Veranstaltungen - Geschichte - Kunst & Denkmal
2013 gewann der FC Bayern München erstmals das Triple. Der Verein sicherte sich in dieser historischen Saison die Deutsche Meisterschaft, den DFB-Pokal und die UEFA Champions League. Dieser außergewöhnliche Erfolg stellte einen Höhepunkt in der Vereinsgeschichte dar und festigte die Position des FC Bayern als einer der führenden Fußballvereine weltweit.
Im Jahr 2013 verkaufte die Bayerische Landesbank unter Finanzminister Markus Söder ihre Tochter GBW mit rund 33.000 Wohnungen an die Patrizia Immobilien AG. Der Verkauf sollte Verluste der Bank ausgleichen, doch Söder verzichtete auf einen Rückkauf durch den Freistaat. In den Folgejahren führten Mietsteigerungen und Weiterverkäufe zu Kritik. Die Stadt München musste einige Wohnungen zurückkaufen, um bezahlbaren Wohnraum zu sichern. Der Deal bleibt politisch umstritten, da soziale Folgen nicht ausreichend bedacht wurden.
Edward Snowden übergab eine Sammlung geheimer Dokumente der National Security Agency (NSA) an Journalisten, darunter Glenn Greenwald und Laura Poitras. Die Berichte deckten umfassende Überwachungsprogramme wie PRISM auf, mit denen die NSA weltweit Kommunikation auswertete, oft ohne Zustimmung der Betroffenen. Diese Enthüllungen lösten eine globale Debatte über Privatsphäre, staatliche Überwachung und Menschenrechte aus. Snowden riskierte seine Freiheit, um die Öffentlichkeit über die weitreichenden Eingriffe in persönliche Freiheiten zu informieren.
Im Juni 2013 deckte Edward Snowden, ein ehemaliger NSA-Mitarbeiter, geheime Überwachungsprogramme der US-Regierung auf. Die NSA sammelte massenhaft Telefon- und Internetdaten weltweit, auch von Verbündeten wie Deutschland. Selbst Angela Merkels Handy wurde abgehört. Die Enthüllungen lösten globale Empörung aus und entfachten eine Debatte über Datenschutz und Massenüberwachung. Snowden floh zunächst nach Hongkong und erhielt später Asyl in Russland. Der Skandal veränderte die Wahrnehmung staatlicher Überwachung dauerhaft.
Im November 2013 traf Taifun Haiyan mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 315 km/h die Philippinen. Es war einer der stärksten je gemessenen Tropenstürme. Besonders betroffen war die Stadt Tacloban, wo meterhohe Flutwellen ganze Viertel zerstörten. Über 6.000 Menschen starben, Millionen wurden obdachlos. Die Infrastruktur brach zusammen, es folgten Nahrungsmittelknappheit und Krankheiten. Internationale Hilfe lief an, doch der Wiederaufbau dauerte Jahre. Haiyan verdeutlichte die verheerenden Folgen des Klimawandels.