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Geschichte

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Dreißigjähriger Krieg (1618–1648)

Ereignisse im Jahr 1621

  • Alessandro Ludovisi wird Papst Gregor XV.
    1621
  • Kriegsartikel in Schweden
    1621
  • Belehnung von Kursachen mit Berg, Jülich, Kleve und Mark
    1621
  • Gründung der Westindischen Compagnie
    1621
  • Pressburg von kaiserlichen Truppen unter Bouquoy erobert
    1621
  • Friede von Chotin zwischen Polen und Türken
    1621
  • Schweden erobert Livland von Polen
    1621
  • katholische Restauration in Böhmen: Ausweisung evangelischer Pastoren, 150000 Protestanten
    1621
  • Auflösung der protestantischen Union
    1621
  • Prager Blutgericht unter dem Statthalter Karl von Liechtenstein
    21.06.06.1621

    Das Prager Blutgericht von 1621 war eine drastische Strafmaßnahme während des Dreißigjährigen Krieges. Nach der Niederlage der böhmischen Stände in der Schlacht am Weißen Berg ließ der kaiserliche Statthalter Karl von Liechtenstein am 21. Juni 1621 auf dem Prager Altstädter Ring 27 Führer des böhmischen Aufstands hinrichten. Adel, Geistlichkeit und Bürger wurden enthauptet, gehängt oder gevierteilt. Das Ereignis markierte das Ende der böhmischen Stände und die gewaltsame Rekatholisierung Böhmens. Es bleibt ein Symbol der Unterdrückung durch die Habsburger Herrschaft.

Herrschaft & Verwaltung

Deutschland

Ferdinand II.
1619–1637

Kirchenstaat

Paul V.
1605–1621
Gregor XV.
1621–1623

Bürgermeister