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Geschichte

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Ereignisse im Jahr 1973

  • Bau des Hallenbades Giesing-Harlaching
    1973
  • Erweiterung der EG um Großbritannien, Dänemark und Irland
    01.01.01.1973

    Die Europäischen Gemeinschaft (EG) wird um Großbritannien, Dänemark und Irland erweitert. Diese erste Erweiterungsrunde der EG, die ursprünglich aus sechs Mitgliedstaaten bestand (Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Luxemburg und die Niederlande), markierte einen bedeutenden Schritt in Richtung der politischen und wirtschaftlichen Integration Europas. Mit dem Beitritt dieser drei Länder erweiterte sich der Einflussbereich der Gemeinschaft erheblich und verstärkte ihre Rolle als ein Hauptakteur in der globalen Wirtschaft und Politik.

  • Unglück im Löwenbräukeller
    12.04.04.1973
    Ort: München

    Bei einer Veranstaltung der Jugendzeitschrift Bravo starben im Gedränge zwei Mädchen und 24 Jugendliche wurden zum Teil schwer verletzt.

  • Die erstmalige Belieferung mit Importgas aus der Sowjetunion beginnt
    02.05.05.1973

    Die erstmalige Belieferung Deutschlands mit Importgas aus der Sowjetunion beginnt, ein Meilenstein in der Energiepolitik und den wirtschaftlichen Beziehungen zwischen dem Westen und dem Ostblock. Dieses Ereignis markierte den Start einer langfristigen Energiepartnerschaft, die die Energieversorgung Deutschlands diversifizierte und die Abhängigkeit von Öl reduzierte, besonders relevant während der Ölkrise in den 1970er Jahren.

  • Chile: Militärputsch gegen Volksfront unter Augusto Pinochet; Tod Allendes
    11.09.09.1973

    Der Militärputsch in Chile, angeführt von General Augusto Pinochet, stürzte die demokratisch gewählte Volksfrontregierung von Präsident Salvador Allende. Dieser gewaltsame Umsturz führte zu Allendes Tod und etablierte eine brutale Militärdiktatur, die fast zwei Jahrzehnte anhielt. Die Folgezeit war geprägt von schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen, der Unterdrückung politischer Gegner und tiefgreifenden Veränderungen in der chilenischen Gesellschaft und Wirtschaft.

  • Aufnahme von Bundesrepublik und DDR in die UNO
    18.09.09.1973

    Die Bundesrepublik Deutschland (BRD) und die Deutsche Demokratische Republik (DDR) wurden gleichzeitig in die Vereinten Nationen (UNO) aufgenommen, was einen wichtigen Schritt in der Annäherung beider deutscher Staaten darstellte und ihre internationale Anerkennung markierte. Diese Aufnahme symbolisierte den Höhepunkt der Entspannungspolitik im Kalten Krieg und verstärkte das Engagement beider deutscher Staaten für die internationale Diplomatie und Zusammenarbeit.

  • 4. arabisch-israelischen Krieg ('Jom-Kippur-Krieg')
    06.10.10.1973

    Im Jom-Kippur-Krieg griffen Ägypten und Syrien überraschend Israel an, um verlorenes Territorium zurückzugewinnen. Der Konflikt führte zu intensiven Kämpfen und provozierte eine weltweite Energiekrise durch das darauf folgende Ölembargo der arabischen Staaten. Trotz anfänglicher Erfolge der Angreifer konnte Israel die Angriffe zurückschlagen. Der Krieg endete mit einem Waffenstillstand, der den Status quo weitgehend wiederherstellte, aber zu nachhaltigen politischen Veränderungen in der Region führte.

  • Autofreie Sonntage
    25.11.11.1973

    Während der Ölkrise 1973 führte Deutschland autofreie Sonntage ein, um den Treibstoffverbrauch zu senken. An vier Sonntagen, dem 25. November sowie dem 2., 9. und 16. Dezember 1973, war der private Autoverkehr im ganzen Land verboten. Diese Maßnahme verdeutlichte die Ernsthaftigkeit der Energiekrise und veränderte das Straßenbild dramatisch: Statt Autos füllten Fußgänger, Radfahrer und öffentlicher Verkehr die sonst stark befahrenen Straßen. Die autofreien Sonntage prägten das Bewusstsein für Energieeinsparung und Umweltschutz nachhaltig.

Herrschaft & Verwaltung

Deutschland

Brandt Willy (Bundeskanzler)
1969–1974

Kirchenstaat

Paul VI.
1963–1978

Bayern

Goppel Alfons
1962–1978

Bürgermeister

1. Bürgermeister
Georg Kronawitter
1972–1978
2. Bürgermeister
Helmut Gittel
1972–1978
3. Bürgermeister
Eckhart Müller-Heydenreich
1972–1978