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Papst Johannes XXIII. verzichtete während des Konzils von Konstanz auf sein Amt. Dieser Schritt war Teil der Bemühungen, das Abendländische Schisma zu beenden, in dem mehrere Päpste gleichzeitig den Anspruch auf das Papstamt erhoben hatten. Unter dem Druck des Konzils und der politischen Kräfte legte Johannes XXIII. sein Amt nieder, was wesentlich zur Wiederherstellung der kirchlichen Einheit beitrug und die Wahl eines neuen Papstes ermöglichte.
Papst Gregor XII. verzichtete während des Konzils von Konstanz auf sein Amt. Dies geschah als Teil der Bemühungen, das Abendländische Schisma zu beenden, bei dem mehrere Päpste gleichzeitig den Anspruch auf das Papsttum erhoben. Gregor XII. war bereit, sein Papstamt aufzugeben, um die Einheit der Kirche wiederherzustellen und den Weg für die Wahl eines neuen, allgemein anerkannten Papstes zu ebnen. Sein Verzicht trug entscheidend zur Lösung des Schismas bei.
Jan Hus wurde 1414 während des Konzils von Konstanz verhaftet, obwohl ihm freies Geleit zugesichert worden war. Seine Verhaftung folgte kurz nach seiner Ankunft in Konstanz, wo er eigentlich die Gelegenheit erhalten sollte, seine Lehren vor dem Konzil zu verteidigen. Stattdessen wurde er festgenommen und in verschiedenen Gefängnissen festgehalten, was letztendlich zu seiner Verurteilung und Hinrichtung führte.