Das städtische Zeughaus
 

Das städtische Zeughaus

Das städtische Zeughaus

Koloriert (Willhalm Gerhard)


Das städtische Zeughaus

Orginal Besuchen


Abb. 51. Das städtische Zeughaus und das Stadthaus am Anger (Jakobsplatz).

Das frühere Zeughaus, in dem sich jetzt das Historische Museum der Stadt befindet, ist eines der wenigen Gebäude der Stadt, welches trotz seines Alters ziemlich unverändert erhalten geblieben ist; auch das Haus daneben mit seinem charakteristischen breiten Halbgiebel, von dem ersteren durch einen Hof mit Toreinfahrt getrennt, ist uns noch in seiner ursprünglichen Gestalt überliefert worden. An der Stelle dieser beiden Häuser befanden sich zu Ende des 14. Jahrhunderts Privathäuser, von denen eines dem Kloster Polling gehörte), welches der Probst Ulrich im Jahre 1391 an den Rat der Stadt München verkauft. Im Jahre 1410 kaufte der Rat dann noch einige anstoßende Häuser, ließ sie abbrechen und begann sofort mit der Erbauung des „Stadthauses“ und „Stadtzeughauses“ mit Stallungen, Gewölben und Städeln.

Nachdem aber im Jahre 1510 für Bemalung an dem „newen paw des stat haws am Anger“ Rechnung im Stadtarchiv vorliegt, auch für Bauarbeiten in den Jahren 1520, 1521 und 1522, hat vermutlich das Zeughaus und Stadthaus erst in diesen Jahren seine jetzige Gestalt erhalten. (Siehe auch Dr. Karl Trautmann in „München und seine Bauten“, Abschnitt 2, Seite 76 und 77.)

Da im erstgenannten Gebäude nicht bloß „der Stadt Werkzeug“ verwahrt, sondern auch Korn aufgeschüttet war, so führte es früher auch die Namen: „Büchsen- und Kornhaus“ (siehe auch „München im 16. Jahrhundert“, S. 6).

Titel Das städtische Zeughaus
Autor Steinlein Gustav
Ort München
Stadtteil Altstadt
Straße Jakobsplatz
Lat/Lng 48.13492 - 11.5726
Bildart Zeichnung
Bildgröße 1757px - 941px
Bild 1975/11/751120_000000

Abb. 51. Das städtische Zeughaus und das Stadthaus am Anger (Jakobsplatz).

Das frühere Zeughaus, in dem sich jetzt das Historische Museum der Stadt befindet, ist eines der wenigen Gebäude der Stadt, welches trotz seines Alters ziemlich unverändert erhalten geblieben ist; auch das Haus daneben mit seinem charakteristischen breiten Halbgiebel, von dem ersteren durch einen Hof mit Toreinfahrt getrennt, ist uns noch in seiner ursprünglichen Gestalt überliefert worden. An der Stelle dieser beiden Häuser befanden sich zu Ende des 14. Jahrhunderts Privathäuser, von denen eines dem Kloster Polling gehörte), welches der Probst Ulrich im Jahre 1391 an den Rat der Stadt München verkauft. Im Jahre 1410 kaufte der Rat dann noch einige anstoßende Häuser, ließ sie abbrechen und begann sofort mit der Erbauung des „Stadthauses“ und „Stadtzeughauses“ mit Stallungen, Gewölben und Städeln.

Nachdem aber im Jahre 1510 für Bemalung an dem „newen paw des stat haws am Anger“ Rechnung im Stadtarchiv vorliegt, auch für Bauarbeiten in den Jahren 1520, 1521 und 1522, hat vermutlich das Zeughaus und Stadthaus erst in diesen Jahren seine jetzige Gestalt erhalten. (Siehe auch Dr. Karl Trautmann in „München und seine Bauten“, Abschnitt 2, Seite 76 und 77.)

Da im erstgenannten Gebäude nicht bloß „der Stadt Werkzeug“ verwahrt, sondern auch Korn aufgeschüttet war, so führte es früher auch die Namen: „Büchsen- und Kornhaus“ (siehe auch „München im 16. Jahrhundert“, S. 6).

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