiten in den „historischen Räumen“ und im „Alten Atelier“ der „Villa Stuck“ beginnen. 


  • München-Untergiesing * Mit dem Umbau des „Luftschutzbunkers“ an der Claude-Lorrain-Straße wird begonnen. 

    Zunächst müssen die dicken „Bunkerwände“ bis auf ein Betonskelett abgetragen, die Wandstärke mit einer Betonfräse von 2,40 auf 1,20 Meter halbiert, neue Decken eingezogen und die Haustechnik installiert werden.
    Dank raumhoher Fensterfronten ist es dort jetzt hell und freundlich, wo bis vor Kurzem nur durch schmale Schlitze schwaches Tageslicht eindrang. Alleine die Umbaukosten erfordern einen Finanzaufwand von 1,6 Millionen Euro. 

    Jede Wohneinheit des inzwischen sechsstöckigen Gebäudes besteht aus 120 bis 130 Quadratmetern.
    Die beiden oberen Stockwerke, die das Architekten-Team - auch um den Kostendruck zu mindern - auf den ursprünglich vierstöckigen „Bunker“ gesetzt hat, bestehen sogar komplett aus einer Glas- und Stahlkonstruktion. Nichts behindert in diesen „Luxus-Lofts“ den Panoramablick auf die Isarauen und die Silhouette der Innenstadt.


  • München-Haidhausen * Eröffnung des „Jugendstil-Museums“ in der „Villa Stuck“ mit der Ausstellung „München! Stadt des Jugendstils“


  • Karlsruhe * Das Bundesverfassungsgericht bestätigt das grundsätzliche „Verbot der Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen“.


  • München-Theresienwiese * Das „Hacker-Festzelt“ erhält eine neue Innenkulisse, ein neues, drehbares „Musikpodium“ und einen neuen Himmel - den „Himmel der Bayern“


  • München-Theresienwiese * Peter und Arabella Pongraz werden „Wiesnwirte“ im „Winzerer-Fähndl“.

    Das „Winzerer-Fähndl-Festzelt“ bekommt ein neues Zeltdach.
    Die „Festhalle“ wird dadurch heller und freundlicher.


  • München-Theresienwiese * Die „Pschorr-Bräurosl“ bekommt einen neue „Festhalle“

    80 Meter lang und 60 Meter breit ist das Zelt.
    300 Kubikmeter Holz 100 Tonnen Stahl stecken in dem „Festzelt“, 6.000 qm Staffplanen in der Dekoration. 


  • München-Theresienwiese * Das „Löwenbräu-Festzelt“ wird als erstes Bierzelt der Welt nach ISO 9001:2000 zertifiziert. 

    Der Qualitätssicherungsstandard umfasst Kriterien von der Zeltsicherheit über Notfallpläne, Arbeitsabläufe, Essensgeschmack, Sauberkeit bis hin zur Laustärke der Musik.


  • München-Theresienwiese * Das Geschirr für das Brauereigespann von „Paulaner“ wird erneuert. 

    Es kostet 125.000 € für sechs Pferde.
    2.280 Arbeitsstunden sind für die Herstellung angefallen.


  • München-Bogenhausen * Mehr als 160 Kauf- und Fusionsangebote hat der Bogenhausener „Togal-Chef“ Günther J. Schmidt schon abgelehnt.


  • München-Graggenau * Carl von Pilotys Monumentalgemälde „Allegorie Monachia“ im „Großen Rathaussaal“ wird wieder eingeweiht.  

    Das überdimensionierte Bild entstand 1879 und misst 15,30 mal 4,60 Meter.  
    Es zeigt 128 Personen der Münchner Stadtgeschichte, unter deutlicher Vernachlässigung des Wittelsbacher Herrscherhauses.  

    Das Bild ruhte viele Jahre im Depot. 


  • München-Theresienwiese * Das Ordnungspersonal auf dem Oktoberfest nimmt den Souvernierjägern rund 210.000 Bierkrüge wieder ab.


  • München-Graggenau - München-Angerviertel * Sabine Rinberger folgt Gudrun Köhl als neue Direktorin des „Valentin-Karlstadt-Musäums“.


  • München-Oberwiesenfeld * Das „Rock Museum Munich“ auf dem „Fernsehturm“ wird eröffnet.  

    Es ist im „Aussichtskorb“ des „Olympiaturms“ untergebracht und liegt auf ungefähr 180 Metern Höhe.  
    Damit ist es das weltweit höchstgelegene „Rock-Museum der Welt“.  

    Betrieben wird das „Rock Museum Munich“ von Herbert Hauke und Arno Frank Eser. 


  • München-Graggenau * Während der Restaurierung des „Cuvilliès-Theaters“ ergießen sich aus einem alten Rohr ganze Fluten in das Theater. 


  • München-Graggenau * Die „Residenzpost“ schließt für immer und verlegt den Betrieb in den „Alten Hof“.


  • München-Isarvorstadt * Die Hotelzimmer in der „Deutschen Eiche“ werden renoviert und modernisiert.


  • USA * Der Konzern „Anheuser-Bush Inbev“ übernimmt die Münchner Traditionsmarken „Löwenbräu“, „Spaten“ und „Franziskaner“

    Das belgisch-brasilianisch-amerikanische Unternehmen ist durch immer neue Milliardenübernahmen zum weltweiten Marktführer in Sachen Bier geworden; mit einem Umsatz von 40 Milliarden Dollar und hohen Gewinnen. 


  • Rom-Vatikan * Der alte „VW Golf“ von Joseph Ratzinger wird im Jahr seiner „Papstwahl“ um 189.000 € nach Amerika verkauft.  

    Das „Heilige Blechle“ ist damit aber noch lange keine „Reliquie“.  
    Dazu müsste Benedikt XVI. erst gestorben und zumindestens zum „Seligen“ erklärt worden sein. 


  • München * Ein Münchner Gericht verurteilt erstmals einen mit einem Masskrug bewaffneten „Wiesn-Schläger“ wegen „versuchten Mordes“ zu 12 Jahren Haft.


  • München-Theressienwiese * Der „Wiesnwirte-Sprecher“ und Wirt des „Löwenbräu-Festzeltes“, Wiggerl Hagn, schlägt die Einführung eines Wiesnkruges aus Plastik vor, der 800 Gramm leichter als ein Glaskrug (1.300 Gramm) ist.

    Der Vorstoß scheitert: „Ich hab‘ ja nur darüber nachgedacht. Machen tu‘ ich das sowieso net. Oder nur, wenn der Gast einverstanden ist“.


  • München * Rudolph Mooshammer wird von dem irakischen „Stricher“ Herish A. im Streit um den Liebeslohn erdrosselt.


  • München-Untergiesing * Nach einjähriger Umbauzeit wird der „Hochbunker“ an der Claude-Lorrain-Straße 26, in bester Lage zwischen „Schyrenbad“ und Isar, in ein komfortables Wohngebäude verwandelt.

    Natursteinbäder, Massivholzböden, auffaltbare Fenster mit Sonnenschutz und ein Kamin je Wohnung gehören zur hochwertigen Ausstattung. Die ersten Familien beziehen das ehemalige „Kriegs-Bauwerk“ als „Luxuswohnhaus“.


  • München-Haidhausen * Die Vollendung der Instandsetzungs- und Erweiterungsarbeiten der „Villa Stuck“ werden mit einem Festakt gefeiert. 

    Insgesamt 12,97 Millionen Euro musste die Stadt München dafür aufbringen. 


  • München-Haidhausen * Die „Historischen Räume der Villa Stuck“ werden wiedereröffnet. 


  • München-Haidhausen * Der „Club Ampere“ ergänzt die „Muffathalle“, das Café und den Biergarten.


  • Rom-Vatikan * Papst Joannes Paul II. stirbt im Vatikan.

    Dieser Papst hat während seiner Amtszeit alleine 482 Personen „zur Ehre der Altäre“ in den Heiligenstand erhoben.
    So viele wie kein anderer Papst in den vergangenen 500 Jahren vor ihm. 

    Mit seiner eigenen Heiligsprechung am 27. April 2014 ist die Zahl der seit 1594 in den Heiligenstand erhobenen auf 839 angestiegen. 


  • Rom-Vatikan * Nach dem Tod des Papstes Johannes Paul II. wird „Kardinal“ Joseph Ratzinger zu seinem Nachfolger auf dem „Stuhl Petri“ gewählt.

    Der in Marktl am Inn als Sohn eines „Gendarmen“ geborene gibt sich den Namen Benedikt XVI..
    Das motiviert die „Bild-Zeitung“ umgehend, ihre Titelseite mit „WIR SIND PAPST“ zu überschreiben. 

    In der englischen Presse wird dagegen die Vergangenheit in der „Hitler-Jugend“ des „Papa-Ratzi“ hervorgehoben. 


  • München-Kreuzviertel * Die „Gedenktafel“ für Kurt Eisner am Promenadeplatz ist über Nacht verschwunden, weil sie im Schatten des monströsen „Montgelas-Denkmals“ vielleicht besonders unangemessen gewirkt hätte.

    Sie landet im Depot des „Münchner Stadtmuseums“ und wird dort irgendwann zur Schau gestellt werden.


  • München-Kreuzviertel * Mit den Worten: „Heute erfüllt sich ein lang gehegtes Anliegen: Der Freistaat Bayern ehrt den großen Staatsmann Minister Maximilian Joseph Graf von Montgelas mit der Aufstellung eines Denkmals am Promenadeplatz“, übergibt „Finanzminister“ Kurt Faltlhauser das Denkmal der Öffentlichkeit.

    Die fast zehn Tonnen schwere und 6,20 Meter hohe Skulptur wurde - nach einem Wettbewerb - von der Berliner Künstlerin und Kunstprofessorin Karin Sander geschaffen. Sie ließ dazu Montgelas-Büsten und Gemälde fotografieren und einscannen.
    Mit den gesammelten Daten errechnete der Computer ein dreidimensionales Bild. 

    Auf dieser Datenbasis entwickelte die Künstlerin und der Engineering-Dienstleister „Bertrandt AG“ das tragende Stahlgerüst der aus fünfzehn Segmenten bestehenden Aluminiumfigur.
    Die einzelnen Teile wurden aus viereckigen Rohlingen mit einem Gesamtgewicht von dreißig Tonnen auf „Fünf-Achs-Hochgeschwindigkeitsfräsen“ ausgefräst. 

    Die acht Tonnen schwere Figur wird von einem eineinhalb Tonnen schweren Stahlgerüst getragen. Die Verbindungstechnik im Inneren der Skulptur wiegt weitere 500 Kilo.

    Damit das „Montgelas-Denkmal“ richtig wirkt, muss man es aus einiger Entfernung betrachten, erst dann kann man den Dargestellten eindeutig identifizieren.
    Je näher man der Statue kommt, desto mehr löst sie sich - bedingt durch die Oberflächenstruktur - auf und wird abstrakt. Dieses „Abstandhalten“ zu dieser geschichtsträchtigen Persönlichkeit war ein Anliegen der Künstlerin.  

    Ein weiterer Kritikpunkt ist die Höhe der Skulptur.
    Dabei ist sie mit ihren 6,20 Metern exakt genauso hoch wie das daneben stehende „Orlando-di-Lasso-Denkmal“. Allerdings mit dem Unterschied, dass der „Aluminium-Montgelas“ nicht auf einem Sockel, sondern in der Wiese steht.
    Und das ist angemessen, da in einer demokratischen Gesellschaft niemand mehr idealisiert dargestellt und auf einem Sockel aufgestellt werden darf und damit für den „normalen Bürger“ unerreichbar wird.
    Und ein „Reformer“, der noch dazu mit beiden Beinen auf dem Boden der Realität steht, kann, wenn schon unbedingt ein persönliches Denkmal Aufstellung finden muss, durchaus angemessen sein.

    Gleichzeitig mit der Aufstellung des „Montgelas-Denkmals“ wird sang- und klanglos die „Gedenktafel für Bayerns ersten demokratischen Ministerpräsidenten“, Kurt Eisner, mit der Begründung entfernt, dass ja in angemessenem Abstand und an authentischer Stelle seit dem Jahr 1989 eine Bodenplatte angebracht worden ist.
    Die „Eisner-Gedenkplatte“ wird im Depot des „Münchner Stadtmuseums“ abgestellt.


  • München * Eröffnung des U-Bahnhofs am Fröttmaninger Stadion. 


  • München-Haidhausen * Die „Mammut Electric GmbH zur Gewinnung regenerativer Energie“ nimmt am „Muffatwerk“ ein Elektrizitätswerk in Betrieb.

    Hier erzeugt der Auer Mühlbach Strom für bis zu 1.500 Haushalte.


  • München-Angerviertel * Das „Bier & Oktoberfestmuseum“ wird im ältesten noch erhaltenen Bürgerhaus Münchens, in der Sterneckerstraße 2, durch Oberbürgermeister Christian Ude eröffnet. 

    Den finanziellen Grundstock für die Ausstellung hat der inzwischen verstorbene „Wiesnwirt“ und langjährige „Sprecher der Wiesnwirte“ und „Präsident des Hotel- und Gaststättenverbandes“ Xaver Heilmannseder gelegt, nachdem er dem „Verein Münchner Oktoberfestmuseum“ eine großzügige Erbschaft hinterlassen hat. 

    Einige der in den 1980er Jahren geschlossenen „Deutschen Brauereimuseum e.V.“ finden sich nun im „Bier & Oktoberfestmuseum“ wieder. 


  • München-Theresienwiese * Das „Hofbräuhaus-Festzelt“ erstrahlt in neuem Glanz und erscheint seither wie ein Pendant des Stammhauses am Platzl.


  • München-Theresienwiese * Die „Ochsenbraterei“ erhält an der Südseite mehr Fenster, die zusätzlich Licht ins Zelt lassen.


  • Bundesrepublik Deutschland - Berlin * Bei der Wahl zum „16. Bundestag“ erhält

    • die SPD mit ihrem amtierenden Bundeskanzler Gerhard Schröder 34,2 Prozent [- 4,3] und 222 Sitze.
    • Die CDU/CSU mit ihrer Kanzlerkandidatin Angela Merkel erringt 35,2 Prozent der Stimmen [- 3,3] und 226 Sitze.
    • Die FDP bekommt 9,8 Prozent [+ 2,4] und 61 Sitze.
    • „Bündnis 90/DIE GRÜNEN“ kommen auf 8,6 Prozent der abgegebenen Stimmen [- 0,5] und 51 Sitze.
    • Die PDS erkämpft 8,7 Prozent der Stimmen [+ 4,7] und zieht mit 54 Abgeordneten in den „Deutschen Bundestag“ ein.

    Angelika Merkel wird Bundeskanzlerin in einer „Großen Koalition“ bestehend aus CDU/CSU und SPD. 


  • München-Theresienwiese * Das „Hacker-Festzelt“ erhält ein „Cabrio-Dach“.

    Ein circa 50 qm großer Teil der überdachung kann bei geeignetem Wetter um einige Meter abgesenkt werden.

    Damit ist ein Blick auf den Sternenhimmel oder dem weiß-blauen Himmel vom Zeltinneren aus möglich.
    Außerdem zirkuliert die Luft im Zelt besser.


  • München - Berlin - Wiesbaden * Am 25. Jahrestag des „Wiesn-Attentats“ bringen mehrere Organisationen, Gewerkschaften und Einzelpersonen, darunter mehrere Münchner Stadträte sowie Landes- und Bundespolitiker der SPD, im „Deutschen Bundestag“ einen Antrag zur Wiederaufnahme des Verfahrens ein. 

    Der Antrag findet  keine politische Mehrheit und wird vom „Bundeskriminalamt - BKA“ abschlägig beschieden. 


  • München-Graggenau * Eine Bietergemeinschaft bestehend aus der „Accumulata Immobilien Development“ und der „LBBW-Immobilien“, einer Tochter der „Landesbank Baden-Württemberg“, erwirbt die ehemalige „Residenzpost“.

    Die beiden Firmen haben ambitionierte Pläne für das Gebäude und wollen auf dem rund 4.300 Quadratmeter großen Grundstück ein „Luxushotel der Extraklasse“ entstehen lassen, mit 160 bis 190 Zimmer, passend zur exklusiven Lage. 300 bis 390 Millionen Euro soll das Projekt kosten.
    Im Gebäude können neben den „Hotelzimmern“ und „Suiten“, „Konferenzräume“, ein „Ballsaal“, ein „Wellnessbereich“ und edle „Boutiquen“ Platz finden.

    Während die Verhandlungen mit möglichen Investoren geführt werden, beantragen die Eigentümer eine „alternative Nutzung“.
    Diese ist ein Mix aus Gastronomie und Geschäften.

    So findet sich hier die Diskothek „8seasons“, der „Feinkosthändler Käfer“, das „Café L’Opera“ und andere mehr, darunter auch der Schuhhersteller „Ed. Meier“.


  • München-Maxvorstadt * Der moderne Erweiterungsbau für die „Akademie der Bildenden Künste“ der Architektengruppe „Coop Himmelb(l)au“ wird offiziell eröffnet.


  • München - München-Trudering * Nach einer erbitterten Redeschlacht beschließt der „Kommunalausschuss“ die Umbenennung der „Von-Trotha-Straße“ in „Hererostraße“.

    Die anderen drei strittigen Straßen werden ausgenommen.

    Doch alle 29 Straßenbenennungen mit „kolonialgeschichtlichem Hintergrund“ werden mit gedenkenden und erläuternden Schildern zur Namensherkunft versehen. 


  • München-Au * Die „Museum-Lichtspiele“ beteiligen sich am „Münchner Filmfest“.


  • München-Untergiesing * Die Garagenbrauer im „Giesinger Bierlaboratorium“ in der Birkenau 5 machen aus einem Hobby ihren Beruf.

    Sie beginnen mit einer 100-Hektoliter-Anlage.
    Die Brauanlage besteht im Wesentlichen aus einer umgebauten Doppelgarage, einem Gärkeller und einem darunterliegenden Lagerkeller.


  • München-Untergiesing * In der „Giesinger Brauerei“ wird erweitert und die Kapazität durch eine 1.000-Hektoliter-Anlage ersetzt.

    Das ist der offizielle Beginn der kleinen Münchner Privatbrauerei, die damit zur „zweitgrößten Privatbrauerei Münchens“ aufsteigt - gleich nach der „Augustiner Brauerei“ mit cirka 1,1 Millionen Hektolitern.


  • Würzburg * Die „Deutsche Bischofskonferenz“ stellt in einer Erklärung fest, dass der Austritt aus der katholischen Kirche den „Tatbestand des Schismas“ darstellt und die Strafe der „Exkommunikation“ nach sich zieht. 


  • Spitzingsee * Der „Problembär“ Bruno wird in der Nähe der Rotwand im Spitzingseegebiet erschossen.


  • München-Isarvorstadt * Dietmar Holzafel, der Wirt der „Deutschen Eiche“ nimmt mit einem provokant-politischen Wagen am „Christopher-Steet-Day“ teil. 

    Mit seinem „Papa-Mobil“ sorgt er dabei für einen Skandal.


  • Berlin * Mit der „Föderalismusreform“ gehen die Zuständigkeiten für den „Ladenschluss“ geht auf die Bundesländer über.


  • München-Theresienwiese * Paris Hilton will im „Hippodrom“ einen „Prosecco aus der Dose“ präsentieren. 

    Sepp Krätz muss sein Einverständnis zurückziehen, weil es die Stadt nicht erlaubt. 


  • München-Theresienwiese * Der ehemalige CSU-Jungspund Christian Baretti, (er ist 2005 aus der CSU ausgetreten) seinerzeit Stadtrat und Drahtzieher der CSU-Wahlfälschungsaffäre, droht dem Türsteher der „Käfer-Wies‘nschänke“: „Ich werde Euere Haus zerlegen“

    Als der Chef des Wachdienstes ankündigt, den Fall der Stadt zu melden, bleibt Baretti stur - und wird letztlich doch ins Zelt gelassen.

    Doch sein Auftritt hat eine Konsequenz: Er erhält eine schriftliche Missbilligung der Stadt.


  • München-Graggenau - München-Trudering * Die „Vollversammlung des Münchner Stadtrats“ beschließt die Umbenennung der „Von-Throta-Straße“ in „Hererostraße“


  • Garching * Die Untertunnelung Garchings zur Verlängerung des Streckenabschnitts der U 6 bis zum „Forschungszentrum“ ist abgeschlossen. 


  • Berlin * Als erstes Bundesland kippt Berlin den „Ladenschluss an Werktagen“ komplett.

    Geschäfte können von Montag bis Samstag rund um die Uhr öffnen. Zudem dürfen die Läden auch an den Adventssonntagen und bis zu sechs weiteren Sonntagen öffnen. Das benachbarte Brandenburg, aber auch andere Bundesländer ziehen nach.


  • München-Maxvorstadt * Das „Mahnmal“ für die „Opfer der Sinti und Roma“ auf dem „Platz der Opfer des Nationalsozialismus“ wird erneuert und erhöht.


  • München-Berg am Laim * Der Stadtrat beschließt ein Strukturkonzept für das 40 Hektar umfassende Areal zwischen Frieden-. Mühldorf-, Aschheimer- und Rosenheimer Straße.

    Das Viertel firmiert unter dem Namen „Rund um den Ostbahnhof - ROst“ und gilt alleine schon wegen seiner guten öffentlichen Verkehrsanbindung und seiner unmittelbaren Nähe zur Innenstadt für die Stadtplaner als „Filetstück“.


  • München-Graggenau * Der „Ältestenrat“ beschäftigt sich abschließend mit der Erstellung eines „Trümmerfrauen-Denkmals“ und befindet, dass es den Begriff der „Trümmerfrauen“ in München nie gegeben hat. 

    Einzig die CSU äußert sich positiv zum neuen Denkmal. 

    Fraktionschef und Oberbürgermeisterkandidat Josef Schmid sieht die Argumente gegen ein Denkmal als nicht schwerwiegend genug an: „Natürlich wollen wir keine Nationalsozialisten ehren“, so Schmid. „Doch es gibt keine Kollektivschuld des deutschen Volkes, und die Aufbauarbeit der Zivilbevölkerung muss gewürdigt werden“.  


  • USA * Steve Jobs stellt das „iPhone“ vor und startet damit den Siegeszug der „Smartphones“


  • München-Kreuzviertel * Kardinal Wetter tritt als „Erzbischof“ aus Altersgründen zurück. 

    Gleichzeitig wird er zum „Apostolischen Administrator für das Erzbistum München und Freising“ ernannt. 


  • München-Ludwigsvorstadt * Der Stadtrat lehnt das letzte Kaufangebot der „Musicalfirma Stage Entertainment“ ab und entscheidet: 

    München behält das „Deutsche Theater“ und renoviert es.


  • USA * Das „iPhone“ wird erstmals verkauft.


  • München-Waldtrudering * Das „Verwaltungsgericht München“ weist die Klagen des damaligen Truderinger „Bezirksausschuss-Vorsitzenden“ und weiterer Anwohner zur Umbenennung der „Von-Throta-Straße“ in „Hererostraße“ endgültig ab. 


  • München-Theresienwiese * Das „Hacker-Festzelt“ wird erstmals komplett mit Energiesparlampen erhellt.

    18.000 kWh Strom und 9.000 kg Kohlendioxyd werden eingespart.


  • München * Margot Steinberg kauft - gemeinsam mit ihrer Schwester - die Namensrechte für die „Wienerwald-Gastronomie“ zurück.


  • München-Theresienwiese * Der „Lüftlmaler“ Sepp Ingerl malt viele Boxen des „Hofbräuhaus-Festzeltes“ mit München-Motiven aus.

    Es gibt einen neuen Zelthimmel mit rautengemusterten Soffbahnen auf denen Masskrüge, Hopfengirlanden und Brezn abgebildet sind.


  • München-Theresienwiese * Sepp Krätz lässt die üblichen Kieselsteine um sein „Hippodrom“ teeren, damit seine illustren Gäste geraden Schritts in Zelt kommen, auch auf High Heels.

    Nicht bedacht hat er jedoch, dass die Kiesel bei Regen für die nötige Drainage sorgen.
    Als dann das Wasser von oben kam, floss es nicht mehr in den Untergrund - sondern in einen Kabelschacht.

    Und weil sich Elektrizität und Feuchtigkeit nicht gut vertragen, gab‘s plötzlich in allen Zelten keinen Strom mehr.


  • München-Theresienwiese * In der „Ochsenbraterei“ werden 104 Ochsen verzehrt.


  • München-Waldtrudering * Das Baureferat entfernt die alten Straßenschilder „Von-Trotha-Straße“ und bringt dafür die Neuen mit der Bezeichnung „Hererostraße“ an.

    Sie werden noch einige Zeit beschädigt und beschmiert. 


  • Rom-Vatikan * Papst Benedikt XVI. ernennt den bisherigen Bischof von Trier, Reinhard Marx, zum „13. Erzbischof von München und Freising“


  • München-Theresienwiese * Das „Mahnmal für die Opfer des Wiesn-Attentats“ wird neu gestaltet.

    Die 1981 durch Friedrich Koller entworfene, bronzene Stele ist von ihm um eine halbrunde, durchlöcherte Stahlwand erweitert worden, die an die Streukraft der Bombe erinnern soll. 


  • München-Theresienwiese * Die Westfassade des „Hofbräuhaus-Festzeltes“ wird mit einer großen Glasfläche neu gestaltet.

    Es gibt neue Lüftungsmöglichkeiten und die Boxen werden denen der Südseite angepasst.


  • München-Isarvorstadt * Mit der „Renaturierung der Isar“ verschwinden die „Surfwellen“ im Fluss. 


  • München-Maxvorstadt * Als „Universalbibliothek“ rangiert die Sammlung der „Bayerischen Staatsbibliothek“ an der Ludwigstraße an zweiter Stelle im deutschen Sprachraum.

    Bis zu 50.000 Nutzer zählt die „StaBi“ im Jahr.


  • München-Kreuzviertel * Umbenennung der „Münchner Konferenz für Sicherheitspolitik (MSK)“ in „Münchner Sicherheitskonferenz * Munich Security Conference (MSC)“

    Der Botschafter Wolfgang Ischinger übernimmt von Horst Teltschik den Vorsitz der „Münchner Sicherheitskonferenz“


  • München-Kreuzviertel * „Kardinal“ Friedrich Wetters Amtszeit endet. 

    Reinhard Marx wird im Rahmen eines „Pontifikalamtes“ in sein neues Amt eingeführt.


  • München-Ludwigsvorstadt * Die vom Stadtrat gebilligte „Mindestsanierung“ für das „Deutsche Theater“ soll 79,5 Millionen Euro kosten, inklusive Risikoreserve.

    Später wird das Budget wegen der Preisentwicklung auf 86 Millionen Euro aufgestockt.
    Bis zum Herbst 2011 soll alles fertig sein.


  • München-Ludwigsvorstadt * Die Bühnentechnik und die Inneneinrichtung im „Deutschen Theater“ werden abgebaut. 

    Die „Asbestsanierung“ beginnt. 


  • München-Theresienwiese * Jeder „Wiesnbesucher“, ob Erwachsener, Kind oder Greis, schafft im Durchschnitt 1,1 Liter „Wiesnbier“.


  • München-Theresienwiese * Nach dem Tod von Erich Hochreiter sen. ist jeder der drei Söhne (Erich, Dieter und Werner) für eine der drei kleinen „Festzelte“ zuständig.

    Erich für die „Weißbier-‘Carousel‘-Bar“, Dieter für die „Haxenbraterei“ und Werner für die „Bratwurst“.


  • München-Theresienwiese * 6.483 „Lebensmittel- und Hygienekontrollen“ werden von sieben Mitarbeitern des „Kreisverwaltungsreferats“ durchgeführt.

    Es geht um die Einhaltung der einschlägigen Lebensmittelvorschriften und -vorgaben.
    703 Beanstandungen werden verzeichnet.


  • München-Theresienwiese * Siegfried Able eröffnet auf der Wiesn seine „Kalbskuchl“, eines der kleinen „Wiesnzelte“


  • Freistaat Bayern * Bei der Wahl zum „16. Bayerischen Landtag“ 

    • stürzt die CSU mit ihrem amtierenden Bayerischen Ministerpräsidenten Günter Beckstein auf 43,4 Prozent [- 17,3] ab und verliert nicht nur 32 Abgeordnetenmandate [jetzt 92], sondern auch die seit 1962 ununterbrochen erreichte absolute Mehrheit der Landtagsmandate. 
    • Die SPD mit ihrem Kandidaten Franz Maget erringt 18,6 Prozent der Stimmen [- 1,0] und 39 Sitze das bisher schlechteste Ergebnis seit 1946.
    • Die FDP bekommt 8,0 Prozent [+ 5,4] und 16 Sitze und kommen nach 14 Jahren Abwesenheit im bayerischen Parlament wieder zurück.
    • Erstmals ziehen die „Freien Wähler“ mit 10,2 Prozent der Stimmen [+ 6,2] und 21 Sitzen in den „Bayerischen Landtag“ ein. 
    • „DIE GRÜNEN“ kommen auf 9,4 Prozent der Wählerstimmen [+ 1,7] und 19 Sitze. 

  • München-Ludwigsvorstadt - München-Fröttmaning * Anders als bei den vorhergehenden Sanierungen ruht der Theaterbetrieb im „Deutschen Theater“ nicht.

    Das Unternehmen zieht während der Zeit der Sanierung in ein riesiges „Theaterzelt“ nahe der Fröttmaninger „Fußballareana“.
    Das Exil soll bis Ende 2011 dauern. 

    Diese Übergangslösung ist allerdings sehr teuer.
    Allein die Zeltmiete kostet im Jahr gut zwei Millionen Euro.
    Und weil am Anfang nicht genug Publikum kommt, schreibt das Theater Verluste.  


  • München * Horst Seehofer wird vom „Bayerischen Landtag“ zum Ministerpräsidenten gewählt. 


  • München * Der „Ältestenrat“ des Münchner Stadtrats spricht sich einstimmig für eine würdigere Gestaltung des „Platzes der Opfer des Nationalsozialismus“ aus. 

    Es besteht Einvernehmen darüber, dass dieser Ort die zentrale Gedenkstätte bleiben müsse. 


  • Freistaat Bayern * Mit der „Photovoltaik“ werden in Bayern 3.900 Megawatt Strom produziert. 


  • München-Graggenau * 8.000 Liter Wasser ergießen sich nach einer Vorstellung im „Cuvilliès-Theater“ über Beleuchtungskörper, die Tonanlage und die Bühnenmaschinerie sowie die elektronischen Schaltschränke. 


  • München-Maxvorstadt * In Stahlregalen von insgesamt 46 Kilometern Länge liegen im „Bayerischen Hauptstaatsarchiv“ rund 8 Millionen Dokumente zur bayerischen Geschichte aus über 1.200 Jahren. 

    Zur Benutzung des „Geheimen Hausarchivs der Wittelsbacher“, das 750 laufende Regalmeter umfasst, braucht man eine Extragenehmigung des „Herzogs“ von Bayern.


  • München-Au * Die „Josef Bernbacher & Sohn GmbH & Co KG“ ist einer der größten Nudelhersteller in Deutschland.

    30.000 Tonnen Nudeln werden pro Jahr in der Fabrik am Tassiloplatz hergestellt.
    Rund 50 Millionen Umsatz Euro macht die Firma.

    Die Wirtschaftskrise hat dem Unternehmen, das 130 Mitarbeiter hat, nicht geschadet.
    Im Gegenteil: „Viele, die sich nicht mehr so oft Fleisch leisten wollen, essen jetzt öfters mal Nudeln“.

    Mehr als Dreiviertel der Produktion wird in Bayern verkauft.
    Diese Beschränkung auf den regionalen Markt ist eines der Erfolgsrezepte von Bernbacher.


  • München-Englischer Garten - Lehel * Bjoern Richie präsentiert seinen Dokumentarfilm „Keep surfing“ über die Surfszene am „Eisbach“


  • München-Thalkirchen * Das „Surfen“ an der „Floßlände“ in Thalkirchen ist nur mehr eingeschränkt möglich. 


  • München-Graggenau * Das „Café L’Opera“ muss seine Räume in der „Residenzpost“ aufgeben.

    Gleiches passiert dem „Feinkosthändler Käfer“ im Februar.


  • München-Graggenau * Weil sich für das angestrebte „Luxushotel“ in der ehemaligen „Residenzpost“ zwar namhafte Betreiber, aber immer noch keine Investoren haben finden lassen, entscheiden sich die „Accumulata Immobilien Development“ und die „LBBW Immobilien“ für einen „zweiten Weg“, auch wenn noch weitere Gespräche in Richtung „Luxushotel der Extraklasse“ geführt werden.

    Die Eigentümer haben in der Zwischenzeit einen „Bauantrag“ eingereicht, der Wohnungen, Büros, Geschäfte und schicke Bars vorsieht.
    Einfach der berühmte „Münchner Mix“, der immer dann entsteht, wenn eine teuere Immobilie in bester Lage auf den Markt kommt.


  • München-Maxvorstadt * Wegen Generalsanierung wird das „Lenbachhaus“ geschlossen. 

    52,6 Millionen € werden dafür bereitgestellt.


  • München-Kreuzviertel * Das „Orlando-di-Lasso-Denkmal“ auf dem „Promenadeplatz“ dient den trauernden „Michael-Jackson-Fans“ als „Memorial“.


  • München-Ludwigsvorstadt * Erstmals wird öffentlich darüber gesprochen, dass die Sanierungsarbeiten am „Deutschen Theater“ länger als geplant dauern werden. 

    Der Grund sind Arbeiten am Fundament, das tiefer in die Erde reichen könnte, als von den Genehmigungen gedeckt.
    Die Sache ist heikel, weil unter dem Theater die U-Bahn verläuft.


  • München-Theresienwiese * Im § 53 der „Betriebsvorschrift des Referats für Arbeit und Wirtschaft, Tourismusamt Abt. Veranstaltungen“ heißt es Thema Bierausschank:

    „Das Oktoberfest ist das traditionelle Münchner Volksfest mit Münchner Gastlichkeit und Münchner Bier.
    Diese Tradition gilt es weiter zu wahren.

    An Wiesnbesucher darf deshalb nur Münchner Bier der leistungsfähigen und bewährten Münchner Traditionsbrauereien (das sind derzeit: Augustinerbrauerei, Hacker-Pschorr-Brauerei, Löwenbrauerei, Paulanerbrauerei, Spatenbrauerei und Staatliches Hofbräuhaus), das den Münchner Reinheitsgebot von 1487 und dem Deutschen Reinheitsgebot von 1906 entspricht, ausgeschenkt werden.

    Das Festbier darf nur in Maßkrügen (1,0 l Gefäßen) und das Weißbier in 0,5 l Gefäßen (Weißbierglas) ausgeschenkt werden“.


  • München-Theresienwiese * Zur besseren Entlüftung werden im „Hofbräuhaus-Festzelt“ Ventilatoren in die Rauchabzüge integriert und weitere große Fenster zum öffnen in der Westfassade eingebaut.


  • Berlin * Bei der Wahl zum „17. Bundestag“ erhält

    • die CDU/CSU mit ihrer amtierenden Bundeskanzlerin Angela Merkel 33,8 Prozent [- 1,4] und 239 Sitze.
    • Die SPD mit ihrem Kanzlerkandidaten Frank-Walter Steinmeier erringt 23,0 Prozent der Stimmen [- 11,2] und 146 Sitze.
    • Die FDP bekommt 14,5 Prozent [+ 4,7] und 93 Sitze.
    • „Bündnis 90/DIE GRÜNEN“ kommen auf 10,7 Prozent der abgegebenen Stimmen [+ 2,6] und 68 Sitze.
    • Die PDS erkämpft 11,9 Prozent der Stimmen [+ 3,2] und zieht mit 76 Abgeordneten in den „Deutschen Bundestag“ ein.

    Angelika Merkel wird Bundeskanzlerin einer Koalition bestehend aus CDU/CSU und FPD. 


  • München-Theresienwiese * Die Wiesnbesucher verspeisen 111 Ochsen in der „Ochsenbraterei“.


  • München-Theresienwiese * Auf der „Wiesn“ kommt es zu 43 Masskrugschlägereien.


  • München-Graggenau * Nach Protesten aus der Bevölkerung wird eine Kopie der „Gedenktafel an die Reichskristallnacht“ neben dem Eingang des „Alten Rathauses“ angebracht und enthüllt.


  • München-Lehel * Nach einer Generalsanierung wird die „Schack-Galerie“ in der Prinzregentenstraße 9 wieder eröffnet werden. 

    148 Originale und 24 Kopien aus der „Sammlung Schack“ werden gezeigt.


  • München-Ludwigsvorstadt * Die Rohbauarbeiten am „Deutschen Theater“ beginnen. 

    Schon bald tauchen die ersten Probleme und Überraschungen auf, von denen trotz intensiver Begutachtung niemand wusste: ein unbekanntes Kellergewölbe, Pilzbefall oder statische Probleme.
    All das kostet Zeit und Geld.


  • Karlsruhe * Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe untersagt die „Freigabe der Adventsonntage zur Öffnung der Einzelhandelsgeschäfte“ in Berlin. 

    „Die 2006 getroffene Regelung verletzt das Recht der Kirchen auf Religionsfreiheit“, heißt es in der Urteilsbegründung.

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