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Geschichte

Geschichte München Kunstgeschichte Herrscher Plan Personen Suchbegriffe

Ereignisse im Jahr 1992

  • Weltwirtschaftsgipfel findet in München statt
    1992
    Ort: München

    Der Weltwirtschaftsgipfel 1992 fand in München statt und brachte die Staats- und Regierungschefs der sieben führenden Industrienationen zusammen. Hauptthemen waren die wirtschaftliche Integration Europas und die Transformation der ehemaligen Sowjetunion.

  • Der Durchbruch der ersten Mobiltelefone für Privatpersonen
    1992

    Die ersten Handys für den breiten privaten Markt stammten von Marken wie Motorola und Nokia. Motorola brachte mit dem International 3200 ein GSM-fähiges Gerät heraus, das durch robuste Bauweise und zuverlässige Funktionalität überzeugte. Nokia präsentierte das kompakte Modell 1011, das ebenfalls GSM unterstützte und durch Benutzerfreundlichkeit punktete. Beide Marken prägten den Einstieg in die mobile Kommunikation für Privatpersonen und machten Handys zu einem Symbol des technologischen Fortschritts. Diese Geräte legten den Grundstein für den Massenmarkt der Mobiltelefone.

  • Maastricht-Vertrag zur europäischen Integration
    1992
  • Unabhängigkeit Bosniens
    1992
  • Frauen-/Lesben-Demonstration zum Internationalen Frauentag
    08.03.03.1992
    Ort: München

    Im Vorfeld des Weltwirtschaftsgipfels zogen Frauen und Lesben in München unter dem Motto „Weiberwirtschaft gegen GeldHERRschaft“ durch die Innenstadt. 

  • Eröffnung des neuen Münchner Flughafens Franz-Josef Strauß
    17.05.05.1992
    Ort: München

    Eröffnung des neuen Münchner Flughafens Franz-Josef Strauß im Erdinger Moos. Der alte Münchner Flughafen in Riem wurde innerhalb einer Nacht auf das neue Areal umgezogen.

  • Ermordung des algerischen Präsidenten Muhammad Boudiaff durch islamische Fundamentalisten
    29.06.06.1992
  • Anschlag von Mölln
    22.11.11.1992
    Ort: Mölln

    In der schleswig-holsteinischen Stadt Mölln verübten zwei Neonazis einen Brandanschlag auf Häuser türkischstämmiger Familien. Sie warfen in der Nacht Molotowcocktails in Wohngebäude, die sofort in Flammen standen. Drei Menschen – zwei Mädchen und eine ältere Frau – starben, neun weitere wurden teils schwer verletzt. Der Anschlag galt gezielt Migranten und löste bundesweit Entsetzen und Massendemonstrationen gegen rechte Gewalt aus. Die beiden Täter, bekannte Rechtsextremisten, wurden gefasst und zu langen Freiheitsstrafen verurteilt.

  • Lichterkette gegen Fremdenfeindlichkeit
    06.12.12.1992

    In München bildeten rund 400 000 Menschen eine etwa elf Kilometer lange Lichterkette gegen Fremdenfeindlichkeit, Hass und Gewalt. Anlass waren rechtsextreme Anschläge in Norddeutschland. Bürgerinnen und Bürger, Kirchen, Parteien und Vereine setzten gemeinsam ein stilles, eindrucksvolles Zeichen der Solidarität mit den Opfern und für Toleranz und Zivilcourage. Die Aktion gilt als eine der größten friedlichen Demonstrationen der deutschen Nachkriegsgeschichte und wurde international als Symbol für Mitmenschlichkeit und demokratische Verantwortung wahrgenommen.


     

  • Lichterkette gegen Rassismus, Fremdenhass und Rechtsradikalismus
    06.12.12.1992
    Ort: München

    1992 organisierte München eine beeindruckende Lichterkette als kraftvolles Zeichen gegen Rassismus, Fremdenhass und Rechtsradikalismus. Hunderttausende Menschen reichten sich die Hände und bildeten eine durchgehende Menschenkette durch die Stadt, um Solidarität mit Migranten und Opfern rassistischer Gewalt zu zeigen. Diese eindrucksvolle Demonstration von Einheit und Toleranz setzte ein deutliches Signal für Vielfalt und gegen Ausgrenzung in der Gesellschaft.

Herrschaft & Verwaltung

Deutschland

Kohl Helmut (Bundeskanzler)
1982–1998

Kirchenstaat

Johannes Paul II. (Sl.)
1978–2005

Bayern

Streibl Max
1988–1993

Bürgermeister

1. Bürgermeister
Georg Kronawitter
1984–1993
2. Bürgermeister
Christian Ude
1990–1993
3. Bürgermeister
Sabine Csampai
1990–1996