Vom Leben und Arbeiten in den Herbergsvierteln
Sonntag 10.07.2011 14:30-17:00
Da die Münchner Bürger mit den unterprivilegierten Schichten nichts zu tun haben wollten, mussten sich die besitz- und gewerbelosen Zuwanderer vor den Toren der Stadt niederzulassen. Die Taglöhner, Handwerker und Kleinkrämer siedelten sich in Haidhausen, der Au und in Unter-giesing an und entwickelten in ihren Herbergshäusern eine neue Form des Zusammenlebens auf engstem Raum. Die Herbergen oder Gemächer gelten als Vorläufer der heutigen Eigentumswohnungen. Nachdem Haidhausen im Jahr 1692 zur Hofmark erklärt worden war, unterstand die Bevölkerung den adeligen Grundherren der Grafen Törring-Seefeld. Durch diese Entwicklung sank der eh schon niedrige Lebensstandard der Haidhauser noch weiter ab. Aber keine Angst! Inzwischen hat sich die Sozialstruktur in Haidhausen vollkommen verändert.
| Veranstalter | DGB-Bildungswerk Bayern e.V. Region München |
| Datum | 10.07.2011 |
| Uhrzeit | 14:30 - 17:00 |
| Referent/in | data-refRudolf Hartbrunner |
| Treffpunkt | Max-Weber-Platz, U-Bahnausstieg |
| Anmeldung | Anmeldung erforderlich |
| Preis | data-ref6,00 € |
| Kursnummer | A012-11/2 |
| Veranstaltungsart | Stadtführung |
DGB-Bildungswerk Bayern e.V. Region München
Plz/Ort: 81673 München
Email: anmeldung@bildungswerk-bayern.de
Internet: http://www.dgb-bildungswerk-bayern.de/muenchenprogramm